Theater

Ex-Intendant des Berliner Ensemble

Er habe immer mit Lust gearbeitet, bekannte der Theatermann Manfred Wekwerth einst. Nach Mauerfall und Wiedervereinigung musste er alle Ämter abgeben und machte als freier Regisseur weiter.   Von Werner Hecht mehr...

Richard-Strauss-Jahr
Weg mit dem theatralischen Zuckerguss! Denn die im „Rosenkavalier“ thematisierten Probleme von alternden Frauen in einer Männergesellschaft sind zeitlos.

Harry Kupfer inszeniert im Richard-Strauss-Jahr „Der Rosenkavalier“ auf den Salzburger Festspielen.  Von   mehr...

Proseccopack Bar jeder Vernunft
Judith Jakob und Nora Boeckler mit 80er-Jahre-Zahnspangen

Drei Freundinnen treffen sich nach Jahren wieder. Das gibt Anlass zu altem Tratsch und neuem Wettbewerb um den tollsten Mann, den besten Job und die schönste Familie. Das Proseccopack sorgt in der Bar jeder Vernunft für Vergnügen.  Von   mehr...

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Kultur
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Nach dem großen Erfolg von FOREVER YOUNG im vergangenen Sommer gastiert am 13. September die zweite Wintergarten-Open-Air-Produktion mehr...

Zum Tod von Gert Voss
Gert Voss als König Lear im Burgtheater in Wien im Jahr 2007.

Der grandiose Gert Voss, Star des Burgtheaters, der Schaubühne und des Berliner Ensembles, ist gestorben.  Von   mehr...

Foreign Affairs
Beglückender Abschluss: Michel Houellebecqs Roman „Elementarteilchen“ als  eine vierstündige Weltzustands-Seance aus Frankreich.

Das Theaterfestival Foreign Affairs erprobte Grenzüberschreitungen mal im Treptower Park, mal im Berghain. Wer den Schluss verpasst hat, eine französische Dramatisierung von Houellebecqs „Elementarteilchen“ ist nur zu bedauern. Denn dieses Theater schaute nach vorn.  Von   mehr...

DomStufen-Festspiele in Erfurt
Komponist mit gesellschaftlichem Auftrag: Wolfgang Böhmer.

Der Komponist Wolfgang Böhmer mag die leichte Muse und ist kein Mann für unveröffentlichte Symphonien in der Schublade.  Er versteht sich als Dienstleister und vergleicht sich darin mit Johann Sebastian Bach. Ein Porträt.  Von   mehr...

Foreign-Affairs-Festival Berlin
„Tandy“: Angélica Liddell zelebriert das Mysterium der Liebe − hier zwischen einem Trinker (zwischen den Flaschen) und einem Mädchen.

Das Theaterprogramm des Foreign-Affairs-Festival wartet mit Befreiungsritualen katholisch geprägter Frauen auf. Es wird gebrüllt, geflüstert, gekaut, geseufzt, mehrstimmig gesungen. Und es gibt Ausbrüche und Abbrecher, dass es eine wahnsinninge Freude ist.  Von   mehr...

Foreign-Affairs-Festival
Pathos, Wut und Entfesselung. Szene aus Hofesh Shechters „Sun“.

Das Sommerfestival der Berliner Festspiele Foreign Affairs hat einen Schwerpunkt auf den Tanz gelegt und gleich fünf Produktionen des französischen Choreographen Boris Charmatz eingeladen sowie das Wutstück „Sun“ von Hofesh Shechter. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Bühnenkunstfestival Foreign Affairs
Die so aufwändige wie inhaltlich schlichte Psycho-Allegorie „Van den vos“: mit Autowrack, Swimmingpool, Live-Orchester und großem Kino.

Das internationale Bühnenkunstfestival Foreign Affairs wurde mit einem quälenden Theatertriple eröffnet.  Von   mehr...

Foreign Affairs mit Boris Charmatz
Boris Charmatz, hier bei einer Probe auf dem Gelände des Sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park.

Das Foreign-Affairs-Festival der Berliner Festspiele widmen dem Herzensprojekt des französischen Choreografen Boris Charmatz einen Schwerpunkt: seinem Musée de la Danse. Wir trafen ihn zum Interview und protokollierten einen schwärmenden Monolog.  mehr...

Macbeth in der Staatsoper
Na, komm schon: Murks ihn ab! − Lady Macbeth (Carola Höhn) berät ihren Mann (Otto Katzameier) bei der nächsten Stufe der Karriereplanung.

Jürgen Flimm hat den „Macbeth“ von Salvatore Sciarrino in der Ruine des Intendanzgebäudes der Staatsoper Unter den Linden inszeniert. Damit alle sehen können, wie es auf dieser Baustelle vor sich geht. Von Jan Brachmann  mehr...

Komische Oper Berlin
Martin Koch als Desportes.

Calixto Bieito inszeniert an der Komischen Oper Bernd Alois Zimmermanns epochale „Soldaten“. Sie sind ein Angriff auf den Hörer – allerdings auch von einer Wirkung aufs Gemüt, deren Tiefe Hans Werner Henze mit seinen 16 Opern zusammengenommen nicht erreicht.  Von   mehr...

Informatives aus dem Web
„Lange Nacht der Autoren“
 Der Theaterkritiker und Juror Till Briegleb.

Mit der „Langen Nacht der Autoren“ gehen die Autorentheatertage am Deutschen Theater zu Ende. Hätten die Schauspieler die Menge zum Sturm auf den Grill- und Bierstand auf dem Vorplatz des Deutschen Theaters gerufen, sie wäre losgestürmt.  Von   mehr...

„Der Prozess“ im Berliner Ensemble
Theater als Textuntersuchungsaussschuss. Veit Schubert (vorn) hat als Josef K. viel nach innen zu blicken und epische Passagen abzuwarten.

Die für das Berliner Ensemble unter Claus Peymann so typisch gewordene pappige, illustrative und abgedroschene Theatrigkeit erweist sich bei aller Zuschauerquälerei bei der Romanadaption von Franz Kafkas „Der Prozess“ als durchaus erkenntnisfördernd. Schade, dass es finstere Erkenntnisse sind.  Von   mehr...

"Didi und Stulle" in der Neuköllner Oper
In der Neuköllner Oper haben Didi und Stulle den Schritt aus dem Stadtmagazin-Comic von Fil auf die Bühne gewagt.

Didi und Stulle, die beiden schweinsförmigen Modellproletarier aus dem Märkischen Viertel haben den Schritt aus dem Stadtmagazin-Comic von Fil auf die Bühne der Neuköllner Oper gewagt. Es geht wie üblich um Popel, Wichsen, Schwulis und Gott – diesmal jedoch in Koloraturen.  Von   mehr...

Malakhov im Staatsballet
Der Theaterregen wird nicht das Einzige sein, was bei den Abschiedsauftritten von Vladimir Malakhov tropft. Taschentücher nicht vergessen.

Vladimir Malakhov tritt zum letzten Mal im Staatsballett auf. Dort war sein Zuhause und hätte es bleiben sollen. Daraus hat er nie ein Geheimnis gemacht, auch nicht aus seiner Kränkung, als sein Vertrag nicht verlängert wurde. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

„Die Abschaffung der Arten“
Vom Dath’schen Diskurs ganz erregt.

„Die Abschaffung der Arten“ im Theater an der Parkaue spielt im Jahr 2508 und zeigt eine neue Spezies, die Gente, die die Menschen versklavt hat. Man fühlt sich ein wenig an einen hochgestochenen Kindergeburtstag mit erheblichem technischen Aufwand erinnert.  Von   mehr...

Pindorama im HAU 2
„Pindorama“, Land der Bäume, heißt die Choreografie, mit der Lia Rodrigues im HAU gastiert. Es geht aber eher um Wasser.

Lia Rodrigues ist eine der bekanntesten Choreografinnen Brasiliens. Im HAU 2 präsentiert sie ihr neues Stück Pindorama. Es ist hart und existenzialistisch. Rodrigues ist vorsichtig mit all zu simplen Statements, dennoch sind ihre Werke gekonnt einfach und konkret. Von Michaela Schlagenwerth  mehr...

Castorf: "Baumeister Solneß" in der Volksbühne
Merkt die junge Dame nicht, dass hier besetzt ist? (Szene mit Jeana Paraschiva als Kaja und Marc Hosemann als Solneß-Ibsen-Castorf).

Als Henrik Ibsen das Spätdrama „Baumeister Solneß“ schrieb, schrieb er über sich. So ist es nur folgerichtig, dass bei Frank Castorf ein Abend über Frank Castorf herauskommt. Ein toll gespielter, selbstbezüglicher, alberner Volksbühnenabend, mit unzähligen Wiederbegegnungen und unverhohlener Angst vor Abgang.  Von   mehr...

"Theater der Welt" in Mannheim
Die Schutzbefohlenen im Mannheimer Nationaltheater.

In Mannheim hat das Festival „Theater der Welt“ mit einer bejubelten Jelinek-Uraufführung begonnen. In der Eröffnungsrede hatte Jacob Applebaum mit seiner Distanzierung vom Henri-Nannen-Preis für Furore gesorgt. Von Roland Müller  mehr...

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