Härter hätte die Reaktion von Russlands Staatschef Wladimir Putin auf den Abschuss des russischen Su-24-Jagdbombers in der Türkei kaum ausfallen können. Von einem „Verbrechen“ sprach er und von einem „Stoß in den Rücken, den die Komplizen der Terroristen uns zugefügt haben.“

Das Flugzeug sei in 6000 Meter Höhe und ein Kilometer Entfernung von der türkischen Grenze abgeschossen worden und vier Kilometer von der syrischen Grenze niedergegangen. „Auf keinen Fall“ habe es eine Gefahr für die Türkei dargestellt. Vielmehr hätten die russischen Flugzeuge den Islamischen Staat (IS) in den Bergen von Nord-Latakia bekämpft – „wo Kämpfer hauptsächlich aus Russland konzentriert sind. Insofern haben sie unmittelbar die Aufgabe erfüllt, Präventivschläge zu führen gegen Terroristen, die jeden Moment nach Russland zurückkehren können.“

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