Am Samstag kehrt Muhammad Ali in seine Geburtsstadt Louisville zurück. Er zeigt sich. Schwer angeschlagen wirkte er zuletzt, die Erkrankung am Parkinson Syndrom schreitet unaufhaltsam fort. So ist es eben. Der legendäre Box-Champion musste immer kämpfen, und meist hat er gesiegt. Er ist ein Idol als Sportler wie als Mensch. Das bringt auch Verpflichtungen, die er pflichtbewusst annimmt. 70 Jahre alt wird „der Größte“ am kommenden Dienstag, schon am Samstag aber gibt er eine private Party im 2005 gegründeten Muhammad Ali Center.
Alte, langjährige Freunde und Weggefährten werden am Dinner teilnehmen, dem Unterhaltungsprogramm folgen und einigen wohl unvermeidlichen Reden lauschen. Auch Trainer Angelo Dundee hat sich angesagt, der im Herbst selbst 90 Jahre alt wurde. Die Stadt Louisville feiert ihren größten Sohn ab Sonntag mit einer siebentägigen Veranstaltungsreihe. „Die Gemeinschaft ist ein wichtiger Teil in Alis Leben“, sagt Ehefrau Lonnie, „und Louisville hat Ali als erstes bei seinen sportlichen Zielen unterstützt.“
Alis Goldmedaille landete im Fluss
Nach all den Jahren hat der Champion verziehen und vergessen. Tatsächlich landete seine Goldmedaille vom Olympiasieg in Rom 1960 im Kentucky River. Wütend war der 18 Jahre alte Cassius Clay, richtig sauer. Wenige Tage zuvor noch hatten der Bürgermeister und die Bewohner von Louisville ihn gefeiert, und nun wurde ihm die Bedienung in einem Restaurant verweigert. Weil er schwarz war.
„Später habe ich gedacht, es war Teil von Gottes Plan, dass ich aus dem Restaurant geworfen wurde“, erklärte Ali Jahre danach. Die Wurzeln für sein politisches und humanitäres Engagement waren gelegt.
„Ich habe keinen Streit mit den Vietkong“, sagte er 1967 zu seiner Wehrdienstverweigerung, „kein Vietkong hat mich jemals Nigger genannt.“ Warum also sollte er in der US-Armee einen Krieg in Vietnam kämpfen, dessen Sinn er nicht einsah. Für seine Überzeugung riskierte Ali seine Karriere. Am 28. April 1967 wurde er wegen Wehrdienstverweigerung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, der WM-Titel war natürlich auch weg.
Cassius Clay war eine Sensation
Gehasst haben ihn viele, als der gerade 22 Jahre alte Weltmeister herausbrüllte: „Ich bin der Größte“. Geliebt haben ihn alle als er, vom Parkinson Syndrom bereits schwer gezeichnet, die Flamme bei den Olympischen Spielen 1996 entzündete. „Ich habe gezeigt, dass Parkinson mich nicht bezwingen kann“, erklärte Ali, „ich habe gezeigt, dass ich immer noch der Größte bin.“

| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 47:14 | 49 | ||
| 2 | B. Mönchengladbach | 36:13 | 46 | ||
| 3 | Bayern München | 49:14 | 45 | ||
| 4 | FC Schalke 04 | 50:28 | 44 | ||
| 5 | Werder Bremen | 37:36 | 36 | ||
| 6 | Bayer Leverkusen | 32:29 | 34 | ||
| 7 | Hannover 96 | 27:27 | 34 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 27:42 | 27 | ||
| 9 | VfB Stuttgart | 33:32 | 26 | ||
| 10 | 1899 Hoffenheim | 24:26 | 26 | ||
| 11 | Hamburger SV | 27:37 | 26 | ||
| 12 | 1. FC Nürnberg | 21:32 | 25 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 30:36 | 24 | ||
| 14 | 1. FC Köln | 30:43 | 24 | ||
| 15 | Hertha BSC Berlin | 25:37 | 20 | ||
| 16 | 1. FC Kaiserslautern | 16:28 | 18 | ||
| 17 | FC Augsburg | 20:37 | 18 | ||
| 18 | SC Freiburg | 27:47 | 18 | ||
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eintracht Frankfurt | 50:22 | 46 | ||
| 2 | FC St. Pauli | 42:24 | 45 | ||
| 3 | Greuther Fürth | 47:18 | 44 | ||
| 4 | Fortuna Düsseldorf | 46:24 | 44 | ||
| 5 | SC Paderborn | 35:24 | 43 | ||
| 6 | 1860 München | 44:29 | 38 | ||
| 7 | Union Berlin | 38:36 | 34 | ||
| 8 | Braunschweig | 27:25 | 31 | ||
| 9 | VfL Bochum | 32:34 | 30 | ||
| 10 | Dynamo Dresden | 38:41 | 26 | ||
| 11 | Energie Cottbus | 21:35 | 24 | ||
| 12 | MSV Duisburg | 27:34 | 20 | ||
| 13 | Alemannia Aachen | 20:28 | 20 | ||
| 14 | Erzgebirge Aue | 18:34 | 20 | ||
| 15 | Karlsruher SC | 23:44 | 19 | ||
| 16 | FSV Frankfurt | 22:44 | 18 | ||
| 17 | FC Ingolstadt | 23:41 | 17 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 18:34 | 16 | ||
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