Maifeiertag

1. Mai in Berlin: Linke Szene will in Neukölln gegen Israel demonstrieren

Die Polizei rechnet mit Tausenden Teilnehmern. Kreuzbergs Bürgermeisterin und Senatorin Spranger zanken sich wegen des Myfests. Auch der Veranstalter meldet sich zu Wort.

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Teilnehmer beim Demonstrationszug linker und linksradikaler Gruppen bei der traditionellen 18-Uhr-Demonstration am 1. Mai. 

Teilnehmer beim Demonstrationszug linker und linksradikaler Gruppen bei der traditionellen 18-Uhr-Demonstration am 1. Mai. 

© dpa

Alle Jahre wieder: Die linke Szene mobilisiert zur Demo am 1. Mai nach Kreuzberg. Und die Berliner Polizei rüstet sich ebenfalls. Neben vielen Veranstaltungen, die wie in früheren Jahren friedlich ablaufen dürften, haben die Berliner Ordnungshüter ein besonderes Augenmerk auf die traditionelle Mai-Demo, die um 18 Uhr beginnen soll. Veranstalter ist ein Bündnis aus sozialistischen, antikapitalistischen und internationalistischen Organisationen und Gruppen. Die Polizei rechnet mit mehreren Tausend Teilnehmern.

Dieses Mal soll die Demonstration unter dem Motto „Konzerne enteignen, Kriegstreiber entwaffnen, Kapitalismus zerschlagen“ am Südstern beginnen und durch Neukölln ziehen. „Neukölln als Austragungsort des diesjährigen 1. Mai ist dabei eine bewusste politische Entscheidung“, schreiben die Organisatoren in ihrer am Freitag veröffentlichten Erklärung.

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