Während alle von Gesundheit sprechen und es für jeden Schmerz ein Gift gibt, wächst die Ahnung, sterblich zu sein. Und sie wird durch eine Pandemie zur schauerlichen Gewissheit.
Foto: imago images/Winfried Rothermel

Eine Klinik im Berliner Umland - Es ist ein Uhr morgens, Nachtdienst in der Psychiatrie. Ich bin Psychiater, Arzt, und werde auf Station gerufen. „Herr Heinrich wünscht ein Gespräch mit dem Dienstarzt“, heißt es da. Ich kenne Herrn Heinrich nicht, der seit drei Tagen wegen einer Depression und zur Medikamentenumstellung bei uns in der Psychiatrie in Behandlung ist. Als ich bei der personell chronisch unterbesetzten Pflege nachfrage, worum es genau geht, großes Augenrollen. „Wissen wir auch nicht so genau. Kann nicht schlafen.“ 

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