Hamburg - Ein weiteres deutsches Ärzteteam ist am Freitag von Hamburg aus ins Katastrophengebiet der Philippinen gestartet. Mit rund elf Tonnen Hilfsgüter im Gepäck flogen zehn Mediziner und Helfer der schwäbischen Hilfsorganisation Humedica am Abend von der Hansestadt aus nach Manila. Die Helfer reisen an Bord eines neuen Airbus A321, den das Werk in Hamburg-Finkenwerder an die Fluglinie Philippine Airlines ausliefert. Zur Ladung gehören unter anderem Medikamente, Lebensmittel und Generatoren zur Stromerzeugung, wie ein Humedica-Sprecher erklärte.

Der Taifun «Haiyan» war am Freitag vergangener Woche über die Zentralphilippinen hereingebrochen und hatte mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometern riesige Landstriche verwüstet. Die Zahl der Toten gaben die Katastrophenbehörden zuletzt mit 3631 an, 1179 Menschen galten als vermisst. «Die Bedingungen vor Ort bleiben extrem schwierig», sagte ein Sprecher des UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR). (dpa/lno)