Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 1. Bundesliga macht es der 1. FC Union Berlin wie der Großteil der restlichen 17 Vereine: Er bleibt einfach auf dem eigenen Trainingsgelände. Gerade einmal sechs Teams werden die erste Woche des neuen Jahres außerhalb Deutschlands verbringen, fünf davon in Spanien, eins in Portugal. Einen ganz anderen Weg schlägt der FC Bayern München ein: Der Rekordmeister wird zwar die ersten zwei Wochen in Deutschland verbringen, im Anschluss an den 17. Spieltag (12. Januar gegen Hoffenheim) aber auch noch mal für ein paar Tage nach Portugal fliegen.
1. FC Union Berlin bleibt in den heimischen Gefilden
Bei aber nicht einmal zwei Wochen der Vorbereitung auf den letzten Hinrundenspieltag und nur wenigen Tagen Pause rund um das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel bevorzugen nicht nur die meisten Bundesligisten, sondern auch die Eisernen die heimischen Gefilde für ihre wenigen Trainingseinheiten. Das mag gleich mehrere Gründe haben: Einerseits dürfte sich das Risiko von Erkältungen, die durch größere Temperaturunterschiede begünstigt werden, etwas minimieren lassen. Andererseits aber könnte es auch die Integration von neuen Spielern erleichtern, da auf eine medizinische Untersuchung und die Vertragsunterschrift in Berlin nicht auch noch eine Weiterreise in einen Trainingsort im Ausland folgen muss.
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Wann die Eisernen ihre ersten Zugänge vorstellen werden, steht noch nicht fest. Allein die Tatsache, dass es welche geben wird, hat Präsident Dirk Zingler in einem Vereinsinterview, welches an den Weihnachtstagen veröffentlicht wurde, bestätigt. „Wir werden Veränderungen im Kader erleben. Wir werden uns neu aufstellen müssen, wir werden neu starten müssen“, hatte Zingler dort gesagt. „Wir haben viele Themen, die wir in den letzten Jahren aus guten Gründen nicht so intensiv verfolgt haben, wie es eigentlich notwendig wäre“, ergänzte der 59-Jährige und nannte die Integration von Jugendspielern als Beispiel.
Am Sonnabend kommt Drittligist Arminia Bielefeld zum Testspiel
Neben neuen Spielern werden im Winter auch Spieler abgegeben. Leonardo Bonucci wird nach wenigen Monaten in Köpenick bereits mit der AS Rom in Verbindung gebracht, auch ein Wechsel von Sheraldo Becker, der im Sommer mutmaßlich an seinen in der Vorbereitung erlittenen Verletzung gescheitert war, könnte im Januar wieder ein Thema werden. Und so kann es sein, dass die Fans, die sich am 6. Januar (15.30 Uhr) das Vorbereitungsspiel gegen Drittligist Arminia Bielefeld im Stadion An der Alten Försterei anschauen werden, schon einen personell veränderten Kader zu sehen bekommen. Tickets für diese Partie sind noch im Union-Zeughaus erhältlich.
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