Der 1. FC Union Berlin will bei der möglichen personellen Neuaufstellung nach dem geschafften Klassenerhalt keine Zeit verstreichen lassen. Nach Informationen der Berliner Zeitung wird über die Positionen von Trainer und Sportchef zügig entschieden. Kursierende Namen will man im Verein nicht kommentieren.
Präsident Dirk Zingler hatte zuletzt auf einer Pressekonferenz eine weitere Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Oliver Ruhnert angekündigt, aber auch gesagt: „Vielleicht bleibt er Geschäftsführer Profifußball, vielleicht nimmt er eine andere Funktion ein.“ Ruhnert war vor seiner Zeit als Geschäftsführer Chefscout des Vereins gewesen.
Ebenfalls zügig soll entschieden werden, wer die Eisernen als Cheftrainer in die kommende Spielzeit führt. Bo Svensson, der zuletzt den FSV Mainz coachte, scheint bei der Vereinsführung keinen schlechten Eindruck hinterlassen zu haben. Die Chancen von Marco Grote auf einen fixen Job nach seiner Interimstätigkeit werden eher als gering eingeschätzt – obwohl man seine Verdienste in der kritischen Phase im Verein ausdrücklich zu würdigen weiß.
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