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Stellenabbau: Bombardier streicht 7000 Jobs

Die Folgen für das Bombardier-Werk in Henningsdorf sind noch unklar.

Die Folgen für das Bombardier-Werk in Henningsdorf sind noch unklar.

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imago/Kai Horstmann

Der Zug- und Flugzeugbauer Bombardier streicht in den nächsten zwei Jahren weltweit 7000 Arbeitsplätze, davon allein 3200 bei der Zugsparte. Das kündigte der kanadische Konzern am Mittwoch in Montreal an. Damit werde die Stellenzahl an den Bedarf angepasst und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert, hieß es zur Begründung. Die in Deutschland ansässige Zugsparte Bombardier Transportation hatte 2014 weltweit 39 700 Beschäftigte.

In Deutschland entwickelt und baut Bombardier in Hennigsdorf, Görlitz, Bautzen, Braunschweig, Kassel, Mannheim und Siegen Züge, Straßenbahnen und Lokomotiven. Wie stark die deutschen Standorte vom Stellenabbau betroffen sind, wollte ein Sprecher nicht sagen.

Der Umsatz der Zugsparte schrumpfte nach Angaben vom Mittwoch im vergangenen Jahr von 9,6 Milliarden auf 8,3 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank leicht von 469 Millionen Dollar auf 465 Millionen Dollar. Der Konzern hatte schon in den vergangenen Jahren immer wieder Stellen gestrichen. (dpa)


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