Theater

„Süpermänner“ im Ballhaus Naunynstraße

Die Filmschauspielerin Idil Üner („Gegen die Wand“) führte diesmal Theaterregie am Ballhaus Naunynstraße: In dem Stück „Süpermänner“ treten türkischstämmige Schauspieler aus drei Generationen mit biographischen Geschichten gegen das Klischee vom Macho-Türken an.   Von Christian Rakow mehr...

Intendanten-Wechsel am Staatsballett
Hier, als Spur im Licht, noch einmal Vladimir Malakhov, der glamouröse Vorgänger des kommenden Staatsballett-Intendanten Nacho Duato.

Der Wechsel im Intendantenamt des Staatsballetts steht unter keinem guten Stern. Der glamouröse und gekränkte Vladimir Malakhov geht, es folgt ein Kandidat aus dem Routinebetrieb: Nacho Duato, der in der ersten Saison vornehmlich eigene Choreografien zeigen wird. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Dramatikfestival F.I.N.D
Spanische Peter-Pan-Zuspitzung von Angelica Liddell.

Das Festival für internationale neue Dramatik geht in die Schlusskurve, nachdem es mit Angelica Liddells Wutrede seinen Höhepunkt erreicht hat. Die Spanierin feuert ihre Tiraden gegen die Verlogenheit der Moralaposteln wie Gewehrsalven ab. Von Doris Meierhenrich  mehr...

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„Woyzeck III“
Till Wonka − als postzivilisatorisch-verdauungsgesteuertes Mannbild.

Mirko Borscht macht im Gorki-Theater Büchners Woyzeck zum Vorkämpfer der Rückentwicklung: Bewusstsein und Zivilisation sind evolutionäre Irrtümer! Wozu dann eigentlich noch die kulturelle Hervorbringung des Theaters gut sein soll, erschließt sich freilich nicht.   Von Ulrich Seidler  mehr...

„Lover“ im Kraftwerk Mitte
Christian Josts am Mittwoch uraufgeführtes Werk nennt sich „Lover“, und es treten in diesem „Musik-Tanz-Theater für gemischten Chor und Schlagzeug“ sehr wohl Liebende auf, eben tanzend.

Erotische Rituale mit Instrumenten: Christian Josts Musik-Tanz-Theaterstück „Lover“ im Kraftwerk Mitte begeistert mit dem Rundfunkchor Berlin Kraftwerk im Mitte. Von Peter Uehling  mehr...

Deutsches Theater
Das Spiel ist aus - ab 6. April am Deutschen Theater.

Es geht um alles: Leben, Tod und Liebe, aber auch das Recht auf Widerstand, die Rebellion, die Zukunft des gesellschaftlichen Miteinanders. Jette Steckel inszenierte am Deutschen Theater Sartres „Das Spiel ist aus“. Sie stellt die Frage nach dem Sinn, dem Wozu und Wohin. Von Dirk Pilz  mehr...

Berliner Ensemble
Tischgesellschaft im Todeslager

Das Berliner Ensemble, an dem George Tabori bis zu seinem Tod 2007 Hausautor war, begeht dessen hundertsten Geburtstag mit einer Neuinszenierung seines schwärzesten waghalsigsten Stücks „Die Kannibalen“. Von Doris Meierhenrich  mehr...

"Antigone" im Dresdner Theater
Szene aus der Antigone-Aufführung des Staatsschauspiels in Dresden.

Die Tragödie von Antigone, hat ihre Aktualität über die Jahrtausende bewahrt, wie sich auch in der gegenwartskritischen Inszenierung von Sebastian Baumgarten in Dresden zeigt. Ihre vernachlässigte Schwester Ismene tritt derzeit in den DT-Kammerspielen Berlin ins Rampenlicht. Von Dirk Pilz  mehr...

Deutsches Theater
Susanne Wolf als Ismene im Deutschen Theater Berlin.

Die Figur der Ismene war als eigenschaftsloser Kontrapunkt zu Antigone gedacht. Jahrtausende später hat sich die Dramatikerin Lot Vekemans ihrer erinnert und den Durchschnittsmenschenmonolog „Ismene, Schwester von“ geschrieben. Das Stück ist derzeit im Deutschen Theater zu sehen. Von Ulrich Seidler  mehr...

Staatsballett im Schiller-Theater
Eine Szene aus „Clear“ mit Marian Walter und Elisa Carrillo Cabrera.

Alexei Ratmansky zeigt mit „Namouna“ ein rasantes, komisches Ballett auf der Bühne des Schiller Theaters. Die Choreografie stammt von Stanton Welch und Alexei Ratmansky, mit dem Malakhov als Zehnjähriger das Bolschoi-Internatszimmer teilte. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Neue Show "Flying Illusions"
Wirkt trotz aller Muskelkraft leider kraftlos: Die neue Show der Flying Steps im Tempodrom.

Die Kreuzberger Breakdance-Truppe Flying Steps um Vartan Bassil zeigt im Tempodrom eine neue Produktion: „Flying Illusions“ verbindet Comic-Mythen mit Breakdance. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Maxim-Gorki-Theater
Dejan Bućin weint, Aleksandar Radenković wütet.

Die israelische Regisseurin Yael Ronen ist mit teilweise betroffenen Schauspielern zu Stätten des Bosnienkrieges gefahren und hat mit dem Ensemble aus den Erlebnissen und den Erfahrungen einen sehr bewegenden Theaterabend gemacht. Von Ulrich Seidler  mehr...

Informatives aus dem Web

Rechtsanwaltskanzlei für Verkehrsrecht
Der Schwerpunkt unserer Kanzlei umfasst neben dem Verkehrsrecht München primär arbeits-, zivil- und verkehrsrechtliche Mandate.

Maerzmusik-Festival
Proband sein ist fein: Das Stück „IQ“ im Haus der Berliner Festspiele.

Zufriedene Gesichter verkünden in der Berliner U-Bahn: „Proband sein“. Beim Festival Maerzmusik kamen jetzt solche Probanden auf die Bühne. Das Stück „IQ“ unterlegt den Wissenschaftsglauben mit tollen Tönen. Von Martin Wilkening  mehr...

Maxim-Gorki-Theater
Yael Ronen in der Kantine des Maxim-Gorki-Theaters

„Yaeli liebt Völkermorde“, sagte ihr Bruder über die israelische Regisseurin Yael Ronen. Sie arbeitet seit dieser Spielzeit als Hausregisseurin am Maxim-Gorki-Theater und beschäftigt sich in dem Stück „Common Ground, das am Freitag Premiere hat, mit einem Konflikt: dem im ehemaligen Jugoslawien. Von Susanne Lenz  mehr...

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HAU
Die wenig lukrativen Langzeitpatienten werden aus der Anstalt entlassen. Szene aus Kornél Mundruczós Dementia.

Ein ungarisches Theaterfestival im HAU gewährt zum Auftakt einen überraschend heiteren Blick auf die ernste Situation im Orbán-Staat, der gar nicht so weit aus unserer Welt und Gegenwart gefallen ist. Von Doris Meierhenrich  mehr...

Burgtheater Wien
Ex-Burgdirektor Matthias Hartmann.

Millionendefizit und gezinkte Bilanzen in Wien. Österreichs Kulturminister hat noch das Gutachten der Wirtschaftsprüfer abgewartet und nun den Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann entlassen. Von Ulrich Seidler  mehr...

Theater der Welt
Lilienthal im glamourösen Outfit.

Am Dienstagmittag wurde in Mannheim das Programm des Festivals „Theater der Welt“ von dem künstlerischen Leiter Matthias Lilienthal vorgestellt. Der einstige Berliner HAU-Intendant macht nach eigenem Bekunden immer dasselbe. Und das ist gut. Von Ulrich Seidler  mehr...

Theaterforum Kreuzberg
Vom Zufall zusammengewürfelt.

Am Theaterforum Kreuzberg wurde ein Stück mit dem Titel „Der Auswanderer“ von dem fast vergessenen libanesisch-französischen Autor Georges Schehadé ausgegraben und auf die Bühne gebracht. Ein altes Pferd hat interessanterweise die Dramaturgie übernommen. Von Doris Meierhenrich  mehr...

Staatsoper
Rein Gold in der Staatsoper im Schillertheater.

Die Wagner-Freunde sind verwirrt, die Jelinek-Fans auch, aber Verwirrung kann auch schön sein: Die Staatsoper zeigt im Schiller-Theater die Uraufführung von Elfriede Jelineks „Rein Gold“. Es geht um Geld, um die NSU, es geht um Wagner mit marxistischen Mitteln. Von Dirk Pilz  mehr...

Komische Oper
Protagonisten Clivia ist eine Filmdiva.

Die Operette „Clivia“, geschrieben 1933 von Nico Dostal, verfügt über eine verrückte bis bescheuerte Handlung. Für den, der es braucht, bietet die Musik allerdings hohe Einseifqualitäten. Und Fans der Geschwister Pfister kommen in der Komischen Oper ohnehin auf ihre Kosten. Von Peter Uehling  mehr...

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