Etwas mehr als fünf Wochen ist es her, da grüßten die Frauen des 1. FC Union Berlin erstmals vom Platz an der Sonne der Zweiten Bundesliga: Durch einem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen den FC Bayern München II eroberte der Aufsteiger Ende September die Tabellenführung.
Auch einen knappen Monat später stehen die Eisernen Ladies weiter sehr gut da. Nach neun Spieltagen belegt das Team von Ailien Poese Rang drei und holte zuletzt gegen den FC Ingolstadt 04 (5:0) und den SV Meppen (2:1) zwei souveräne Siege. Bemerkenswert dabei: Die Unionerinnen können sich in der Offensive einerseits auf ihre Top-Torjägerin Dina Orschmann (fünf Saisontore) verlassen, die in Ingolstadt das vorentscheidende 3:0 erzielte und gegen Meppen doppelt traf. Andererseits ist das Angriffsspiel aber auch sehr variabel. Gegen die Schanzer trafen mit Eleni Markou, Athanasia Moraitou, Sophie Trojahn, Pia Metzker und eben Orschmann fünf unterschiedliche Spielerinnen.
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Diese Qualitäten – Union stellt mit 19 erzielten Treffern die zweitbeste Offensive der Liga – könnten den Eisernen Ladies auch dabei helfen, am Sonntagnachmittag (Anstoß: 14 Uhr) drei Punkte aus Mönchenglandbach zu entführen. „Mit Gladbach treffen wir auf einen Gegner, der seine Tore durch schnelles Umschalten erzielt, der geradlinig nach vorne spielt und der physisch und robust in die Zweikämpfe geht. Für uns gilt es, diesen Kampf anzunehmen, die Abstände und Räume in der Defensive eng zu halten und mit Leidenschaft zu verteidigen“, sagt Trainerin Ailien Poese im Vorfeld der Partie.
Die 40-Jährige weiß aber auch: Die Partie gegen den Tabellensiebten könnte sich zum Geduldsspiel entwickeln. Sie betont: „Wir wollen in der Offensive sowohl geduldig als auch effizient agieren, um uns Torchancen zu erarbeiten und diese auch zu nutzen.“ Mit einem Sieg könnte ihre Mannschaft erneut die Tabellenführung übernehmen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Unions Tabellennachbarn Bochum (Zweiter) und Nürnberg (Erster) am Wochenende nicht ebenfalls dreifach punkten.
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