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Bundesliga Transfergerüchte: Wie geht es weiter beim BVB?

Eins ist sicher: Jakub Blaszczykowski bleibt erst mal in Dortmund.
Eins ist sicher: Jakub Blaszczykowski bleibt erst mal in Dortmund.
Foto: getty images
Dortmund/Berlin –  

Borussia Dortmund verlängert Vertrag mit Blaszczykowski bis 2018, beim Werben um Kevin de Bruyne geht es hoch her und Podolski ist angeblich auch von Interesse: Alles zur Wechselbörse gibt es hier im Überblick.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Jakub Blaszczykowski vorzeitig verlängert. Nach BVB-Angaben vom Montag setzt der 27 Jahre alte polnische Nationalspieler seine Zusammenarbeit mit der Borussia bis 2018 fort. „Kuba ist für unsere Mannschaft sportlich und charakterlich ein wichtiger Eckpfeiler, der in der vergangenen Saison europaweit für Furore gesorgt hat“, teilte Sportdirektor Michael Zorc mit.

Blaszczykowski hat in den vergangenen sechs Jahren 25 Tore in 168 Bundesligaspielen für den BVB geschossen. 2011 und 2012 wurde er mit den Dortmundern deutscher Meister, 2012 zudem Pokalsieger. In Polen wurde er zweimal zum Fußballer des Jahres gewählt.

„Wenn mein Vertrag ausläuft, kann ich auf mehr als zehn Jahre beim BVB zurückblicken. Solche Zeitspannen sind im Profifußball heutzutage wirklich keine Selbstverständlichkeit mehr“, sagte Blaszczykowski. Er war im Sommer 2007 für drei Millionen Euro von Wisla Krakau zum BVB gewechselt.

Schürrle gegen de Bruyne

Auch beim Werben um Fußballprofi Kevin de Bruyne wähnt sich im Vorteil. „De Bruyne will nur zu uns“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc dem „Kicker“ (Montag). Demnach kann sich Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen wenig Hoffnung auf einen Wechsel des vielseitig einsetzbaren Mittelfeldspielers vom FC Chelsea machen. Nach Medienberichten hat Dortmund mit dem einstigen Leihspieler von Werder Bremen einen Fünfjahresvertrag bereits ausverhandelt, steht aber noch in kniffligen Erörterungen mit Chelsea.

Wie Dortmund wirbt auch Leverkusen um die Dienste des 21 Jahre alten Belgiers. Der geplante Wechsel von Bayer-Angreifer André Schürrle von zum FC Chelsea soll den Weg von de Bruyne an den Rhein ebnen. Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hatte sich unlängst zuversichtlich geäußert: „Wir sind uns mit Chelsea einig. Sie kaufen Schürrle für eine bestimmte Ablösesumme, und im Gegenzug leihen wir de Bruyne kostenlos für ein Jahr aus. Ich gehe davon aus, dass Chelsea zu dem steht, war vereinbart wurde.“ Im Gegensatz zu Leverkusen plant der BVB einen Kauf des Profis. Die noch immer offene Trainerfrage beim Club aus der englischen Premier League erschwert jedoch die Verhandlungen.

Podolski: „Ich weiß nicht, ob der BVB Interesse hat“ 

Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski vom FC Arsenal hat sich zurückhaltend zu englischen Medienberichten geäußert, Borussia Dortmund habe Interesse an seiner Verpflichtung. „Ich weiß nicht, ob der BVB Interesse hat. Bei mir hat keiner angerufen und nachgefragt“, sagte der 27-Jährige nach dem 3:4 der deutschen Nationalmannschaft in Washington gegen Gastgeber USA: „Ich nehme die Berichte zur Kenntnis und empfinde es als Wertschätzung, wenn sich Dortmund oder andere Vereine für mich interessieren. Aber ich gehe jetzt erst einmal in Urlaub.“ 

Der frühere Kölner betonte zudem erneut, dass er sich bei Arsenal „sehr wohl“ fühle. Er gehe davon aus, nach der Sommerpause wieder das Training bei Arsenal aufzunehmen. Für die Gunners hatte „Prinz Poldi“ 16 Treffer in dieser Spielzeit erzielt. Das britische Massenblatt Sun hatte am Sonntag die Spekulationen um eine mögliche Bundesliga-Rückkehr von Podolski mit einer entsprechenden Meldung angeheizt. 

Aufgrund des Wechsels von Mario Götze für 37 Millionen zu Triple-Gewinner Bayern München und der Champions-League-Einnahmen von rund 70 Millionen Euro schwimmt der BVB zurzeit im Geld. Podolski war vor Jahresfrist für zwölf Millionen Euro vom 1. FC Köln nach London gewechselt.  Vor anderthalb Jahren war Podolski schon einmal bei den Schwarz-Gelben im Gespräch gewesen.

Damals hatte sich Trainer Jürgen Klopp in einem Sky-Interview allerdings herablassend über den damaligen FC-Star geäußert: „Mit seinem Potenzial muss er einer der besten Stürmer, wenn nicht der beste Stürmer in der Bundesliga sein - das ist er nicht. Das liegt daran, dass er seine Leistung nicht oft genug abruft. Und dann ist es uns zu teuer - für alle paar Wochen.“ Daraufhin hatte sich BVB-Chef Hans-Joachim Watzke bei Podolski-Berater Kon Schramm entschuldigt.

Wechsel von St.-Pauli-Stürmer Ginczek nach Nürnberg perfekt

Der Wechsel von Stürmer Daniel Ginczek zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg ist perfekt. Der 22-Jährige unterschrieb am Montag einen Dreijahresvertrag bei den Franken, wie der Club mitteilte. Der Angreifer war zuletzt von Borussia Dortmund an den Zweitligisten FC St. Pauli ausgeliehen und erzielte dort in der abgelaufenen Spielzeit 18 Treffer. „Die Bundesliga ist für mich jetzt der nächste Schritt. Ich freue mich auf diese Herausforderung in Nürnberg“, sagte Ginczek nach Angaben des FCN.

„Daniel Ginczek zählte in dieser Saison zu den herausragenden Stürmern der 2. Liga und war auch auf dem Wunschzettel vieler anderer Verein. Es freut uns sehr, dass er sich für den Club entschieden hat“, erklärte Nürnbergs Sport-Vorstand Martin Bader. (dpa/sid)

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