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Madrid begräbt seinen Olympia-Traum

Vorerst keine Olympischen Spiele in Madrid. Foto: Carsten Rehder

Vorerst keine Olympischen Spiele in Madrid. Foto: Carsten Rehder

Madrid -

Madrid begräbt seinen Olympia-Traum. Die spanische Hauptstadt hat den Weg dazu freigemacht, dass die für olympische Anlagen reservierten Gelände durch einen neuen Nutzungsplan in Bauland verwandelt werden können.

Wie die Zeitung «El País» berichtete, sollen dort nun Wohnsiedlungen, Grünanlagen und ein Einkaufszentrum entstehen.

Madrid hatte sich für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2012, 2016 sowie 2020 beworben und war beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) dreimal nacheinander durchgefallen.

Für die Olympia-Kandidaturen hatte die Stadt umfangreiche Flächen unweit des Flughafens für olympische Einrichtungen reserviert. Dort hätten - im Falle einer Zusage - das olympische Dorf und mehrere Wettkampfstätten gebaut werden sollen.

Allein das geplante Olympia-Stadion wird fertiggestellt. Dort will der spanische Fußballmeister Atlético Madrid ab 2016 seine Heimspiele austragen. Das Vicente-Calderón-Stadion wird abgerissen. Bürgermeisterin Ana Botella ließ offen, was aus der Ruine des halbfertigen olympischen Schwimmstadions werden soll. Die Bauarbeiten waren vor vier Jahren eingestellt worden. (dpa)



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