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Union Berlin gegen Austria Salzburg: Rangeleien zwischen Polizei und Union-Fans vor Testspiel in Köpenick

Hier spielt der 1. FC Union Berlin: Die Alte Försterei in Köpenick.

Hier spielt der 1. FC Union Berlin: Die Alte Försterei in Köpenick.

Foto:

imago/Schöning

Vor dem Testspiel zwischen Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin und Austria Salzburg ist es am Samstag zu Rangeleien zwischen Anhängern der Berliner und der Polizei gekommen. Zunächst hatte es einen friedlichen Jubiläumsmarsch zum 50. Vereinsgeburtstag von der Köpenicker Altstadt in Richtung Stadion An der Alten Försterei gegeben, an dem rund 1000 Union-Fans teilnahmen.

Polizei setzt Reizgas ein

Als diese am Ende des Marsches auf dem Stadiongelände in Richtung des Eingangs Waldseite über den Parkplatz vor der Haupttribüne laufen wollten, versperrten wenige Beamte den Weg. Danach kam es zu Rangeleien, die sich am Eingang Waldseite fortsetzten. Auf engem Raum setzte die Polizei Reizgas ein. Es gab mehrere Verletzte aufseiten der Fans. Einige Union-Anhänger wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Neuzugang Felix Kroos trifft

Beim anschließenden Spiel hat Neuzugang Felix Kroos einen Einstand mit Licht und Schatten gefeiert. Bei seinem ersten Einsatz traf der erst am Mittwoch von Werder Bremen ausgeliehene Mittelfeldspieler beim 5:0 (3:0) gegen Austria Salzburg mit einem direkt verwandelten Freistoß in der fünften Minute. Allerdings spielt Kroos nur knapp 45 Minuten und konnte verletzungsbedingt nicht mehr zur zweiten Hälfte auf den Platz zurückkehren. Zuvor war er lange am linken Bein behandelt worden.

Die weiteren Treffer für Union erzielten vor 9601 Zuschauern bei strömendem Regen Bobby Wood (8./51.), Steven Skrzybski (4.) und Damir Kreilach (47.). Die Einnahmen des Benefizspiels erhielt der vom Konkurs bedrohte österreichische Drittligist, der wegen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bereits zum Zwangsabstieg verurteilt ist. (dpa)