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Handball-Bundesliga: Füchse deklassieren den HSV

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Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Füchse gegen den HSV eine sensationelle Leistung.
Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Füchse gegen den HSV eine sensationelle Leistung.
Foto: Imago
Berlin –  

Traum-Handball auf der einen Seite, ein komplett gebrauchter Tag auf der anderen: Die Füchse haben beim 37:27-Erfolg gegen den HSV Hamburg ihre beste Saisonleistung gezeigt. Durch den zehnten Saisonsieg stehen die Berliner nun wieder auf dem dritten Platz.

Es war ein kurioser Anblick beim Bundesligaspiel der Berliner Füchse gegen den HSV Hamburg: Mit Paul Drux, Colja Löffler, Fabian Wiede und Johannes Sellin standen zehn Minuten vor Spielende gleich vier Nachwuchsspieler gemeinsam auf dem Parkett.

Für die Junioren war das eine große Chance, die sie auch deshalb ergreifen durften, weil die Berliner die Partie gegen den Deutschen Meister von 2011 ab der ersten Minute dominierten: Vor 8 639 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle, unter die sich sogar Bundestrainer Martin Heuberger gemischt hatte, gewannen die Füchse sehr souverän 37:27 (19:11).

Hamburg ohne echte Chance

Dabei sah es nach der Niederlage in der Champions League gegen Dinamo Minsk noch ganz anders aus: „Ich weiß nicht, wen ich aufstellen soll“, hatte Dagur Sigurdsson im Vorfeld beklagt, denn neben Sven-Sören Christophersen und Markus Richwien schien auch der Einsatz von Ivan Nincevic und Torsten Laen fraglich.

Doch auch Hamburg hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen und fiel in der ersten Hälfte des Spiels vor allem durch Fehlwürfe auf, die die Füchse immer wieder zu Tempo-Gegenstößen nutzen konnten. „Wir haben das Spiel in den ersten zehn Minuten verloren“, jammerte HSV-Trainer Martin Schwalb.

Mehr Videos der Füchse Berlin gibt es hier.

In der zweiten Hälfte versuchten die Hamburger noch einmal, ihre Kräfte zu mobilisieren, hatten aber gegen die dynamisch aufspielenden Füchse keine Chance. „Wir hatten ein schlechtes Gewissen, weil wir in Minsk eine so peinliche Leistung abgeliefert haben und sind froh, dass es heute so gut lief“, gestand Kapitän Laen.

„Eigentlich ist es schade, dass so eine Partie mit zwei halben Teams gespielt werden muss“, regte Sigurdsson erneut die Debatte um das hohe Pensum der Handballer an, doch des einen Leid ist des anderen Freud: „Als wir in der ersten Halbzeit so hoch geführt haben (19:11), dachte ich mir schon, dass es heute etwas werden kann“, ahnte Fabian Wiede, 18, den Einsatz voraus. Gar ein Tor konnte er zum Sieg beisteuern. „Das war ein ganz besonderer Moment heute“, befand Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.

Die Partie im Stenogramm

Füchse Berlin - HSV Hamburg 37:27 (19:11)

Tore: Lund (7), Igropulo (6/3), Laen (6), Nincevic (5), Romero Fernandez (4), Sellin (3/1), Pevnov (2), Löffler (1), Wiede (1), Spoljaric (1), Jaszka (1) für Berlin - Kraus (7), Lindberg (5/1), Petersen (5), Schröder (4), Duvnjak (2), Hens (2), Flohr (1), Lijewski (1) für Hamburg

Zuschauer: 8639

(dpa/SID)

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