München - Der angeblich bevorstehende Deal zwischen dem wegen Bestechung angeklagten Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und der Staatsanwaltschaft stößt auf scharfe Kritik. Die Vereinbarung, derzufolge an diesem Dienstag das Landgericht München I das Verfahren gegen eine Zahlung Ecclestones von 100 Millionen US-Dollar einstellen wird, bezeichnete die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) als „Frechheit“. Ein Deal „in dieser Dimension“ sei mit dem Sinn und Zweck „unserer gesetzlichen Regelung“ nicht in Einklang zu bringen, sagte sie im Deutschlandfunk: „Das hat nicht nur ein Geschmäckle, das ist wirklich eine Frechheit“.

Zu erwarten waren zehn Jahre Haft

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