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Bundesliga 34. Spieltag: Chronologie: Hertha BSC im Abstiegskampf

Die Ostkurve.
Die Ostkurve.
Foto: dpa
Berlin –  

Hertha BSC hat das Wunder im Berliner Olympiastadion geschafft. Unsere Reporter waren vor Ort: Im Stadion und in der Fankneipe in Neukölln. Lesen Sie hier noch einmal den Verlauf des packenden Abstiegsduells am Sonnabend nach.

18:14 Uhr: Die Fans verlassen das Stadion. Die Stimmung ist total gelöst. Einige trinken noch ein Bierchen und unterhalten sich. Laute Jubelgesänge gibt es draußen aber nicht mehr. Denn das Gesamtergebnis dieser Saison haben die Fans natürlich nicht vergessen.

17:29 Uhr: Jaaa!!! Das Hertha - Maskottchen umarmt die Spieler. Es scheint so, als könnten es die Fans gar nicht glauben. Die Erleichterung ist riesengroß im Stadion. Die Herthaner feiern und singen. Es ist nicht ganz klar was überwiegt: Freude, Erleichterung oder Verwunderung?

17: 27 Uhr: Mit dem Schlusspfiff rasten alle aus, die ersten Gesänge hallen durch den Herthaner.

17:24 Uhr: Hertha hat 3:1 gewonnen. Raffael schießt das dritte Tor.

17:18 Uhr: Plötzlich ist es mucksmäuschenstill im Herthaner, der Anschluss. Einige halten es nicht aus, gehen vor die Tür.

17:16 Uhr: Der Anschluss ist hergestellt. Marvin Compper erzielt das 2:1.

17:12 Uhr: Gereckte Fäuste, Triumphgeschrei: Die Fans im Herthaner klopfen in der Kneipe mit den Schnapsfläschen auf die Tische.

17: 10 Uhr: Tooooooooor! 2:0 für Hertha in der 78. Minute. Und schon wieder Änis Ben-Hatira! Sein zweiter Treffer heute.

17:09 Uhr: Die Hertha macht den Sack nicht zu, die Fans im Herthaner verzweifeln über den vergebenen Chancen.

17:04: Die Ostkurve: Thomas ist glücklich: "Heute hat Hertha BSC wieder wie früher gespielt, nicht so wie im Rest der Saison."

17:03 Uhr: Die Gäste kommen kaum aus ihrer Hälfte.

17:02 Uhr: Noch 20 Minuten Spielzeit. Es bleibt spannend. Kaum ein Spiel mit so vielen Fouls: 33!

16:53 Uhr: Zweiter Wechsel bei Hertha BSC: Der verletzte Pierre-Michel Lasogga humpelt vom Platz. Adrián Ramos kommt hinein.

16:50 Uhr: Pierre-Michel Lasogga verdreht sich das Knie und macht sofort klar, dass er runter muss.

16:47 Uhr: Neues aus der Ostkurve im Olympiastadion: Fahnen werden geschwenkt, blau-weißes Konfetti geworfen und natürlich gesungen - mittlerweile um einiges enthusiastischer als vor dem Spiel. Die Laune hebt sich deutlich. Hertha!

16:45: Köln ist verloren. Die Bayern führen 3:0. Jetzt liegt es einzig und allein an den Berlinern.

16:43 Uhr: Absolut nicht repräsentative Umfrage in der Hertha-Kneipe unter zwei Fans in der Halbzeit: Hertha gewinnt 3:0.

16:40 Uhr: Nach Wiederanpfiff spielt bisher nur Hertha.

16:35 Uhr: Es geht weiter. Haben die Berliner ihre Nerven im Griff?

16:31 Uhr: Jan, Johann und Erwin -Hertha-Fans aus dem Stadion - sind sich sicher, dass Hertha BSC gegen Hoffenheim gewinnt. "Die Hoffnung hatten wir nie aufgegeben," sagt Erwin. Insgesamt wirken die Fans wieder entspannter und sind guter Stimmung.

16:23 Uhr: Halbzeit

16:20 Uhr: Die Stimmung im Herthaner in Neukölln steigt. In den Gesichtern der Fans sieht man Zuversicht.

16:16 Uhr: Undurchsichtige Aktion: Erst geht Ryan Babel zu hart in einen Zweikampf mit Kanker und sieht gelb. Gleich im Anschluss sieht Babel die Gelb-Rot-Karte. Wohl wegen eines angedeuteten Kopfstoßes gegen Levan Kobiashvili.

16:12 Uhr: Die Hoffnung scheint zurück: Die Hertha-Fans grölen und jubeln im Stadion.

16:11 Uhr: Bayern führt gegen Köln mit 1:0. Jubel geht durchs Stadion als das Zwischenergebnis aus Köln eingeblendet wird.

16:08 Uhr: Hauchdünn vorbei. Ryan Babel zieht von rechts in die Mitte und dann mit seinem stärkeren Linken wuchtig ab. Kraft schaut nur hinterher, wie der Ball am linken Pfosten vorbeirauscht. Hoffenheim wird stärker, geht aggressiver in die Zweikämpfe.

16 Uhr: Gelbe Karte für Fanol Perdedaj. Er hat im Zweikampf mit Ryan Babel zu viel riskiert und nur mit Glück nur die gelbe Karte bekommen.

15:48 Uhr: Tor für Hertha! Ben-Hatira hat die Hertha in die Führung geschossen. Und das schon nach 15 Minuten. In Köln ist noch kein Tor gefallen. Großer Jubel in der Hertha-Kneipe in Neukölln. Die Kartons mit den Schnapsflaschen kreisen unter den Fans.

15:40 Uhr: Lewan Kobiaschwili von Hertha BSC ist seit Sonnabend einer der beiden ausländischen Profis mit den meisten Bundesligaspielen. Der Georgier absolviert am 34. Spieltag gegen 1899 Hoffenheim seinen 336. Einsatz in der Bundesliga. Kobiaschwili hatte zuletzt wegen einer Roten Karte für zwei Spieltage aussetzen müssen. Der 34-Jährige spielt seit Januar 2010 für Hertha. Zuvor war er von 1998 bis 2003 für den SC Freiburg und von 2003 bis 2009 für Schalke 04 im Einsatz. Als einziger Spieler neben Kobiaschwili hatte zuvor der Brasilianer Ze Roberto 336 Meisterschaftsspiele in der höchsten deutschen Spielkasse absolviert.

15:33 Uhr: Keine Anfeuerung, kein Klatschen in der Hertha-Kneipe: Nervöse Spannung. Erst beim ersten Fehlpass wird es laut.

15:32 Uhr: Aufstellung: Hertha BSC: Kraft - Janker, Niemeyer, Hubnik, Holland - Perdedaj, Kobiaschwili - Ebert, Raffael, Ä. Ben-Hatira - Lasogga, 1899 Hoffenheim: T. Starke - A. Beck, Vestergaard, Compper, Johnson - S. Rudy, D. Kaiser - Vukcevic, Salihovic, Babel - Schipplock
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 55.000

15: 30 Uhr: Anpfiff!

15:29 Uhr: Die Spieler und ihre Positionen werden angesagt. Ex-Trainer Markus Babbel wird von den Fans ausgepfiffen.

15:28: Jetzt jubelt der Fanblock und heizt die Stimmung an. Vereinzelt werden Fahnen geschwenkt.

15:26: "Die Stimmung ist eher mittelmäßig. Ich schätze die Chance, dass Hertha heute gewinnt, als sehr klein ein", glaubt Gernot aus Berlin.

15:08 Uhr: Auch das Stadion wird voller. Die Hertha-Spieler kicken sich warm.

14:48 Uhr: Der Herthaner in Neukölln füllt sich langsam. Hauptgesprächsthema: Wer könnte in der Relegation warten?

14:55 Uhr: Relativ wenig blau-weiße Fan-Kleidung zu sehen. Es nieselt.

14:50 Uhr: Insgesamt ist die Stimmung im Stadion etwas bedrückend. Vereinzelt werden Gesänge angestimmt. "Heute muss die Hertha alles geben", sagt Hanse aus Berlin. "Das Spiel heute ist wie bei der Titanic: der griff nach dem Rettungsboot", sagt Jens aus Berlin. Aber er und seine Freunde werden heute umso lauter grölen.

14:40 Uhr: Gute Stimmung vor dem Spiel im Olympiastadion. Hertha-Fan Bernhard Baier glaubt: "Sonst war der Himmel blau-weis und Hertha hat verloren. Aber heute ist der Himmel grau und vielleicht wird´s dann ja was. Normalerweise tragen wir auch immer ganz blau-weiß, aber heute machen wir es anders." Er und Frank Miers sind wahre Herthaner und Stammmitglieder. Aber etwas enttäuscht sind sie schon von ihrem Verein.

14:35 Uhr: In der Fankneipe Herthaner in Berlin-Neukölln gibt es wie üblich für jedes Hertha-Tor einen Schnaps. Betrachtet man die torausbeute der Saison, dürfte das Lager voll sein.

13:30 Uhr: Im Hertha-Fanshop am Hauptbahnhof ist nicht viel los. Aber dafür sind viele Fanprodukte stark gesenkt. Auch das letzte Hertha-Aufstiegs-T-Shirt gibt es jetzt für fünf Euro. Die Mitarbeiter geben sich aber optimistisch, dass Hertha heute gewinnt.

13:05 Uhr: Chaos an den Gleisen: Zwischen Friedrichstraße und Bellevue hat die Bahn wegen Bauarbeiten einen Pendelverkehr eingerichtet. Die S-Bahn verkehrt nur alle 15 Minuten. Die Hertha-Fans wissen nicht nicht, wie sie in Stadion kommen sollen und fragen ratlose Mitarbeiter der Bahn. Von Freitag 22 Uhr bis Montag 1.30 Uhr werden die Schienen bearbeitet und abgeschliffen. "Die Arbeit ist unaufschiebbar. Natürlich ist der Zeitpunkt ungünstig. Wir setzen aber zusätzliche S-Bahnen ein, um jeden Hertha-Fan pünktlich ins Stadion zu bringen", so ein Bahnsprecher.

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