Theater

Tanz im August-Leiterin Virve Sutinen

Die Finnin Virve Sutinen hat früher einen Punk-Club geleitet. Jetzt das Festival Tanz im August. Die fetten Jahre sind für die Berliner Kunst-Szene schon lange vorbei, Sutinen muss haushalten. Trotzdem will sie die richtige künstlerische Mischung schaffen.   Von Michaela Schlagenwerth mehr...

Berliner Ensemble
Kathrin Höhne (l.) und Caroline Beil überzeugten den Dramatiker nicht.

Offenbar versucht der Dramatiker Hochhuth immer verzweifelter Eklats herbeizuführen. Ein paar Stunden vor der Premiere seines Stückes „Sommer 14“ warnte er vor dem Besuch der „verhunzten, verjuxten“ Inszenierung, die allerdings weit und breit keinen Grund zur Aufregung bietet.  Von   mehr...

Berliner Ensemble
Rolf Hochhuth in seiner Wohnung in Berlin-Mitte. Peymann drücke ihm die Daumen, sagt er.

Es sind zwar Theaterferien, doch es gibt diesen Sommer keinen Streit zwischen Rolf Hochhuth und Claus Peymann, dem Intendanten des BE Theaters am Schiffbauerdamm. Stattdessen hat Hochhuths Stück „Sommer 14“ dort am Freitag Premiere. Auch Udo Walz spielt mit.  Von   mehr...

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Kultur
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Nach dem großen Erfolg von FOREVER YOUNG im vergangenen Sommer gastiert am 13. September die zweite Wintergarten-Open-Air-Produktion mehr...

Theaterfestival
Yoan Mourles (l.) and Margot Falletty vom Institut Superieur des Techniques du Spectacle spielen „Les pauvres gens“.

Wie das größte Theaterfestival der Welt in Frankreich von der Not geringverdienender Künstler profitiert.  Von   mehr...

Ex-Intendant des Berliner Ensemble
Manfred Wekwerth bei einer Probe der Mutter Courage, mit Gisela May in der Titelrolle.

Er habe immer mit Lust gearbeitet, bekannte der Theatermann Manfred Wekwerth einst. Nach Mauerfall und Wiedervereinigung musste er alle Ämter abgeben und machte als freier Regisseur weiter. Von Werner Hecht  mehr...

Wintergarten
Hans die Woge (Rummelsnuff) gehört zu den Anstaltsinsassen.

Der Wintergarten verlegt seine Show in eine Nervenanstalt 1947 und macht daraus eine grandiose Varieté-Orgie. Von Birgit Walter  mehr...

Richard-Strauss-Jahr
Weg mit dem theatralischen Zuckerguss! Denn die im „Rosenkavalier“ thematisierten Probleme von alternden Frauen in einer Männergesellschaft sind zeitlos.

Harry Kupfer inszeniert im Richard-Strauss-Jahr „Der Rosenkavalier“ auf den Salzburger Festspielen.  Von   mehr...

Proseccopack Bar jeder Vernunft
Judith Jakob und Nora Boeckler mit 80er-Jahre-Zahnspangen

Drei Freundinnen treffen sich nach Jahren wieder. Das gibt Anlass zu altem Tratsch und neuem Wettbewerb um den tollsten Mann, den besten Job und die schönste Familie. Das Proseccopack sorgt in der Bar jeder Vernunft für Vergnügen.  Von   mehr...

Zum Tod von Gert Voss
Gert Voss als König Lear im Burgtheater in Wien im Jahr 2007.

Der grandiose Gert Voss, Star des Burgtheaters, der Schaubühne und des Berliner Ensembles, ist gestorben.  Von   mehr...

Foreign Affairs
Beglückender Abschluss: Michel Houellebecqs Roman „Elementarteilchen“ als  eine vierstündige Weltzustands-Seance aus Frankreich.

Das Theaterfestival Foreign Affairs erprobte Grenzüberschreitungen mal im Treptower Park, mal im Berghain. Wer den Schluss verpasst hat, eine französische Dramatisierung von Houellebecqs „Elementarteilchen“ ist nur zu bedauern. Denn dieses Theater schaute nach vorn.  Von   mehr...

DomStufen-Festspiele in Erfurt
Komponist mit gesellschaftlichem Auftrag: Wolfgang Böhmer.

Der Komponist Wolfgang Böhmer mag die leichte Muse und ist kein Mann für unveröffentlichte Symphonien in der Schublade.  Er versteht sich als Dienstleister und vergleicht sich darin mit Johann Sebastian Bach. Ein Porträt.  Von   mehr...

Foreign-Affairs-Festival Berlin
„Tandy“: Angélica Liddell zelebriert das Mysterium der Liebe − hier zwischen einem Trinker (zwischen den Flaschen) und einem Mädchen.

Das Theaterprogramm des Foreign-Affairs-Festival wartet mit Befreiungsritualen katholisch geprägter Frauen auf. Es wird gebrüllt, geflüstert, gekaut, geseufzt, mehrstimmig gesungen. Und es gibt Ausbrüche und Abbrecher, dass es eine wahnsinninge Freude ist.  Von   mehr...

Informatives aus dem Web
Foreign-Affairs-Festival
Pathos, Wut und Entfesselung. Szene aus Hofesh Shechters „Sun“.

Das Sommerfestival der Berliner Festspiele Foreign Affairs hat einen Schwerpunkt auf den Tanz gelegt und gleich fünf Produktionen des französischen Choreographen Boris Charmatz eingeladen sowie das Wutstück „Sun“ von Hofesh Shechter. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Bühnenkunstfestival Foreign Affairs
Die so aufwändige wie inhaltlich schlichte Psycho-Allegorie „Van den vos“: mit Autowrack, Swimmingpool, Live-Orchester und großem Kino.

Das internationale Bühnenkunstfestival Foreign Affairs wurde mit einem quälenden Theatertriple eröffnet.  Von   mehr...

Foreign Affairs mit Boris Charmatz
Boris Charmatz, hier bei einer Probe auf dem Gelände des Sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park.

Das Foreign-Affairs-Festival der Berliner Festspiele widmen dem Herzensprojekt des französischen Choreografen Boris Charmatz einen Schwerpunkt: seinem Musée de la Danse. Wir trafen ihn zum Interview und protokollierten einen schwärmenden Monolog.  mehr...

Macbeth in der Staatsoper
Na, komm schon: Murks ihn ab! − Lady Macbeth (Carola Höhn) berät ihren Mann (Otto Katzameier) bei der nächsten Stufe der Karriereplanung.

Jürgen Flimm hat den „Macbeth“ von Salvatore Sciarrino in der Ruine des Intendanzgebäudes der Staatsoper Unter den Linden inszeniert. Damit alle sehen können, wie es auf dieser Baustelle vor sich geht. Von Jan Brachmann  mehr...

Komische Oper Berlin
Martin Koch als Desportes.

Calixto Bieito inszeniert an der Komischen Oper Bernd Alois Zimmermanns epochale „Soldaten“. Sie sind ein Angriff auf den Hörer – allerdings auch von einer Wirkung aufs Gemüt, deren Tiefe Hans Werner Henze mit seinen 16 Opern zusammengenommen nicht erreicht.  Von   mehr...

„Lange Nacht der Autoren“
 Der Theaterkritiker und Juror Till Briegleb.

Mit der „Langen Nacht der Autoren“ gehen die Autorentheatertage am Deutschen Theater zu Ende. Hätten die Schauspieler die Menge zum Sturm auf den Grill- und Bierstand auf dem Vorplatz des Deutschen Theaters gerufen, sie wäre losgestürmt.  Von   mehr...

„Der Prozess“ im Berliner Ensemble
Theater als Textuntersuchungsaussschuss. Veit Schubert (vorn) hat als Josef K. viel nach innen zu blicken und epische Passagen abzuwarten.

Die für das Berliner Ensemble unter Claus Peymann so typisch gewordene pappige, illustrative und abgedroschene Theatrigkeit erweist sich bei aller Zuschauerquälerei bei der Romanadaption von Franz Kafkas „Der Prozess“ als durchaus erkenntnisfördernd. Schade, dass es finstere Erkenntnisse sind.  Von   mehr...

"Didi und Stulle" in der Neuköllner Oper
In der Neuköllner Oper haben Didi und Stulle den Schritt aus dem Stadtmagazin-Comic von Fil auf die Bühne gewagt.

Didi und Stulle, die beiden schweinsförmigen Modellproletarier aus dem Märkischen Viertel haben den Schritt aus dem Stadtmagazin-Comic von Fil auf die Bühne der Neuköllner Oper gewagt. Es geht wie üblich um Popel, Wichsen, Schwulis und Gott – diesmal jedoch in Koloraturen.  Von   mehr...

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