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DEL: Die Eisbären Berlin stehen im Playoff-Viertelfinale

Symbolbild Eisbären Berlin 2

Ein Eisbären-Fan schwenkt eine Fahne der Eisbären Berlin.

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picture alliance / dpa

Den Endspurt in der Deutschen Eishockey Liga hält Eisbären-Trainer Uwe Krupp für kaum berechenbar. „Es entscheiden zwei bis drei Prozent, ob du in dieser Liga gewinnst oder verlierst“, erklärte der 50-Jährige nach dem hart umkämpften 2:1 der Berliner nach Verlängerung gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Krefeld Pinguine.

In der Tat zeigte der 47. Spieltag einmal mehr, wie spannend und ausgeglichen die DEL in dieser Saison ist. So übernahmen die Eisbären die Tabellenführung nur, weil der EHC München bei den eigentlich schwächelnden Hamburg Freezers patzte.

Dementsprechend gelöst war die Stimmung bei den Eisbären. „Es ist gut, dass wir die zwei Punkte mitgenommen haben“, sagte Kapitän André Rankel. Vielen Konkurrenten war das gegen die frei aufspielenden Krefelder zuletzt nicht gelungen. Zuvor hatten die Pinguine vier Mal in Serie gewonnen. Und schließlich reichte der Erfolg den Eisbären auch, um schon fünf Spieltage vor Hauptrunden-Schluss als Viertelfinalist festzustehen. Weil der in der Krise steckende Meister Adler Mannheim am Mittwochabend 1:3 beim ERC Ingolstadt verlor, kann der DEL-Rekordmeister nicht mehr aus den Top Sechs verdrängt werden.

Auch bei den Eisbären gilt es jedoch, mit Blick auf die Playoffs Schwachpunkte abzustellen. „Wir müssen uns noch steigern, um so zu spielen, wie wir spielen wollen“, sagte Krupp. Gerade in Sachen Chancenverwertung und im Überzahlspiel präsentierten sich die Berliner gegen Krefeld einmal mehr fahrlässig. „Keine Frage, da müssen wir besser werden“, forderte auch Rankel.

Am Freitag (19.30 Uhr) sind die Eisbären beim Tabellendritten Iserlohn Roosters gefordert, der nur zwei Punkte hinter den Berlinern liegt. „Wenn du in unserer Position bist, willst du die Hauptrunde natürlich so weit oben wie möglich abschließen“, meinte Krupp. (dpa)