„Wir freuen uns auf das Spiel. Aber der Ausgang wird nicht darüber entscheiden, ob man aufsteigt oder absteigt“, sagte Union-Trainer Uwe Neuhaus vor der Partie vor knapp 50 000 Zuschauern. „Individuell sind wir nicht so auf dem Niveau wie Köln. Aber wir haben dort auch Chancen. Köln ist nicht unschlagbar.“
Neuhaus redete sowohl den Gegner als auch die eigene Mannschaft stark. Köln habe einen überragenden Abwehrverbund - nur fünf Gegentore sprächen für sich, meinte der Union-Coach. Das sei eine unglaubliche Quote. „Aber wir haben auch etwas zu bieten. Wir sollten uns nicht kleiner machen als wir sind. Wir sind auswärts noch ungeschlagen“, sagte Neuhaus.
Denkbar, dass Union taktisch verändert antritt
„Wir haben in den letzten Wochen gute Spiele gezeigt und fünfmal in Folge zu Null gespielt. Das ist aller Ehren wert.“ Bei Unions Reifeprüfung in Köln muss der gelb-gesperrte Kapitän Torsten Mattuschka ersetzt werden. Wer für den Mittelfeldspieler auflaufen wird, ließ Neuhaus offen.
Vieles spricht jedoch für Martin Dausch, der gegen Aue (1:0) am vergangen Sonntag nach längerer Zeit einmal wieder von Beginn an spielte. Denkbar ist aber auch, dass Union taktisch verändert - mit zwei echten Angreifern - antreten wird.
Der zuletzt wegen Magen-Darm-Problemen fehlende Mittelfeldspieler Benjamin Köhler ist zwar noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.
Die Berliner gehen aber davon aus, dass der frühere Frankfurter in Köln in der Startformation stehen kann. Dagegen fallen Christopher Quiring (erkrankt) sowie Björn Jopek und Ahmed Waseem Razeek (beide Aufbautraining nach Kreuzbandriss) definitiv aus. (dpa)
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