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Trainerwechsel bei 1. FC Union Berlin: Norbert Düwel wird Neuhaus-Nachfolger

Neuer Union-Trainer Norbert Düwel: „Ich freue mich, dass ich als No-Name die Chance bekomme“ (13.05.2014). Foto: dpa

Norbert Düwel ist beim 1. FC Union Berlin Nachfolger von Uwe Neuhaus. „Ich bin glücklich, dass ich in diesem außergewöhnlichen Verein mit dem außergewöhnlichen Umfeld arbeiten darf“, sagt er bei der Vorstellung in Berlin.

"No-Name“ Norbert Düwel wird Nachfolger von Uwe Neuhaus als Cheftrainer beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin. Für den früheren Co-Trainer von Hannover 96 im Team von Mirko Slomka ist es die erste Station als Chefcoach. Er erhielt in Köpenick einen Dreijahresvertrag und nahm am Dienstag seine Arbeit auf.

Maximaler Erfolg

„Ich freue mich riesig, dass dieser außergewöhnliche Verein mir als No-Name eine Chance als Cheftrainer gibt“, sagte der 46-jährige gebürtige Bayer aus Altötting. „Ich habe keinen Auftrag, den Aufstieg zu schaffen. Aber ich habe den Wunsch, den maximalen Erfolg anzustreben: Und das wäre natürlich der Aufstieg in die Bundesliga“, räumte Düwel ein.

Bevor Diplom-Sportlehrer Düwel unter Slomka zwischen 2010 und 2013 in Hannover gearbeitet hatte, gehörte er zum Scouting-Team von Manchester United und gilt daher als profunder Kenner des englischen Fußballs. „Ich setze auf hohes Tempo und große Aggressivität. Ich finde hier gute Voraussetzungen vor, Uwe Neuhaus hat gute Arbeit geleistet“, sagte Düwel, der seine Hauptaufgabe nun darin sieht, jüngere Spieler zu integrieren. „Union hatte die älteste Mannschaft der Liga. Ich will nun frisches Blut hineinbringen.“

Mentaler Neustart

"Unsere gemeinsame Arbeit hat bereits begonnen, Kaderplanung und Saisonvorbereitung laufen auf Hochtouren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin überzeugt davon, dass Norbert Düwel hervorragend zum 1. FC Union Berlin passt und wünsche ihm und uns das nötige Glück, das man braucht, um erfolgreich zu sein“, so Nico Schäfer, kaufmännisch-organisatorischer Leiter der Lizenzspielerabteilung.

Mehr dazu

Ende April hatten die Berliner nach sieben gemeinsamen Jahren und trotz eines noch bis zum 30. Juni 2016 laufenden Vertrags die Trennung von Neuhaus bekannt gegeben. Grund sei ein notwendiger „mentaler und emotionaler Neustart“. Die abgelaufene Saison hatten die Berliner als Tabellenneunter beendet.

Nach einer starken Hinrunde hatte das Team eine bessere Platzierung und den Kampf um den Aufstieg mit schwachen Ergebnissen aus der Hand gegeben. Union hatte vor der Spielzeit zu den Geheimfavoriten gezählt. (sid/dpa/BLZ)

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