Sonderthemen: Berlinale | Berliner Akademie der Künste | Karneval der Kulturen

Theater

Komische Oper Berlin

Berlin hat eine neue Leidenschaft: die Operette. Die Komische Oper hat diese lange als brav und muffig verkannte Form des Musiktheaters rundum erneuert und mit Pomp, Kitsch sowie Ironie wieder auf die Bühne gebracht.    Von  mehr...

„Eine Familie“ am Kudamm-Theater
Was aussieht wie Innigkeit ist eine Atempause vor dem nächsten Angriff: Violet Weston (Ursula Karusseit, r.) mit der jüngsten Tochter Ivy (Eva Löbau).

Der künstlerische Leiter des israelischen Nationaltheaters Ilan Ronen debütiert in Berlin – und zwar mit „Eine Familie“ einem hollywoodtauglichen Familiendrama am Kudamm-Theater. Ein dreieinhalbstündiges, lustiges, abgründiges und lehrreiches Gemetzel.  Von   mehr...

Ballhaus Ost in Berlin
Guter Schauspieler? Nicht so guter Schauspieler? Oder Zuschauer?

Diese Marketingkritik ist unter marketingstrategischen Gesichtspunkten voll gelungen: Die Theatergruppe Anonymous zahlt zehn Euro an einen Teil seiner Zuschauer aus, und zwar pro Nase. Außerdem spielen sie inkognito, weil sie sich den Marktgesetzen nicht unterwerfen wollen.  Von   mehr...

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Aus Angst vor Terroranschlag
Plakat des abgesetzten Theaterstücks „Gesteinigt“.

Nicht alle sind Charlie. Die Journalisten Charlie Hebdos haben sich mit einer neuen Ausgabe zurückgemeldet. Ein paar Straßenecken weiter bleiben Kunst- und Meinungsfreiheit auf der Strecke. Das auf dem Theater Ciné 13 hat das islamkritische Drama„Gesteinigt“ kurz nach der Premiere wieder abgesetzt - aus Angst vor Terroranschlägen.  Von   mehr...

Heiner Müllers „Zement“ im Gorki Theater
Das Zementwerk, festgefressen zwischen Hin- und Herkunft.

Der Regisseur Sebastian Baumgarten inszeniert am Gorki Theater Heiner Müllers monumentales Epochengemälde „Zement“ als Gespenstergeschichte über unsere Gegenwart, eingeklemmt zwischen den Zeiten, festgefroren zwischen Her- und Zukunft… Von Dirk Pilz  mehr...

Maxim-Gorki-Theater
In Berlin leben viele Israelis - und auch viele Juden.

War es ein politisches Statement, von Israel nach Berlin zu kommen? Was ist schwieriger, die deutsche Schwiegertochter oder der palästinensische Schwiegersohn? Auf diese Fragen antwortet die israelische Theaterfamilie Yael, Michael und Ilan Ronen.  Von  und   mehr...

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Gespräch mit Regisseur Michael Thalheimer
Vielleicht ist es der Rhythmus meines Herzschlags, den man in meinen Inszenierungen merkt, oder auch, dass ich Schlagzeuger bin und bleibe.

Michael Thalheimer inszeniert an der Berliner Staatsoper Carl Maria von Webers „Freischütz“. Und prüft, was alles weg kann. Ein Gespräch mit dem Regisseur und über die Kunst, Schauspieler wie Sänger dazu zu bringen, auf Effekte und Pathos zu verzichten.  Von   mehr...

„Pelléas und Mélisande“ an der Volksbühne
Szene aus „Pelléas und Mélisande“ an der Berliner Volksbühne.

Theaterregisseur und Musikspielmeister David Marton hat aus Maeterlincks symbolischem Sinnspiel „Pelléas und Mélisande“ ein scharfkantiges Stück über Kultur-Eliten und ihre Ausgrenzungstechniken gemacht. Auch sonst ist es ein bejubelnswerter Abend.  Von   mehr...

„Der geteilte Himmel“ an der Schaubühne
Aufbauwerk mit Presslufthämmern. Tilman Strauß und Jule Böwe verrichten Gleichnisarbeit

Der Theaterleiter Armin Petras feierte zwei Jahre nach seinem Weggang vom Gorki-Theater nach Stuttgart erstmals wieder eine Premiere in Berlin, mit Christa Wolfs „Der geteilte Himmel“ an der Schaubühne. So erfährt auch der Kudamm, was so deprimierend an der DDR war.  Von   mehr...

Informatives aus dem Web
Tanztage Berlin mit Anna Mülter
„Softer Swells“ von Aoife McAtamney (8., 9. Januar, 20.30 Uhr)

Die Tanztage sind ein Phänomen, das seit 18 Jahren funktioniert: Noch-No-name-Choreographen zeigen ihre ersten Versuche, und die Vorstellungen sind ausverkauft. Die diesjährige Ausgabe des Festivals findet in den Sophiensälen statt und wird erstmalig von Anna Mülter geleitet. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Berliner Volksbühne
Die Volksbühne.

Am 30. Dezember vor hundert Jahren eröffnete der Besucherverein Freie Volksbühne sein Theater am Bülowplatz. Finanziert von den Mitgliedsbeiträgen sollte das Haus den Arbeitern und Kleinverdienern kulturelle Bildung ermöglichen. Das Prinzip wurde nicht immer durchgehalten.  Von   mehr...

Deutsches Theater Berlin
Alexander Khuon, Kathleen Morgeneyer und Moritz Grove (v. l.)

An den DT-Kammerspielen sollte es „Ins Herz der lächerlichen Finsternis“ gehen. So heißt ein Stück von Wolfram Lotz, das sich an Joseph Conrad und „Apocalypse Now“ orientiert. In der Regie von Daniela Löffner geht das im Ganzen leider schief.  Von   mehr...

Schnitzlers "Das weite Land" am Deutschen Theater
Das Deutsche Theater in Berlin-Mitte.

Bestes bürgerliches Figurenbeglaubigungsschauspiel mit leicht verzeihlichem Effekt-Chichi gibt es in Jette Steckels Schnitzler-Inszenierung am Deutschen Theater zu sehen. Auch wenn sich heute keiner mehr duelliert, hat unser Liebesleben nichts an Weisheit gewonnen - und „Das weite Land“ nichts an Gültigkeit verloren.  Von   mehr...

Zum Tod der Schauspielerin Ruth Glöss
Ruth Glöss (1928-2014) als Shakespeares Narr.

Die kleine, zarte und sehr präsente Schauspielerin Ruth Glöss ist am Sonntag im Alter von 86 Jahren gestorben. Ihre Karriere führte sie schon 1964 nach Berlin. Und sie spielte hier bis zuletzt am Berliner Ensemble, meist kleine und markante Rollen, unter anderem in allen acht Robert-Wilson-Inszenierungen.  Von   mehr...

Sophiensäle
Devid Striesow und  Ursina Lardi als Aljoscha und Lisa; hinten, an der Glocke: André Jung.

Das Theater von Thorsten Lensing ist von großer Direktheit und Einfachheit. Es dringt zum Wesen des Spiels selbst und zum Wesen der Figuren vor, denen Dostojewskij für seinen Roman „Die Brüder Karamasow“ Leben einhauchte. Den Schauspielern sei Dank.  Von   mehr...

100 Jahre Volksbühne
Ein Conférencier wie Jürgen Kuttner bringt Kritik und Glamour zusammen.

Vor hundert Jahren baute sich das Volk eine Bühne, die Volksbühne. Jürgen Kuttner stellte zu dem Jubiläum eine Revue zusammen. Eine selbstkritische, ironische und dabei lässig glamouröse Zeitreise von Piscator über Besson bis zu Castorf.  Von   mehr...

Oliver Reese wird Peymann-Nachfolger
Oliver Resse wird Intendant des Berliner Ensembles.

Kein Grund zum Jubel, kein Grund zur Verzweiflung. Klaus Wowereit hat in einer seine letzten Amtshandlungen als scheidender Kultursenator den Nachfolger von Claus Peymann verkündet. Oliver Reese, einst Chefdramaturg im Gorki und am DT, wird ab 2017 das Berliner Ensemble leiten. Ihm zur Seite wird der Autor Moritz Rinke stehen.  Von   mehr...

Herbert Fritsch an der Komischen Oper Berlin
Hübsch hässlich: Adrian Strooper als Don Ottavio und Erika Roos als Donna Anna.

Herbert Fritsch verspaßt Mozarts „Don Giovanni“ an der Komischen Oper. Das wird viele Freunde finden und wohl Kult werden. Aber auf Dauer sollte sich das Haus auf Konzepte besinnen.  Von   mehr...

„The Past“ in der Schaubühne Berlin
Sieben Jahrzehnte nach dem Inferno von Dresden: Woraus setzen sich Erinnerungen zusammen?

Für „The Past“, ihr neues Schaubühnenstück über die Bombennächte in Dresden, verbindet die in Argentinien geborene, in Deutschland lebende Choreografin Constanza Macras ihre beiden Lieblingsthemen Kindheit und Stadt auf berührende Weise. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Henrik Ibsens „Frau vom Meer“ in Berlin
Atmen, Herr Doktor! (Susanne Wolff umarmt Steven Scharf)

Stephan Kimmig inszeniert Ibsens „Frau vom Meer“ mit Susanne Wolff und Steven Scharf als Ehepaar Wangel. Kimmig lässt seine Spieler mit virtuoser Überzogenheit agieren, treibt aber gleichzeitig das Reflexionsniveau in die Höhe. Von Ulrich Seidler  mehr...

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