Berlin - Am Ende geht alles ganz schnell. Routiniert spricht die Frau im schwarzen Hosenanzug die Eidesformel, steigt die Stufen hinunter vom Bundestagspräsidium zur Regierungsbank, schiebt den blauen Stuhl etwas nach hinten und nimmt Platz. Es ist 12.05 Uhr, Deutschland hat wieder eine Kanzlerin. Die lächelt und nickt zufrieden, als wolle sie sagen: „Da bin ich also wieder.“ Es ist zum dritten Mal Angela Merkel.

Vorausgegangen ist eine längere Zeremonie: Die Regierungschefin muss erst vom Parlament gewählt werden. Dann wird sie vom Bundespräsidenten ernannt. Erst dann kann sie den Schwur auf die Verfassung leisten. Viel Zeit also, in der wenig passiert und eine gute Gelegenheit, das Geschehen im Plenarsaal genauer zu beobachten.

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