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Vor dem DFB-Pokalspiel in Heidenheim: Einsatz von Lustenberger und Darida unwahrscheinlich

Bremens Florian Grillitsch (l) kämpft gegen Herthas Fabian Lustenberger um den Ball.

Bremens Florian Grillitsch (l) kämpft gegen Herthas Fabian Lustenberger um den Ball.

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dpa

Hertha-Trainer Pal Dardai muss personell umplanen. Ein Einsatz von Kapitän Fabian Lustenberger und Vladimir Darida im DFB-Pokalspiel der Berliner beim 1. FC Heidenheim ist unwahrscheinlich. Sein Team werde am Mittwoch (19.00 Uhr) im Viertelfinale „eher nicht“ mit den beiden wichtigen Mittelfeldspielern gegen den Zweitligisten antreten können, erklärte Dardai am Montag.

Lustenberger (Knieprobleme) und Darida (Blessur oberhalb der Achillessehne) fehlten auch beim ersten Wochen-Training des Berliner Fußball-Bundesligisten. Vedad Ibisevic musste wegen Zahnschmerzen auf die Übungseinheit verzichten.

Zumindest stand Per Skjelbred wieder auf dem Trainingsplatz. Der Norweger hatte wegen einer Gelb-Sperre beim 0:0 von Hertha in der Liga gegen Borussia Dortmund pausiert und sich zudem mit einem Infekt geplagt. „Wichtig wird die Tagesform sein. Wir werden Heidenheim nicht unterschätzen“, betonte Dardai: „Wir haben viele angeschlagene Spieler und werden etwas zusammenbasteln.“

Hertha bleibt in Schwaben

Aufgrund der Personallage wird Hertha mit 20 Spielern nach Heidenheim reisen, wo 1553 Berliner Fans ihr Team unterstützen wollen. Nach der Partie wird der Hertha-Tross nicht nach Berliner zurückkehren, sondern gleich nach Stuttgart reisen. Dort steht am Samstag das nächste Bundesligaspiel gegen den VfB an.

Letztmals hatte Hertha 1981 das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. 35 Jahre später wollen sich die Berliner den Wunsch erfüllen, im eigenen „Wohnzimmer“ das Endspiel zu erleben. Seit 1985 das DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion ausgetragen wird, waren nur Herthas Amateure einmal dabei. Sie verloren 1993 0:1 gegen Leverkusen.

Dardai weiß, dass jetzt „die schwierigste Phase in dem Wettbewerb“ kommt, auch wenn das Los Heidenheim machbar erscheint. „Es ist ein Traum, im Finale dabei zu sein“, wiederholte der Ungar. (dpa)



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