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Weblog: Showdown für Obama

Vorurteile der US-Polizei: Bist Du schwarz, bist Du verdächtig

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Ein altes Gewalt-Problem: Im April 2001 demonstrieren Jugendliche in Cincinnati, nachdem Polizisten auf einen unbewaffneten schwarzen Jugendlichen geschossen haben.
Ein altes Gewalt-Problem: Im April 2001 demonstrieren Jugendliche in Cincinnati, nachdem Polizisten auf einen unbewaffneten schwarzen Jugendlichen geschossen haben.
 Foto: dpa

Der Mord an Trayvon Martin bewegt die Menschen in den USA. Auch in den letzten Tagen demonstrierten Zigtausende im ganzen Land. Im Fokus der Kritik: die Polizei. Sie hat so schlampig ermittelt, dass viele den Eindruck haben, sie wolle den Täter gar nicht verhaften.

Trayvon Martin ist im Augenblick allgegenwärtig in den USA. In Blogs, Petitionen und Protesten, Emails, Kommentaren und Debatten räsonieren die Amerikaner über den Tod des jungen Schwarzen, der vor gut zwei Monaten von einem „Nachbarschaftswächter“ in einer gated community in Sandford (Florida) erschossen wurde. Am Wochenende demonstrierten wieder Tausende in Miami, Chicago, Bethlehem (Pennsylvania) und vielen anderen Orten. Sie verlangen, dass die Polizei endlich ihre Arbeit macht, den Fall aufklärt und den Schützen George Zimmerman verhaftet.

Nichts von dem hat sie nämlich bislang getan. Stattdessen blieb es den Medien überlassen, mit Akribie zu recherchieren, was in jener Nacht des 26. Februar 2012 passiert sein könnte. Journalisten ließen dazu Stimmexperten die Aufzeichnungen des Polizeinotrufs (Link zur Aufzeichnung des Polizeinotrufs) analysieren. Ergebnis: Die Behauptung Zimmermans, er habe um Hilfe gerufen, stimmt nicht; es war Martin. Ebenso schauten sich Journalisten (wie Zigtausende Bürger) genau die Videobilder der Polizei von Zimmermans vorübergehender Verhaftung an. Die Behauptung Zimmermans, Martin habe ihm den Hinterkopf und die Nase blutig geschlagen, so dass er in Notwehr schoss, lässt sich mit den Bildern nicht belegen:

Für Jonathan Capehart, Meinungsredakteur bei der Washington Post, ist dieses Video ein neuer Zapruder-Film – das ist jener kurze Streifen, der als einzige Aufnahme den Mord an John F. Kennedy in Dallas 1963 genau einfängt. Und das ist durchaus doppeldeutig zu verstehen: Das Video kann zur Aufklärung beitragen und zudem Grundlage für eine große Verschwörungstheorie sein.

Es wirft viele Fragen auf: Wieso tragen die Polizisten keine Plastikhandschuhe (wie wir das doch von jedem Forensiker aus CSI kennen – und es auch real Standard sein sollte); weshalb lassen sie Zimmerman fast unbeaufsichtigt, obwohl er doch gerade einen Jungen erschossen hat; warum darf er sich die Füße an der Fußmatte abstreifen, statt die Schuhe als Beweismittel zu sichern? Und, und, und ... Versucht die Polizei da gezielt ein Verbrechen zu vertuschen?

Unseriöse Polizeiarbeit in Sandford

Selbst wenn man nicht zu Verschwörungstheorien neigt, muss man an der Professionalität der Polizei in Sandford angesichts der schlampigen Ermittlungen zweifeln. Sie hat eine gründliche Untersuchung des Falles de facto verweigert. Ohne eine ernstzunehmende Vernehmung konnte Zimmerman das Revier wieder verlassen. Er musste sich nicht einmal auf das ominöse „Stand your Ground“-Recht berufen, das jedem Bürger in Florida erlaubt in Selbstverteidigung zu schießen. Er galt als unbescholten, das reichte den Beamten – in einem potenziellen Mordfall. Man muss eigentlich hoffen, dass sie nur aus Unfähigkeit so verantwortungslos handelten (und nicht aus anderen Gründen).

Vor allem die afroamerikanische Gemeinschaft erinnert das Schicksal von Trayvon Martin an viele ähnliche Fälle: an Kenneth Chamberlain, einem unbewaffneten älteren Schwarzen, der im November letzten Jahres in White Plains erschossen worden war; an Ramaley Graham, der im Februar von einem Polizisten erschossen wurde, weil er glaubte, dass Graham eine Waffe ziehen wollte. Der war aber unbewaffnet.

Die Liste ließe sich fast endlos fortsetzen. In diesen und zahlreichen anderen Fällen ist das Handeln der Polizei von racial profiling bestimmt, mit anderen Worten: Bist Du schwarz, bist Du verdächtig. Eine Studie des Centers for Constitutional Rights fand 2008 etwa heraus: 80 Prozent aller Fahrer, die in Amerika von der Polizei angehalten und durchsucht werden, sind Schwarze oder Latinos.

Und laut einer Umfrage von New York Times und CBS haben zwei Drittel der Afroamerikaner schon racial profiling erlebt, aber nur neun Prozent der Weißen. US-Präsident Barack Obama weiß das, zumal auch er als junger Erwachsener grundlos von der Polizei angehalten worden ist, wie er in seiner Autobiografie schreibt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er sich so mitfühlend im Fall Trayvon Martins geäußert hat.

Als Barack Obama vor gut drei Jahren ins Weiße Haus einzog, schien endlich eine lange Zeit der rassistischen Vorurteile und Diskriminierungen überwunden. Ein schwarzer Präsident sei ein Symbol für eine „postrassistische Gesellschaft“, glaubten sogar viele liberale Denker. Davon ist jetzt keine Rede mehr: Stattdessen geht die Mehrheit der Amerikaner davon aus, dass Rassismus eine wesentliche Rolle beim Tod Trayvon Martins spielte.

Sowohl die Schüsse auf den harmlosen Schwarzen als auch die mangelhafte Polizeiarbeit legen diesen Verdacht in der Tat nah. Für Obama wird die Rückkehr des Rassismus im öffentlichen Diskurs eine Herausforderung. Das er mit dem Thema klug umzugehen versteht, hat er im letzten Wahlkampf bewiesen. Doch da war er auch noch nicht mit der Frage konfrontiert, was er als Präsident getan hat, um den Rassismus zu überwinden – außer eben, Präsident zu sein.

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