Sonderthemen: Berlinale 2016 | Berliner Akademie der Künste
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Theater

„Der Choreoturg“ in den Sophiensälen Berlin

Die beiden Berliner Performance-Recken Martin Nachbar und Jeroen Peeters üben in den Sophiensälen den allfälligen Genregrenzübertritt und stellen sich als Choreoturgen auf die Bühne, wobei sie zudem als Galeristen einer Art Denktanzausstellung fungieren.     Von Michaela Schlagenwerth mehr...

Jury gibt Auswahl bekannt
Heimspiel beim Theatertreffen: Das Stück „der die mann“ in der Regie von Herbert Fritsch hatte an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Premiere.

Zehn Inszenierungen des deutschsprachigen Schauspielschaffens kommen im Mai zum Theatertreffen nach Berlin. Am Mittwoch gab die Jury die Auswahl bekannt. Und was sagt sie uns?  Von   mehr...

"Das schwarze Wasser" in der Neuköllner Oper
Die beiden bleiben kein Paar:  Frank (Robert Elibay-Hartog) wird Minister und Leyla (Marielou Jacquard) Kassiererin.

Die Neuköllner Oper wartet mit gesellschaftlichem Anspruch auf und bringt mit „Das schwarze Wasser“ eine sozialkritisches Musiktheaterstück nach dem gleichnamigen Schauspiel von Roland Schimmelpfennig auf die Bühne. Lustig ist es aber auch.  Von   mehr...

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Theater am Kurfürstendamm
Als Schauspieler hatte Ivan Vrgoc sein Auskommen. Aber etwas fehlte. Nun bringt er auch noch als Produzent Broadway-Stücke auf deutsche Bühnen.

Ivan Vrgoc holt Ayad Akthars Drama „Geächtet“ um Islamophobie nach Berlin. Seine Inszenierung im Theater am Kurfürstendamm wagt er ohne öffentliche Zuschüsse.  Von   mehr...

Laudatio für Volksbühnenintendant Frank Castorf
Sektionsleiter Ulrich Matthes.

Nein, es sei mitnichten egal, dass Frank Castorf, der mit dem Großen Kunstpreis Berlin geehrt wird, 2017 die Volksbühne verlassen muss. Dies stellt der Schauspieler und Juror Ulrich Matthes im Interview klar. Ein Satz aus seiner Laudatio sei falsch verstanden worden.  Von   mehr...

Hebbels „Judith“ an der Volksbühne Berlin
Jasna Fritzi Bauer führt das Kamel herein. Ein Moment, in dem alle Fragen, die der Abend aufwirft, eine Antwort finden.

Ein vorbildlich quälender Volksbühnenabend: Frank Castorf inszeniert Friedrich Hebbels „Judith“. Viele Zuschauer steigen zwischendurch aus, nicken ein, schimpfen vor sich hin - aber sie bleiben bis zum Schluss.  Von   mehr...

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„Die Affäre Rue de Lourcine“
Im Deutschen Theater: Eugène Labiches „Die Affäre Rue de Lourcine“.

Bei flüchtigem Hinsehen könnte man die Eugène-Labiche-Inszenierung von Karin Henkel im Deutschen Theater für brachialen Klamauk halten, schließlich wird ausgiebig gefurzt. Dabei wird man mit hoher Gauklerkunst an die Grenzen des Bewusstseins geführt und stolpert drüber. Zum Verzweifeln komisch.  Von   mehr...

Schaubühne Berlin
Ursina Lardi als NGO-Helferin in „Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“

„Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“ dreht sich um pure Aktualität. Es geht um die Hilfsbereitschaft und Politik der Hilfe, die angesichts aktueller Flüchtlingsankünfte speziell in Deutschland Hochkonjunktur hat. Schrecklich ist dieser Abend und erschütternd.  Von   mehr...

Maxim-Gorki-Theater Berlin
Der kleine Angestellte, von seinen proletarischen Schwägern in den Blick genommen (Dimitrij Schaad, Amer Arslan, Mehmet Atesçi, Mehmet Yilmaz, v. l.).

Das Maxim-Gorki-Theater bringt Hans Falladas Roman „Kleiner Mann, was nun?“ auf die Bühne. Ein ungewöhnliches Stück für dieses Haus: Betont unironisch und mit sympathisierender Inbrunst erleidet der Schauspieler Dimitrij Schaad den Niedergang des deutschen Kleinbürgers Pinneberg.  Von   mehr...

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"Die Ministerpräsidentin" im Kindermusiktheater Atze
Hannah, bewirbt sich zur Wahl als Ministerpräsidentin.

Das Atze Theater adaptiert ein Jugendbuch und zeigt Politiker als ziemlich wirren Haufen: In „Die Ministerpräsidentin“ wird die zwölfjährige Hannah eben das.  Von   mehr...

Schaubühne Berlin
Der Leutnant vor dem Krieg (hinten: Laurenz Laufenberg) und danach (Christoph Gawenda). Hinten die blutige Uniformjacke von Franz Ferdinand.

Der Brite Simon McBurney wagt mit der Theaterversion von Stefan Zweigs Roman „Ungeduld des Herzens“ an der Schaubühne einen hochreflektierten Blick zurück ins habsburgische 19. Jahrhundert.  Von   mehr...

Inszenierung von Leander Haußmann
Warum liegt der Leuchter auf dem Boden? Weil es schön aussieht. Auch schön: Olga, Irina und Mascha (Laura Tratnik, Karla Sengteller, Antonia Bill v. l.)

Schöne Menschen in schönen Kostümen: Leander Haußmann inszeniert Anton Tschechows „Drei Schwestern“ am Berliner Ensemble. Dabei fürchtet er weder Pathos noch Kitsch. Auch für Albernheiten ist sich Haußmann nicht zu schade.  Von   mehr...

Informatives aus dem Web
Klage gegen "Fear"-Inszenierung
Szene aus Fear.

In dem Schauerstück „Fear“ von Falk Richter kämpfen junge Menschen gegen rechtslastige Zombies. Eine CDU- und eine AfD-Politikerin erkannten sich darin wieder und erstritten eine einstweilige Verfügung. Die hat das Berliner Landgericht nun aufgehoben.  Von   mehr...

Performance im HAU 2
Mette Ingvartsen verschränkt Sexualität und Performancekunst miteinander – also auch Körper.

Mette Ingvartsen verschränkt Sexualität mit Performancekunst, das ist ihr Markenzeichen. Im HAU 2 stehen also bei ihrem Stück „7 Pleasures“ die Darsteller aus den Publikumsreihen auf, ziehen sich aus und reiben sich auf der Bühne aneinander. Aber warum nur? Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

„Service/No Service“ von René Pollesch
Jugend im Anmarsch. Der Junge-Männer-Chor übernimmt bei René Pollesch die Regie.

Mit Kathrin Angerer im leergeräumten letzten Asphalt-Bühnenbild von Bert Neumann hat das René-Pollesch-Theater eine neue Stufe der Resignationsvirtuosität erreicht. Die Volksbühne zieht den schönsten Saft der Lebendigkeit aus ihrem 2017 bevorstehenden Ende.  Von   mehr...

Interview mit der Schauspielerin Ruth Reinecke
Weissensee (2010–1015): In der ARD-Serie über das Leben zweier Familien in Ostberlin von 1980 bis zum Fall der Mauer ist Ruth Reinecke die regimetreue Marlene Kupfer, der sie als duldsam-angepasste und gleichzeitig starke Figur Tiefe gibt.

Ruth Reinecke tritt seit 36 Jahren im Maxim Gorki Theater auf. Sie erlebt, wie eine unbegreiflicher gewordene Welt auch das Spiel auf der Bühne verändert. Ein Gespräch über ironische Lippen und das Glück, eine Liebesgeschichte zu spielen.  Von   mehr...

„Zentrum für Politische Schönheit“
Philipp Ruch

Philipp Ruch vom „Zentrum für Politische Schönheit“ tarnt sich als Günther Jauch und stellt im Berliner Maxim Gorki Theater sein neues Buch vor. Am Ende lacht ein ganzer Saal AfD-Populist Björn Höcke aus.  Von   mehr...

"My Fair Lady" an der Komischen Oper
Katherine Mehrling ist Eliza Doolittle.

Katherine Mehrling berlinert, soll aber hochdeutsch sprechen wie eine Lady. Professor Higgins traktiert sie. Andreas Homoki inszeniert „My Fair Lady“ an der Komischen Oper zwar auf Berlinisch, aber nicht mit Berliner Biss, sondern brav.  Von   mehr...

Zum Tod des Theaterregisseurs Luc Bondy
Der Schweizer Theaterregisseur Luc Bondy im Jahre 2008.

Luc Bondy, einer der renommiertesten Theaterregisseure Europas, ist tot. Der gebürtige Schweizer inszenierte auch immer wieder in Berlin. Er starb im Alter von 67 Jahren in Paris.  Von   mehr...

Kommentar zum Kulturhaushalt
Wird demnächst gehätschelt: Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Drei Millionen Euro sind für die Volksbühne der Zukunft eingeplant. Nur für die Vorbereitung, also zum Beispiel für die Entwicklung eines neuen "Corporate Designs" und eine Pressekonferenz 2017, die 100.000 Euro kosten soll. Unsere Autorin reibt sich die Augen.  Von   mehr...

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