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Neuer Zahlungsverkehr SEPA: Zahltag ist im Februar

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Der EU-Zahlungsverkehr wird grundlegend geändert.
Der EU-Zahlungsverkehr wird grundlegend geändert.
Foto: Getty Images/Hemera

In sieben Monaten wird der Zahlungsverkehr in der EU komplett umgestellt. Experten warnen: Bisher haben sich Unternehmen, Vereine und Verbraucher in Deutschland noch kaum auf das neue Verfahren eingestellt. Dabei sind die Veränderungen ähnlich gravierend wie bei der Einführung des Euro.

Noch 225 Tage und ein paar Stunden bleiben. Dann wird umgestellt, unwiderruflich, ohne Netz und doppelten Boden. Am 1. Februar 2014 wird die „Single Euro Payments Area“ (SEPA) jahrzehntelang geltende nationale Standards für den Zahlungsverkehr in 32 europäischen Ländern ersetzen.

Dateiformate müssen geändert, IT-Systeme aktualisiert, Identitätsnummern beantragt und Abbuchungsmandate erteilt werden. Die Herausforderung ist nach Ansicht von Ludger Gooßens, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, mit der Einführung des Euro durchaus vergleichbar.

Das ist die neue Nummer
Das ist die neue Nummer

Wer nicht rechtzeitig umstellt, kann sein blaues Wunder erleben: Rechnungen bleiben unbeglichen, Löhne werden nicht ausgezahlt, Mieten nicht eingezogen, Sozialbeitrage nicht abgeführt . Die Umstellung sei zwar „kein Hexenwerk“, wohl aber mit Aufwand verbunden, betont Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Die Warnung kommt nicht von ungefähr, denn SEPA-bezogene Aktivitäten seitens deutscher Unternehmen, Vereine und Verbraucher fallen bisher außerordentlich gemächlich aus. Dabei gibt es „keinen Plan B“, wie Bundesbankchef Carl-Ludwig Thiele dieser Tage bekräftigte. Was also ist zu tun? Die Berliner Zeitung beantwortet wichtige Fragen:

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