Auf den Spuren des 13. Jahrhunderts. Unter rund 40 Zentimeter dicken Sand- und Steinschichten haben die Archäologen in der Rosenthaler Hauptstraße 145 die Reste eines Wohnturmes aus der Mitte des 13. Jahrhunderts gefunden. "Die Wände wurden aus großen geglätteten Feldsteinen gefügt und sind untereinander mit Lehm verbunden.", sagt Uwe Michas vom Landesdenkmalamt. Für den Bodendenkmalpfleger ist der Fund eine archäologische Sensation, denn der einzige bislang im Berliner Raum bekannte Wohnturm aus Tempelhof ist 100 Jahre jünger. In der Hauptstraße baut die GSW Wohnungen und Reihenhäuser. Sie hat zugesichert, die Steine nicht anzutasten.