Sonderthemen: Berlinale | Berliner Akademie der Künste | Karneval der Kulturen

Theater

Deutsches Theater Berlin

An den DT-Kammerspielen sollte es „Ins Herz der lächerlichen Finsternis“ gehen. So heißt ein Stück von Wolfram Lotz, das sich an Joseph Conrad und „Apocalypse Now“ orientiert. In der Regie von Daniela Löffner geht das im Ganzen leider schief.    Von  mehr...

Schnitzlers "Das weite Land" am Deutschen Theater
Das Deutsche Theater in Berlin-Mitte.

Bestes bürgerliches Figurenbeglaubigungsschauspiel mit leicht verzeihlichem Effekt-Chichi gibt es in Jette Steckels Schnitzler-Inszenierung am Deutschen Theater zu sehen. Auch wenn sich heute keiner mehr duelliert, hat unser Liebesleben nichts an Weisheit gewonnen - und „Das weite Land“ nichts an Gültigkeit verloren.  Von   mehr...

Zum Tod der Schauspielerin Ruth Glöss
Ruth Glöss (1928-2014) als Shakespeares Narr.

Die kleine, zarte und sehr präsente Schauspielerin Ruth Glöss ist am Sonntag im Alter von 86 Jahren gestorben. Ihre Karriere führte sie schon 1964 nach Berlin. Und sie spielte hier bis zuletzt am Berliner Ensemble, meist kleine und markante Rollen, unter anderem in allen acht Robert-Wilson-Inszenierungen.  Von   mehr...

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Sophiensäle
Devid Striesow und  Ursina Lardi als Aljoscha und Lisa; hinten, an der Glocke: André Jung.

Das Theater von Thorsten Lensing ist von großer Direktheit und Einfachheit. Es dringt zum Wesen des Spiels selbst und zum Wesen der Figuren vor, denen Dostojewskij für seinen Roman „Die Brüder Karamasow“ Leben einhauchte. Den Schauspielern sei Dank.  Von   mehr...

100 Jahre Volksbühne
Ein Conférencier wie Jürgen Kuttner bringt Kritik und Glamour zusammen.

Vor hundert Jahren baute sich das Volk eine Bühne, die Volksbühne. Jürgen Kuttner stellte zu dem Jubiläum eine Revue zusammen. Eine selbstkritische, ironische und dabei lässig glamouröse Zeitreise von Piscator über Besson bis zu Castorf.  Von   mehr...

Oliver Reese wird Peymann-Nachfolger
Oliver Resse wird Intendant des Berliner Ensembles.

Kein Grund zum Jubel, kein Grund zur Verzweiflung. Klaus Wowereit hat in einer seine letzten Amtshandlungen als scheidender Kultursenator den Nachfolger von Claus Peymann verkündet. Oliver Reese, einst Chefdramaturg im Gorki und am DT, wird ab 2017 das Berliner Ensemble leiten. Ihm zur Seite wird der Autor Moritz Rinke stehen.  Von   mehr...

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Herbert Fritsch an der Komischen Oper Berlin
Hübsch hässlich: Adrian Strooper als Don Ottavio und Erika Roos als Donna Anna.

Herbert Fritsch verspaßt Mozarts „Don Giovanni“ an der Komischen Oper. Das wird viele Freunde finden und wohl Kult werden. Aber auf Dauer sollte sich das Haus auf Konzepte besinnen.  Von   mehr...

„The Past“ in der Schaubühne Berlin
Sieben Jahrzehnte nach dem Inferno von Dresden: Woraus setzen sich Erinnerungen zusammen?

Für „The Past“, ihr neues Schaubühnenstück über die Bombennächte in Dresden, verbindet die in Argentinien geborene, in Deutschland lebende Choreografin Constanza Macras ihre beiden Lieblingsthemen Kindheit und Stadt auf berührende Weise. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Henrik Ibsens „Frau vom Meer“ in Berlin
Atmen, Herr Doktor! (Susanne Wolff umarmt Steven Scharf)

Stephan Kimmig inszeniert Ibsens „Frau vom Meer“ mit Susanne Wolff und Steven Scharf als Ehepaar Wangel. Kimmig lässt seine Spieler mit virtuoser Überzogenheit agieren, treibt aber gleichzeitig das Reflexionsniveau in die Höhe. Von Ulrich Seidler  mehr...

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Hans im Theaterdiscounter Berlin
Was tut man nicht alles, damit das Gründen gelingt. Szene aus dem Stück „Hans! Start up, Slow down“, das am Donnerstag im Theaterdiscounter Premiere hat.

Was passiert, wenn Start-up-Gründer und Rentner aufeinanderprallen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Theaterstück von „Lunatiks produktion“. Unter anderem entwickeln Alte und Junge zusammen eine App.  Von   mehr...

„Amphitryon“ am Berliner Ensemble
Laura Tratnik als Alkmene ist sich nicht sicher, ob sie vom Gott oder vom Gatten verfolgt wird. Wir wissen mehr: Das ist Guntbert Warns als Amphitryon.

„Orthopädie des Genießens“. Die am Berliner Ensemble für’s Saftig-Derbe zuständige Regisseurin Katharina Thalbach hat die „Amphitryon“-Stücke von Kleist, Molière und Plautus zu einem Lustspiel mit Musik zusammengesetzt. Ein bunter Abend, bei dem von der Genitalzote bis zum zarten Moment der Menschenkenntnis für jeden was dabei ist.  Von   mehr...

„Hakoah Wien“ im Maxim Gorki Theater
Kampfanzug oder KZ-Kluft? Michael Ronen (Mitte) bei der Kostümwahl

Ein desertierter israelischer Soldat trifft in Wien auf den Geist seines Großvaters, der vor seinem Weggang nach Palästina Fußballprofi war. Aus dieser autobiographisch inspirierten Konstellation entwickelten die Geschwister Yael und Michael Ronen in Graz das Stück „Hakoah Wien“, das nun ins Repertoire des Gorki-Theaters gewandert ist.  Von   mehr...

Informatives aus dem Web
Junaid Sarieddeen im Ballhaus Ost
Junaid Sarieddeen im Berliner Ballhaus Ost

Junaid Sarieddeen sieht aus wie ein Neuköllner Hipster, doch er lebt in Beirut. Er erzählt von Autobomben, syrischen Flüchtlingen und der kulturellen Blüte im Libanon. Von Freitag an tritt er im Berliner Ballhaus Ost auf.  Von   mehr...

Benjamin Britten Opernaufführung in Berlin
Britten in der Staatsoper: „The Turn of the Screw“

Zwei Benjamin-Britten-Aufführungen an einem Wochenende: Die Deutsche Oper trat im Haus der Festspiele mit „The Rape of Lucretia“ auf, die Staatsoper brachte mit „The Turn of the Screw“ ihre erste Britten-Oper überhaupt auf die Bühne des Schiller-Theaters. Eines waren beide Stücke: gelungen.  Von   mehr...

Freddie-Mercury-Sterbenummer
Dank an Thomas Wodianka für den grandiosen Bühnentod als Vater Kemp.

Liebe Leser. Egal, was man von diesem Abend sonst halten mag – diese Freddie-Mercury-Sterbenummer müssen Sie sehen! Warum sich der Besuch von „Entertaining Mr. Sloane“ am Gorki-Theater lohnt.  Von   mehr...

„Kaputt“ in der Volksbühne
Eine neue Stufe des Castorf-Neumannschen Container-Theaters: Mex Schlüpfer im Kasten und auf der Leinwand.

Nach Celines „Reise in die Finsternis“ gibt es nun an der Volksbühne mit „Kaputt“ den nächsten Weltkriegsbericht eines Schriftstellers mit faschistischer Vergangenheit. Sechs Stunden Frontalbelehrung über die sich wiederholende Schlechtigkeit der Welt und der Deutschen. Da kann man nur nicken, einschlafen oder davonlaufen.  Von   mehr...

Shermin Langhoff
Shermin Langhoff.

Seit 2012 ist Shermin Langhoff, geboren 1969 im türkischen Bursa, die Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters.  mehr...

Holger Klotzbach
Holger Klotzbach.

Der Kabarettist, 68, ist Gründer und Geschäftsführer der Bar jeder Vernunft. Seit 2002 betreibt er auch das Tipi am Kanzleramt.  mehr...

Ungeklärte Herkunft der Tweets
Zwitschert das BE?

Wir haben es längst gewusst: Theatergänger sind sexy. Dies geht aus einer Statistik hervor, die unter dem Logo Berliner Ensemble via Twitter verbreitet wird. Aber Moment mal, was hat das gute alte BE im social network verloren?  Von   mehr...

Theaterbuchhandlung in Berlin

In Berlin öffnet die erste Theaterbuchhandlung in Deutschland. Eine 80 Quadratmeter große Nische für die Liebhaber und Profis des Theaterschaffens.  Von   mehr...

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