Qualmende Schornsteine galten seit 100 Jahren als Zeichen des Fortschritts – in Ost wie West. Da nahm man ein bisschen Smog gern in Kauf wie hier um 1990 in Bitterfeld.
Foto: imago images/Sven Simon

Berlin - Als Bitterfelder Kind hörte ich nachts die Tagebaubagger quietschen und sah bei Tag die unterschiedlich gefärbten Abgasfahnen aus den Kaminen des Chemiekombinats steigen. Je nach Windrichtung wehten unterschiedliche Chemikaliengerüche über die Stadt. Wenn auf meiner Vanilleeiskugel Rußflöckchen aus den Schloten der Braunkohlekraftwerke landeten, schleckte ich sie ahnungslos weg. 

Dieser Text ist im Weißbuch der Berliner Zeitung zum Thema Umwelt & Nachhaltigkeit erschienen.

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