Rückkehr nach Bochum

Abgang zum Vorbereitungsstart: Kevin Vogt verlässt den 1. FC Union Berlin

Der 1. FC Union Berlin ist am Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Kevin Vogt hat den Verein indes in Richtung Bochum verlassen.

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Kevin Vogt (l.) verlässt den 1. FC Union Berlin nach eineinhalb Jahren, spielt ab sofort wieder für den VfL Bochum.

Kevin Vogt (l.) verlässt den 1. FC Union Berlin nach eineinhalb Jahren, spielt ab sofort wieder für den VfL Bochum.

© Matthias Koch/Imago

Der 1. FC Union Berlin hat zum Vorbereitungsstart am Montag einen weiteren Abgang vermeldet. Kevin Vogt verlässt die Eisernen nach eineinhalb Jahren und schließt sich dem VfL Bochum an. Beim Bundesliga-Absteiger hatte der 33-Jährige einst seine Profikarriere gestartet. Eine Rückkehr an die Castroper Straße hatte sich schon seit einigen Wochen angedeutet, nachdem der Routinier zu Beginn des Jahres von Trainer Steffen Baumgart auf die Bank verbannt worden war.

„Kevin ist ein Profi. Das hat man gesehen, als er damals nach seinem Wechsel direkt gespielt hat, und auch in den Phasen danach. Seine Erfahrung auf und neben dem Platz war für unsere Mannschaft ein großer Gewinn, daher danken wir ihm für seinen Einsatz und seine Leistungen und wünschen ihm beim VfL und für die Zukunft alles Gute“, wird Manager Horst Heldt in der Mitteilung zu Vogts Abschied zitiert.

In der Winterpause der Saison 2023/24 war Vogt aus Hoffenheim nach Köpenick gewechselt. Keine 48 Stunden nach seiner Verpflichtung hielt er beim torlosen Remis in Freiburg die Abwehr zusammen, entwickelte sich auch in den Wochen und Monaten danach zu einem der Garanten im erfolgreichen Abstiegskampf. Auch unter Bo Svensson war er unumstrittener Abwehrchef, im Heimspiel gegen Borussia Dortmund erzielte er per Elfmeter sein erstes Bundesliga-Tor nach einer zehnjährigen Durststrecke.

Sportlich keine Perspektive hatte er dann unter Baumgart. Der Svensson-Nachfolger stellte erst das System von einer Dreier- auf eine Viererkette um, später gab er Leopold Querfeld den Vorzug. Der junge Österreicher zahlte Baumgarts Vertrauen mit guten Leistungen zurück, Vogt blieb nur ein Platz auf der Bank. Beim Saisonabschluss in Augsburg (2:1) fehlte er sogar gänzlich im Kader.

„Die vergangenen eineinhalb Jahre hier bei Union waren sehr intensiv, besonders die erste Rückrunde mit dem Klassenerhalt in letzter Sekunde. Ich bin froh, dass ich die Mannschaft und den Verein unterstützen konnte, und werde immer sehr stolz auf diese Zeit zurückblicken. Mit dem VfL Bochum verbinde ich meine ganze Jugend und meine Heimat, daher freue ich mich sehr, zurückzukehren“, erklärte Vogt, der beim Klub aus dem Ruhrpott mit der Rückennummer 7 auflaufen wird.

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