Theater

Chamäleon

„Crossroads“ verbindet im Chamäleon Punk mit Pop, Akrobatik mit Akkordeon. Die Show zum 10. Jahrestag der Wiedergeburt des Theaters stellt perfekte Artisten in einen musikalisch spröden Rahmen.    Von  mehr...

Saisoneröffnung am Gorki-Theater
In Yael Ronens „Erotic Crisis“ ist jeder Satz ein kleiner Abgrund. Kumari und Rafael (Anastasia Gubareva und Aleksandar Radenkovic) stürzen gerade ab.

Das erfolgsbeflügelte Gorki-Theater stürzt sich zur Eröffnung seiner zweiten Shermin-Langhoff-Saison auf zwei schwer darstellbare Themen. Sebastian Nübling und Ives Thuwis kümmern sich in dem Tanzstück „Fallen“ um Gewalt und Yael Ronen in der Wortgefechtskomödie „Erotic Crisis“ um Sex.  Von   mehr...

Volksbühne René Pollesch House for sale
Philosophische Gesprächsrunde mit Bärbel Bolle, Sophie Rois, Mira Partecke, Christine Groß (v. l.). Aus dem Fenster blickt Tina Pfurr, die Souffleurin.

In seiner zirka 77. Inszenierung seit seinem Heidi-Hoh-Durchbruch im Jahr 1999 gerät René Pollesch mit „House for sale“ in der Volksbühne in Selbstzweifel: Gibt es Theater, das sich besser zur Einübung ins neoliberale Dasein eignen würde als das seine? Nein.  Von   mehr...

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Ballhaus Naunynstraße "On my way home"
Die Bühne als Reflexionsraum

Ihre Eltern wollten ihr bestes und haben sie verlassen: Kofferkinder. Mit Hakan Savas Micans Theatermeditation "On my way home" beginnt die neue Saison im Ballhaus Naunynstraße.  Von   mehr...

„The Forbidden Zone“ in der Schaubühne
Die Mitchell-Bühne ist meist zweigeteilt: Oben das Video, unten das Drehset.

In der Schaubühne kann man sich die Gefühle von heute mit dem Schrecken von gestern intensivieren lassen. Katie Mitchells Theater-Film-Installation „The Forbidden Zone“ ist eine glamourös reflektierte Weltkriegsgedenkshow.  Von   mehr...

Bauwunder Deutsches Theater
Jeder dankt jedem: Tim Renner (l.), Regula Lüscher und Ulrich Khuon.

Das Deutsche Theater in Berlin setzt neue Standards: Der Rohbau des Probenzentrums ist dicht, der Zeitplan eingehalten und die Kosten nicht überschritten. Endlich einmal ein Beispiel dafür, dass Bauprojekte in öffentlicher Hand auch manchmal gelingen können. Von Kerstin Krupp  mehr...

Tanz im August-Leiterin Virve Sutinen
Virve Sutinen liebt die Überforderung.  Kunst ist für sie etwas Politisches, etwas von gesellschaftlicher Relevanz.

Die Finnin Virve Sutinen hat früher einen Punk-Club geleitet. Jetzt das Festival Tanz im August. Die fetten Jahre sind für die Berliner Kunst-Szene schon lange vorbei, Sutinen muss haushalten. Trotzdem will sie die richtige künstlerische Mischung schaffen. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Berliner Ensemble
Kathrin Höhne (l.) und Caroline Beil überzeugten den Dramatiker nicht.

Offenbar versucht der Dramatiker Hochhuth immer verzweifelter Eklats herbeizuführen. Ein paar Stunden vor der Premiere seines Stückes „Sommer 14“ warnte er vor dem Besuch der „verhunzten, verjuxten“ Inszenierung, die allerdings weit und breit keinen Grund zur Aufregung bietet.  Von   mehr...

Berliner Ensemble
Rolf Hochhuth in seiner Wohnung in Berlin-Mitte. Peymann drücke ihm die Daumen, sagt er.

Es sind zwar Theaterferien, doch es gibt diesen Sommer keinen Streit zwischen Rolf Hochhuth und Claus Peymann, dem Intendanten des BE Theaters am Schiffbauerdamm. Stattdessen hat Hochhuths Stück „Sommer 14“ dort am Freitag Premiere. Auch Udo Walz spielt mit.  Von   mehr...

Theaterfestival
Yoan Mourles (l.) and Margot Falletty vom Institut Superieur des Techniques du Spectacle spielen „Les pauvres gens“.

Wie das größte Theaterfestival der Welt in Frankreich von der Not geringverdienender Künstler profitiert.  Von   mehr...

Ex-Intendant des Berliner Ensemble
Manfred Wekwerth bei einer Probe der Mutter Courage, mit Gisela May in der Titelrolle.

Er habe immer mit Lust gearbeitet, bekannte der Theatermann Manfred Wekwerth einst. Nach Mauerfall und Wiedervereinigung musste er alle Ämter abgeben und machte als freier Regisseur weiter. Von Werner Hecht  mehr...

Wintergarten
Hans die Woge (Rummelsnuff) gehört zu den Anstaltsinsassen.

Der Wintergarten verlegt seine Show in eine Nervenanstalt 1947 und macht daraus eine grandiose Varieté-Orgie. Von Birgit Walter  mehr...

Informatives aus dem Web
Richard-Strauss-Jahr
Weg mit dem theatralischen Zuckerguss! Denn die im „Rosenkavalier“ thematisierten Probleme von alternden Frauen in einer Männergesellschaft sind zeitlos.

Harry Kupfer inszeniert im Richard-Strauss-Jahr „Der Rosenkavalier“ auf den Salzburger Festspielen.  Von   mehr...

Proseccopack Bar jeder Vernunft
Judith Jakob und Nora Boeckler mit 80er-Jahre-Zahnspangen

Drei Freundinnen treffen sich nach Jahren wieder. Das gibt Anlass zu altem Tratsch und neuem Wettbewerb um den tollsten Mann, den besten Job und die schönste Familie. Das Proseccopack sorgt in der Bar jeder Vernunft für Vergnügen.  Von   mehr...

Zum Tod von Gert Voss
Gert Voss als König Lear im Burgtheater in Wien im Jahr 2007.

Der grandiose Gert Voss, Star des Burgtheaters, der Schaubühne und des Berliner Ensembles, ist gestorben.  Von   mehr...

Foreign Affairs
Beglückender Abschluss: Michel Houellebecqs Roman „Elementarteilchen“ als  eine vierstündige Weltzustands-Seance aus Frankreich.

Das Theaterfestival Foreign Affairs erprobte Grenzüberschreitungen mal im Treptower Park, mal im Berghain. Wer den Schluss verpasst hat, eine französische Dramatisierung von Houellebecqs „Elementarteilchen“ ist nur zu bedauern. Denn dieses Theater schaute nach vorn.  Von   mehr...

DomStufen-Festspiele in Erfurt
Komponist mit gesellschaftlichem Auftrag: Wolfgang Böhmer.

Der Komponist Wolfgang Böhmer mag die leichte Muse und ist kein Mann für unveröffentlichte Symphonien in der Schublade.  Er versteht sich als Dienstleister und vergleicht sich darin mit Johann Sebastian Bach. Ein Porträt.  Von   mehr...

Foreign-Affairs-Festival Berlin
„Tandy“: Angélica Liddell zelebriert das Mysterium der Liebe − hier zwischen einem Trinker (zwischen den Flaschen) und einem Mädchen.

Das Theaterprogramm des Foreign-Affairs-Festival wartet mit Befreiungsritualen katholisch geprägter Frauen auf. Es wird gebrüllt, geflüstert, gekaut, geseufzt, mehrstimmig gesungen. Und es gibt Ausbrüche und Abbrecher, dass es eine wahnsinninge Freude ist.  Von   mehr...

Foreign-Affairs-Festival
Pathos, Wut und Entfesselung. Szene aus Hofesh Shechters „Sun“.

Das Sommerfestival der Berliner Festspiele Foreign Affairs hat einen Schwerpunkt auf den Tanz gelegt und gleich fünf Produktionen des französischen Choreographen Boris Charmatz eingeladen sowie das Wutstück „Sun“ von Hofesh Shechter. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Bühnenkunstfestival Foreign Affairs
Die so aufwändige wie inhaltlich schlichte Psycho-Allegorie „Van den vos“: mit Autowrack, Swimmingpool, Live-Orchester und großem Kino.

Das internationale Bühnenkunstfestival Foreign Affairs wurde mit einem quälenden Theatertriple eröffnet.  Von   mehr...

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