Nach dem zweiten Auswärtssieg des 1. FC Union Berlin in dieser Saison äußerten sich Torschütze Brenden Aaronson und Ex-Hoffenheim-Profi Kevin Vogt in der Mixed Zone. Außerdem standen die beiden Trainer, Pellegrino Matarazzo für die TSG Hoffenheim und Nenad Bjelica für die Eisernen, auf der Pressekonferenz Rede und Antwort.
Brenden Aaronson: Es war heute ein verrücktes Fußballspiel mit all den Unterbrechungen und den beiden Platzverweisen. Da war es schwierig, den Fokus zu behalten, aber die Mannschaft ist damit sehr gut umgegangen. Für mich persönlich war es in all den Monaten wichtig, geduldig zu bleiben. Meine Zeit war bis jetzt noch nicht so wirklich gekommen, daher habe ich an meiner Fitness gearbeitet, mir nach dem Training immer wieder noch ein paar Torschüsse genommen. Ich wollte mein Mindset stärken, um meine Chance – wenn sie kommt – auch wirklich zu nutzen.
Kevin Vogt: Ich bin trotz der schwierigen Situation mit total viel Optimismus zu Union gekommen, und bin jetzt noch ein Stück optimistischer. Ich sehe, was die Mannschaft im Stande ist zu leisten, wie schwer es gegen uns ist, wenn wir in Führung liegen, noch zu klaren Torchancen zu kommen. Hoffenheim hatte gleich zu Beginn eine große Chance mit dem Pfostenschuss, wir aber auch, als wir nur den Pfosten treffen. Spätestens nach den beiden Platzverweisen war es ein Abnutzungskampf mit Feldvorteilen für Hoffenheim, in dem es aus meiner Sicht trotzdem nach einem klassischen Remis aussah. Dann haben wir einen sehr schön herausgespielten Lucky Punch gesetzt.
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Nenad Bjelica (auf der Pressekonferenz): Ich möchte meiner Mannschaft zum ersten Auswärtssieg nach ganz langer Zeit gratulieren. Es war für uns ein schwieriges Spiel gegen einen Gegner, der sehr gut Fußball spielt. In einem aus meiner Sicht ausgeglichenen Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Chancen hatten, hat sich das Glück am Ende auf unsere Seite gedreht. Das ist ein wichtiger Sieg für jeden Einzelnen, der bei Union Berlin arbeitet, für die Spieler, die Betreuer und natürlich auch unsere Fans.
Pellegrino Matarazzo (auf der Pressekonferenz): Es ist schwer zu verdauen, dass wir dieses Spiel am Ende sogar noch verlieren. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, mit ein oder zwei Chancen mehr für Union. In der zweiten Halbzeit haben wir nach meinem Gefühl eigentlich nur auf ein Tor gespielt, verwerten aber unsere Chancen nicht. Es ist bitter; in den letzten Wochen fehlt uns ganz einfach die nötige Effizienz.
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