Zwei Hunnis, zwei Münster-Porträts.
Foto: imago images/Werek

An den bildblassen Euro-Banknoten fällt auf, dass das Geld nichts mehr zeigt außer symbolischem architektonischen Dekor. Es sind stillose Zeichen-Kompromisse zwischen den diversen europäischen Kulturen. Das erste deutsche Geld nach dem Zweiten Weltkrieg hingegen knüpfte noch an Traditionen vor dem Ersten Weltkrieg an: die 2-Deutsche-Mark-Münze von 1948, herausgegeben von der Bank deutscher Länder, zeigt zum Beispiel links eine sitzende Fortuna, mit einer Schreibtafel und einem Buch. Sie erinnert stark an eine Germania des reichsdeutschen Geldes um 1900.

Dieser Text ist im Weißbuch der Berliner Zeitung zum Thema
Geld & Werte erschienen.

Das Weißbuch versammelt zehn wichtige Schwerpunkte und stellt jeweils drei Perspektiven vor: aus Ost und West und jeweils einem Blick in die Zukunft. Alle Texte der Sonderausgabe finden Sie unter weissbuch.berliner-zeitung.de

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.