Köpenicker holen Punkt in Mainz

1. FC Union Berlin: Khedira übt Selbstkritik – „Heute war es meine Schuld“

Nach dem 1:1 (1:1) beim FSV Mainz 05 ordneten die Spieler des 1. FC Union Berlin und Co-Trainerin Marie-Louise Eta die Punkteteilung ein.

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Rani Khedira (l.) suchte auf dem Platz immer wieder den Dialog mit Schiedsrichter Martin Petersen.

Rani Khedira (l.) suchte auf dem Platz immer wieder den Dialog mit Schiedsrichter Martin Petersen.

© City-Press

War das ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte aus Sicht des 1. FC Union Berlin? Das 1:1 (1:1) in Mainz bewerteten Robin Gosens, Rani Khedira und Co-Trainerin Marie-Louise Eta ziemlich einheitlich. Die Stimmen zum Nachholspiel des 18. Spieltags!

Robin Gosens: Wir haben im Vorfeld gesagt, dass wir das Spiel auf keinen Fall verlieren wollen und das haben wir heute geschafft. Letztlich ist es aber auch ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf und genau diese Spiele will man eigentlich ziehen. Man muss mit Blick auf das Spiel offen und ehrlich sein und festhalten, dass das keine Angelegenheit zum Zunge schnalzen war. Da haben wir gestern mit Leverkusen und Stuttgart (spielten im DFB-Pokal gegeneinander; Anm. d. Red.) ein ganz anderes Kaliber gesehen. Das war aber auch vorher schon klar und ist relativ egal. In Italien war es immer meine Stärke auf den zweiten Pfosten zu gehen und zu lauern, deshalb bin ich froh, dass ich mit dem Tor heute für einen Punkt sorgen konnte.

Rani Khedira: Es wird sich am Saisonende zeigen, was dieser Punktgewinn wert ist. Ich glaube, dass wir insgesamt die besseren Torchancen hatten, wenn ich an die beiden Aluminiumtreffer von Kevin Volland denke. Es sollte uns nicht passieren, dass wir schon wieder ein Standardgegentor kassieren. Das müssen wir ansprechen, aber heute war es meine Schuld.

Marie-Louise Eta: Unsere Mannschaft hat heute eine richtig gute Leistung gebracht, ist von Beginn an sehr mutig aufgetreten. Wir waren griffig in den Zweikämpfen und auch mutig mit dem Ball. Auch wenn der Platz aufgrund des vielen Regens nicht leicht zu bespielen war, haben wir immer wieder versucht Fußball zu spielen. Es ärgert uns natürlich, dass wir wieder ein Gegentor nach einer Standardsituation kassiert haben, aber wenn wir jetzt ein größeres Thema daraus machen, als es eigentlich ist, tun wir uns damit auch keinen Gefallen.

Jan Siewert: Die Mannschaft hat alles reingeworfen und bis zum Schluss versucht, das Spiel zu gewinnen. In der zehnten Minute müssen wir beim Foul von Robin Knoche an Ludovic Ajorque einen Strafstoß bekommen. Wenn das kein Elfmeter ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Der Punkt kann für uns am Ende noch kostbar sein, aber für den heutigen Abend ist das zu wenig.

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