22.02.2012

Champions League: Marseille schlägt Inter Mailand

Der Ball zappelt im Netz: Marseilles Andre Ayew feiert seinen Treffer in der Nachspielzeit.
Der Ball zappelt im Netz: Marseilles Andre Ayew feiert seinen Treffer in der Nachspielzeit.
Foto: REUTERS

In der dritten Nachspielzeit verspielt der italienische Champions-League-Sieger von 2010 eine gute Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel. Ob der in die Kritik geratene Inter-Trainer Claudio Ranieri auch im Rückspiel am 13. März noch auf der Bank sitzen wird, ist nach der neuerlichen Pleite fraglicher denn je.

Inter Mailand hat in der Nachspielzeit seine ordentliche Ausgangsposition in der Champions League verspielt. Die in der Serie A zuletzt fünfmal sieglosen Italiener verloren am Mittwochabend das Achtelfinal-Hinspiel bei Olympique Marseille mit 0:1 (0:0). Der ghanaische Fußball-Nationalspieler André Ayew ließ die Franzosen in der dritten Minute der Nachspielzeit mit seinem Kopfball-Treffer jubeln. Ob der in die Kritik geratene Inter-Trainer Claudio Ranieri auch im Rückspiel am 13. März noch auf der Bank sitzen wird, ist nach der neuerlichen Pleite fraglicher denn je.

In einer zerfahrenen Fußball-Partie war Marseille zunächst das bessere Team, kam aber kaum gefährlich vor das Tor von Inter-Keeper Julio Cesar. Die beste Chance des ersten Durchgangs bot sich Mailands Angreifer Diego Forlan (11. Minute), doch der Uruguayer verpasste in seinem ersten Königsklassen-Einsatz für Mailand die Führung.

Auch in Durchgang zwei blieben Torchancen Mangelware. Die in der Liga seit drei Monaten ungeschlagenen Franzosen, die Borussia Dortmund in der Gruppenphase zweimal bezwungen hatten, mühten sich zwar redlich. Doch in der Offensive waren die Olympique-Profis gegen die Mailänder Abwehr um den früheren Münchner Lucio lange zu harmlos, bis Ayew doch noch zuschlug.

Bei Inter standen im Stade Vélodrome gleich neun Profis in der Startelf, die bereits im Champions-League-Finale 2010 gegen den FC Bayern München (2:0) dabei gewesen waren.

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