China feiert zehn Jahre WTO-Mitgliedschaft. Für die Volksrepublik hat sich der Beitritt gelohnt, im Rest der Welt ist man sich weniger sicher.
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China feiert zehn Jahre WTO-Mitgliedschaft. Für die Volksrepublik hat sich der Beitritt gelohnt, im Rest der Welt ist man sich weniger sicher.
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Peking –
China feiert zehn Jahre WTO-Mitgliedschaft, zu Recht. Denn seit dem Beitritt in die Welthandelsorganisation ist die Volksrepublik zu einem sowohl wirtschaftlichen als auch politischen Riesen gewachsen. Der Rest der Welt aber verfolgt die Entwicklung eher skeptisch.
Es war eine Wette mit hohem Einsatz und großem Risiko: Vor zehn Jahren trat China der Welthandelsorganisation (WTO) bei – eine wirtschaftspolitische Entscheidung, die in der chinesischen Führung und Öffentlichkeit umstritten war wie wenige zuvor. Premier Zhu Rongji, die treibende Kraft hinter den Beitrittsverhandlungen, wurde von Pekings Konservativen als „Verräter“ und „Wirtschaftsnutte“ beschimpft, weil sie hinter der Marktöffnung den Ausverkauf chinesischer Interessen und eine Unterhöhlung der Souveränität sowie der Herrschaft der Kommunistischen Partei sahen. Zhu hingegen rechtfertigte die Integration in die Weltwirtschaft damit, dass sie Chinas Reformen beschleunigen und das Land wettbewerbsfähiger und wohlhabender machen werde.
Das Handelsvolumen hat sich seit 2001 verfünffacht
Zehn Jahre später hat sich die Wette voll ausgezahlt: China ist von der siebtgrößten zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht aufgestiegen und wächst auch in Krisenzeiten mit annähernd zweistelligen Raten. Das Handelsvolumen hat sich seit 2001 verfünffacht, das durchschnittliche Prokopf-Einkommen vervierfacht. Rund um das Jubiläum am 11. Dezember feiert die Partei deshalb ihre damalige Weitsicht. „China stand vor einer riskanten und schwierigen Wahl“, erklärt Handelsminister Chen Deming, „aber es war die richtige Wahl.“
Andersherum dürfte die Antwort allerdings weniger eindeutig ausfallen: In den westlichen Industrienationen sind sich heute nicht mehr alle sicher, ob Chinas Aufnahme in die WTO eine gute Idee war. Zwar ist die der chinesische Markt heute ungleich offener als vor zehn Jahren. Doch gegen kein Land gibt es mehr Wettbewerbsklagen als gegen die Volksrepublik, und in vielen Branchen wird der Zugang durch sogenannte nichttarifäre Handelsbarrieren behindert. Vier von zehn deutschen Unternehmen fühlen sich davon betroffen, zeigt eine Studie der Deutschen Handelskammer. 57 Prozent der deutschen Niederlassungen wurden außerdem Opfer von Patentrechtsverletzungen, 17 Prozent sogar wiederholt. Was anfangs noch als Anpassungsschwierigkeit durchgehen konnte, gilt inzwischen als systemisches Problem. Die europäische Handelskammer klagte kürzlich, Chinas Öffnungstrend sei inzwischen umgekehrt. EU-Handelskommissar Karel De Gucht forderte daraufhin, China müsse sich nicht nur zu den Regeln der WTO, sondern auch zu ihrer „Seele “ bekennen.
Hallstatt in China und weitere Plagiate
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Hallstatt in China und weitere Plagiate
Dafür hatten Architekten aus China den 800-Einwohner-Ort heimlich vermessen und detaillierte Pläne der bunten Häuschen am Seeufer erstellt.
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Alexander Scheutz zeigt eine Zeichnung der Chinesen von seinem Heimatort. Der Bürgermeister war nicht in die Pläne der Chinesen eingeweiht, nimmt sie aber gelassen.
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Hotelchefin Monika Wenger mit einer Skizze des Hotels „Grüner Baum“, das so demnächst auch in China stehen wird.
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Touristen aus Asien laufen durch Hallstatt in Österreich.
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In der mehr als 7000 Kilometer entfernten Provinz Guangdong haben die Bauarbeiten für das chinesische Hallstatt bereits begonnen.
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Mit dem Nachbau von Hallstatt bedienen sich die Chinesen nicht zum ersten Mal an europäischer Architektur. 30 Kilometer vor Shanghai existiert bereits eine Stadt mit dem englischen Namen Thames Town.
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Der Ort wurde einer englischen Kleinstadt nachempfunden und bietet Platz für 10.000 Chinesen.
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Mit dem Kopieren berühmter Bauten haben natürlich nicht die Chinesen begonnen. So hat beispielsweise das Anfang des 19. Jahrhunderts in Washington gebaute Kapitol einen Doppelgänger.
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Ein zweites Kapitol steht in Havanna. Der kubanische Kuppelbau ist etwa hundert Jahre jünger.
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Die berühmte Golden Gate Bridge in San Francisco hat einen Zwilling in Portugal.
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„Ponte de 25. Abril“ heißt die Hängebrücke, die in Lissabon über den Tejo führt.
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Oft kopiert aber nie erreicht: Venedig.
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Auf Macao steht beispielsweise ein The Venetian Hotel mit nachgebildeten venezianischen Häuschen und türkisblauem Wasser, auf dem Gondeln fahren.
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Ein Venetian Hotel steht in Las Vegas ebenso wie zum Beispiel ein Hotel in Pyramidenform oder ein Nachbau des Eiffelturms.
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Das Original in Paris ist natürlich größer und schöner.
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In Disney World in Orlando (Florida) hat Cinderella ihr Märchenschloss.
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Der Prinzessinnentraum hat erstaunliche Ähnlichkeit mit Neuschwanstein, dem Märchenschloss von König Ludwig II. im Allgäu.
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„The King“ wohnte bekanntlich in Graceland in Memphis, Tennessee.
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Graceland II. baute sich ein Fans im westdänischen Randers. Es ist heute ein Elvis-Museum.
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Das idyllische Hallstatt im österreichischen Salzkammergut gehört zum UNESCO-Welterbe. Den Chinesen hat das Dorf so gut gefallen, dass sie in der Provinz Guangdong eine Kopie bauen wollen.
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Dreiste Auto-Kopien aus China
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Dreiste Auto-Kopien aus China
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Zum Vergleich: Hier die G-Klasse von Mercedes.
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Erinnert stark an Audis Stärksten: Diesem Sportwagen aus chinesischer Produktion diente ganz offensichtlich der R8 als Vorbild.
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Besonders auf die dynamisch-elegante Seitenansicht des R8 hat es den chinesischen Designern wohl angetan.
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Wo ist der Stern? Der BAIC C50E könnte auf den ersten Blick glatt als Mercedes C 63 AMG durchgehen.
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Der charakteristische Frontspoiler des C 63 AMG mag die chinesischen Designer inspiriert haben.
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Augenscheinlicher Modellmix: Der Geely GX5 sieht so aus, als hätte der Hersteller einen alten Jeep Commander mit einem Skoda Yeti gekreuzt.
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Hier zum Vergleich einer Design-Spender: der Skoda Yeti.
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Ein Smart, oder was? Dieses kleine chinesische Stadtauto hat große Ähnlichkeit mit dem Winzling aus dem Daimler-Konzern.
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Der Smart wird allerdings nicht nur von chinesischen Marken zitiert. Er hat Maßstäbe im Segment der Kleinstwagen gesetzt.
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Fast glaubt man, einen Mini aus dem hause BMW vor sich zu haben. Doch der Lifan 320 ist nur dessen chinesischer Doppelgänger.
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So sieht der echte Mini aus.
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Auch der Geely Emgrand EC6-RV bedient sich bei Mini. Er sieht aus wie eine Kopie des…
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… Mini Countryman – hier zum Vergleich.
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Das Great Wall Peri-SUV hat nicht gerade das Design einer Schönheit abgekupfert.
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Der Fiat Panda Cross ist aber gut getroffen.
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Der kleine Chery QQ3 hat vielleicht sogar das hübschere Gesicht im Vergleich mit…
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…dem echten Chevrolet Matiz.
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Bei BAW hat man sich offensichtlich auf die Modellpalette von Land Rover spezialisiert. Der B90 imitiert ziemlich offensichtlich den...
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... den Range Rover Sport. Insbesondere die Seitenansicht des britischen Geländegängers wurde kopiert.
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Der BAW 007 hat sich dagegen ein Land-Rover-Modell zum Vorbild genommen, das noch nicht mal bei den Händlern steht. Der neue...
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... Range Rover Evoque wird erst im Spätsommer 2011 zu den Händlern rollen. Die Briten sind sicherlich nicht begeistert, dass bereits vor Marktstart eine Kopie über Chinas Straßen fährt.
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Von vorne könnte man den BAIC B40 noch für einen Jeep Cherokee oder einen Mitsubishi Pajero halten, hinten diente aber eindeutig einer der Urväter der Geländewagen...
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... als Vorbild: der Jeep Wrangler.
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Besonders dreist ist diese Kopie von Brilliance. Der A3 orientiert sich sogar farblich an seinem Vorbild. Vorne ist er zwar etwas rundlich, aber hinten...
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... wurden sogar die Zierblenden eins zu eins übernommen.
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Bei BMW wird man sicherlich nicht begeistert sein, wie detailgenau der X1 kopiert wurde.
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Der X1 ist nicht das erste Kopier-Opfer der Autoschmiede aus Bayern. Auch die erste Generation des X5 und Modelle von Mini sind bereits als Plagiate auf Chinas Straßen unterwegs.
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Deutsche Luxusmarken sind bei den chinesischen Auto-Kopierern besonders beliebt. In diesem Fall hat es die Sportwagenschmiede aus Zuffenhausen erwischt. Zwar handelt es sich bei dem Huatai B35 nicht um den aktuellen Porsche Cayenne, aber...
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... dafür wurde umso dreister bei der ersten Generation abgekupfert. Insbesondere hinten sind Original und Kopie kaum voneinander zu unterscheiden.
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Lediglich unter der Haube ist der Porsche dem Huatai deutlich überlegen. Einen Cayenne hat mindestens Sechszylinder-Motoren mit 240 PS, der Chinese muss sich mit einem 1,8-Liter-Vierzylinder mit 160 PS begnügen.
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Nicht ganz so dreist ist diese Kopie von Great Wall. Der Wingle-5 orientiert sich optisch...
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... am gerade erst auf den Markt gekommenen VW Amarok. Der China-Abklatsch kann sogar schon bestellt werden.
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Die erste Generation des Jeep Cherokee wird inzwischen nicht mehr gebaut, bei der Fiat-Tochter dürfte man dieses chinesische Produkt von BAW allerdings trotzdem sehr skeptisch sehen. Zu groß ist die...
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... Ähnlichkeit mit dem Original aus Amerika. Man darf Zweifel daran haben, ob die Kopie aus China ebenso gute Kletterqualitäten mitbringt.
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Von vorne sieht der Shuanghuan CEO ja noch ziemlich neutral aus. Nichts deutet auf ein dreistes Plagiat hin. Aber hinten...
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... erkennt man doch deutlich die deutsche Vorlage. Shunghuan hat einfach das Design der ersten Generation des BMW X5 kopiert.
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Die Bayern haben gegen den Import der dreisten China-Kopie Klage eingereicht und waren damit zumindest in Deutschland erfolgreich.
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Shuanghuan hat es offenbar auf die Modelle deutscher Autohersteller abgesehen. Bei dem Modell Noble muss man nicht lange überlegen, welches Modell hier als Vorlage diente.
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Selbst die zweifarbige Lackierung des Smart Fortwo wurde einfach übernommen.
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Man darf allerdings Zweifel daran haben, ob der Noble ebenso wie der Fortwo einen Crashtest absolvieren würde.
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Wie der Shuanghuan CEO imitiert auch der Jonway Ufo ein älteres Modell.
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Noch besser kann man die Vorlage von hinten erkennen. Es ist die zweite Generation des Toyota RAV4.
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Auch der größte Autohersteller der Welt will den stark wachsenden Automarkt Chinas erobern. Deshalb wird man auch hier von den dreisten China-Kopien alles andere als begeistert sein.
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Der Autobauer BAIC (Beijing Automotive Industry Holding) hat sich die B-Klasse von Mercedes vorgenommen.
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Das Modell mit der recht komplizierten Bezeichnung BAIC301Z ist vom Original kaum zu unterscheiden.
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Selbst den Innenraum der B-Klasse haben die Chinesen ziemlich detailgenau abgekupfert.
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Besonders ärgerlich für Mercedes, da die B-Klasse in China sehr erfolgreich ist.
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Bei diesem Anblick werden sich gleich drei Autohersteller ärgern. Der BYD (Build Your Dreams) F0 ist ein Kopie des Toyota Aygo.
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Allerdings teilt sich der Aygo die Technik mit Citroën C1 und Peugeot 107...
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... Die Japaner und die Franzosen hatten die Kleinwagen gemeinsam entwickelt. Den weiteren Anbieter ihres Modells hatten sie aber vermutlich nicht auf der Rechnung.
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Auch dieses Fahrzeug ist die Kopie eines japanisch-französischen Kooperationsprodukts...
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... Allerdings orientiert sich der Landwind X8 nicht ganz so stark an dem...
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... dem 4007 von Peugeot, sondern stärker...
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... an Mitsubishis Outlander.
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Dreister geht es einfach nicht. Geely hat sich ausgerechnet Rolls-Royce als Vorlage ausgesucht. Der GE...
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... ist einem der teuersten Autos der Welt, dem Rolls-Royce Phantom, verdammt ähnlich.
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Vorne kopiert der BYD S8 automobile Oberklasse, hinten stand dagegen ein Mittelklassefahrzeug Pate. Offenbar haben sich die Chinesen nicht getraut, den Mercedes CLK komplett zu kopieren, deshalb...
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... sieht der S8 am Heck wie das Renault Megane Coupé-Cabriolet aus.
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Die Ähnlichkeit mit dem Mercedes CLK ist verblüffend.
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Bei dem Renault ist sie nicht ganz so groß.
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Der Great Wall Florid wirkt zwar etwas größer, allerdings...
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... ist das Design komplett übereinstimmend mit dem Yaris von Toyota.
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Und noch mal Mercedes: Diesmal hat es die M-Klasse erwischt. Der Huanghai Landscape orientiert sich zumindest vorne an dem Stuttgarter.
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Hinten sieht er dagegen mehr wie ein asiatischer Geländegänger aus. Die Ähnlichkeit mit der...
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... letzten Generation des Kia Sorento ist unverkennbar. Aber das Gesicht...
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... stammt eindeutig von der Mercedes M-Klasse. Wenn es so weiter geht, ist bald die komplette Mercedes-Palette als China-Kopie erhältlich.
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Der Beiqi B80VJ von BAIC kopiert ungeniert einen Mercedes-Klassiker, die G-Klasse. Zusätzlich nimmt der Kühlergrill eine Anleihe beim Kult-Japaner Suzuki Jimny.
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So startet China ins Hasen-Jahr
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So startet China ins Hasen-Jahr
Seit dem 3. Februar befindet sich China im Jahr des Hasen. Es steht unter guten Vorzeichen. Da es diesmal mit dem Element Metall verbunden ist, sprechen Wahrsager vom „Goldhasen“ - also ein vielversprechendes Jahr zum Geschäftemachen. Nach dem turbulenten Jahr des Tigers soll es im Hasenjahr auch wieder ruhiger werden und wirtschaftlich vorangehen.
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Die Aufführung des Löwentanzes ist sehr beliebt. Er geht zurück auf den damaligen Kaiser Qianlong, dem im Traum das Tier erschien. Gelehrte folgerten aus dieser Vision, dass der Löwe dem Kaiser rangmäßig gleichgestellt sei. Seither wurde die Choreografie des Löwentanzes immer weiter entwickelt.
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Bereits Wochen vor dem Fest beginnen die Menschen mit den Vorbereitungen. Vor allem Bänder mit den Wünschen für das neue Jahr werden gebastelt, um sie dekorativ im Haus zu verteilen oder herumzutragen.
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Zum Neujahr gehören viele Rituale: Die Menschen opfern dem Küchengott, um ihn milde zu stimmen. Dieser soll sieben Tage vor dem Fest das Haus verlassen, um dem himmlischen Jadekaiser über die guten und schlechten Taten seiner Bewohner zu berichten.
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Vier Tage nach dem Neujahrsfest kehrt er schließlich wieder in das Haus zurück – wo er mit Früchten und Tee empfangen wird.
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In traditionellen Kostümen spielen Schauspieler Zeremonien vergangener Dynastien nach.
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Die Chinesen nehmen Neujahr sehr wörtlich, denn es wird als Gelegenheit genutzt, um alles zu erneuern. Ganz gleich ob Kleidung oder Wohnung – wie auf diesem Provinzmarkt befindet sich das Land zum Jahreswechsel im Shoppingwahn. Ausnahme: Schuhe und Bücher zu kaufen, soll Unglück bringen. Auch ein neuer Haarschnitt gilt als unheilvoll.
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Der erste Tag des Jahres steht ganz im Zeichen der Verstorbenen. Um ihren Respekt gegenüber den Ahnen auszudrücken, werden Räucherstäbchen geopfert.
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Die Festlichkeiten dauern 15 Tage und enden mit einem Laternenfest. Vor allem die roten Leuchtbälle sind von großer Bedeutung. Ihre Farbe steht für Glück, Freude und Wohlstand.
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Einer Legende nach ist alljährlich ein menschenfressendes Monster aus den Bergen hinabgestiegen, um seinen Hunger zu stillen. Lärm und rote Farbe sollen das Ungeheuer vertrieben haben. Aus dieser Sage heraus machten die Chinesen einen Silvesterbrauch. Anders als bei uns beginnt das Knallen aber schon um 23 Uhr und hält bis spät in den nächsten Morgen an.
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China strebt nach einem Staatskapitalismus
China „hätte seine spektakuläre Entwicklung nicht erreichen können ohne das offene Welthandelssystem, dessen Vorteile China seit zehn Jahren genießt“, erklärte De Gucht. In den Washington, wo die Konfliktbereitschaft mit Peking traditionell größer ist als in europäischen Hauptstädten, wird man deutlicher: „Man hat den Eindruck, das China Jahr für Jahr mehr einen Staatskapitalismus anstrebt statt eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Reformen, die ursprünglich die Motivation für die WTO-Mitgliedschaft waren“, sagt WTO-Botschafter Michael Point. „Das ist eine beunruhigende Entwicklung und die Vereinigten Staaten fordern die chinesische Regierung auf, die Richtung ihrer Politik zu überdenken." In den USA sieht man vor allem den künstlich billigen Yuan als Affront, weil dieser den chinesischen Produkten international einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft. Der Streit löst immer wieder zu einem Handelskrieg zu eskalieren, in dem beide Seiten Produkte des anderen mit Strafzöllen belegen.
China sitzt auf Devisen im Wert von 3,2 Billionen US-Dollar
Doch der ruppige Umgang mit WTO-Regeln ist nicht die einzige Herausforderung, die China für die Welt darstellt. Chinas Aufschwung zum weltgrößten Billiglohnland habe den Produktionssektor in den Industrienationen stark getroffen, und durch die WTO-Mitgliedschaft sei dieser Trend noch beschleunigt worden, findet Richard Koo, Chefökonom des Nomura Research Institute in Tokio. „Vor zehn Jahren habe ich argumentiert, dass das weltweite Freihandelssystem seit dem Zweiten Weltkrieg deshalb so gut funktioniert hat, weil zwei Länder nicht dabei waren: China und Indien”, sagt Koo. „Wären sie gleich dabei gewesen, hätten die anderen Länder für ihre eigenen Märkte ganz andere Sicherheitsmechanismen eingeführt.“ Während China seine WTO-Mitgliedschaft zurecht feiere, seien im Rest der Welt „viele nicht mehr so glücklich“.
Der freie Handel hat China auch zum devisenreichsten Land der Welt gemacht. Wegen seines hohen Handelsbilanzüberschusses, sitzt die Regierung inzwischen auf Devisen von 3,2 Billionen US-Dollar. Das Geld gibt China in Zeiten der westlichen Staatsschuldenkrise erheblichen politischen Einfluss. Premier Wen Jiabao deutete kürzlich an, sein Land könne die Vergabe von Krediten an europäische Staaten an die Bedingung knüpfen, China offiziell den Marktwirtschaftsstatus zuzuerkennen. WTO-Prozesse gegen chinesische Wettbewerbsverzerrungen würden damit noch schwieriger.