Rückstand in Freiburg gedreht

Die Stimmen zum Union-Sieg: „Mir kommt es so vor, dass...“

Der 1. FC Union Berlin hat mit dem Sieg in Freiburg seine kleine Erfolgsserie in der Bundesliga ausgebaut. Die Spieler führt das zu einer Erkenntnis.

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Benedict Hollerbach setzt sich hier gegen die Freiburger Kiliann Sildillia (l.) und Matthias Ginter (r.) durch.

Benedict Hollerbach setzt sich hier gegen die Freiburger Kiliann Sildillia (l.) und Matthias Ginter (r.) durch.

© Eibner/Imago

Zum dritten Mal hintereinander liegt der 1. FC Union Berlin mit 0:1 im Rückstand, zum dritten Mal in Folge verlieren die Eisernen aber nicht das Spiel. Mehr noch: Beim 2:1-Sieg in Freiburg heimst die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart schon wieder alle drei Zähler ein. Die Stimmen zum Spiel!

Benedict Hollerbach: Auch heute waren unsere mannschaftliche Geschlossenheit und die Disziplin Schlüssel zum Erfolg. Wir haben dem Gegner nur wenige Räume gegeben und waren im Angriff klar, haben dort unsere Chancen eiskalt genutzt. Mir kommt es so vor, dass der Sieg in Frankfurt der Dosenöffner war. Wir haben jetzt gegen drei starke Gegner gepunktet, das zeigt, dass unsere Formkurve nach oben geht. Wir haben durch die Ergebnisse große Zuversicht, dass wir gegen jeden Gegner punkten können.

Diogo Leite: Wir sind heute gleich von Beginn an gut ins Spiel gestartet. Uns war klar, dass wir auf einen starken Gegner treffen, aber wir wussten genau, was zu tun ist. Auch vom Gegentor haben wir uns nicht verunsichern lassen, stattdessen waren wir weiter klar in unserem Spiel. In der Tabelle ist unsere Situation jetzt etwas komfortabler geworden, aber wir dürfen auch in den nächsten Wochen nicht nachlassen.

Steffen Baumgart (auf der Pressekonferenz): Wir freuen uns, dass wir drei Punkte bei einer der besten Heimmannschaften der Liga holen konnten. Dazu haben wir zum dritten Mal hintereinander nach einem 0:1-Rückstand gepunktet, das zeigt, dass die Mannschaft auf einem sehr guten Weg ist und sich auch von der ein oder anderen Situation nicht unterkriegen lässt. Die Jungs haben sich hinten in alles reingeworfen, was es zu verteidigen gab und so haben wir uns auch das Quäntchen Glück erarbeitet.

Julian Schuster (auf der Pressekonferenz): Es war das im Vorfeld erwartete Spiel. Union ist so aufgetreten wie zuletzt und wenn ein Gegner so leidenschaftlich, so kompakt verteidigt, braucht man die gewissen Momente. Wir haben ein wunderbares Tor gemacht, das war sehr gut. Einer der Knackpunkte war dann allerdings, dass wir die Führung nicht halten konnten und direkt das Gegentor bekommen haben. Wir müssen uns heute vorwerfen, dass wir in gewissen Momenten nicht gut genug verteidigt haben.

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