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Schlägerei in Friedrichshain: Anhänger von Union Berlin überfallen KSC-Fans

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Vermummte Fans von Union Berlin

Foto:

imago/Matthias Koch

Berlin -

Trotz Sieges nicht in Feierlaune: Anhänger von Union Berlin haben nach dem 2:1-Sieg ihrer Mannschaft gegen den Karlsruher SC Fans der Gäste angegriffen. Nach Angaben der Polizei saßen zehn bis 15 Karlsruher gegen 20:20 Uhr in einer Kneipe in Friedrichshain, als eine etwa 20-köpfige Gruppe aus der Union-Fanszene vor dem Laden auftauchte. Daraufhin kam es zunächst zu einer Schlägerei auf der Straße, die sich wenig später in das Lokal verlagerte. Dabei wurden Schaufensterscheiben und Teile der Einrichtung beschädigt.

Als alarmierte Polizisten das Lokal erreichten, war ein Großteil der Gruppe bereits geflüchtet. Drei Männer im Alter von 20 und 25 Jahren, davon zwei bereits polizeibekannt, wurden von den Beamten überprüft und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ermittlungen wegen Verdachts des schweren Landfriedensbruchs

Gegen 21 Uhr stellten Beamte der Bundespolizei auf dem S-Bahnhof Ostkreuz eine 15-köpfige Gruppe Karlsruhe-Fans fest, von denen einige Gesichtsverletzungen hatten und bei denen es sich vermutlich um Beteiligte an der Schlägerei handelte. Auch in dieser Gruppe waren polizeibekannte Männer. Nach einer Personalienfeststellung konnten die mutmaßlichen Schläger weiterfahren. Gegen sämtliche Personen wird wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ermittelt. (BLZ)


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