Vor knapp zwanzig Jahren trainierte Hertha auf dem Maifeld und das könnte die Mannschaft ja wieder tun, sollte das neue Stadion eines Tages im Olympiapark gebaut werden. 1998 leitete jedenfalls Jürgen Röber gerade die Einheit, als den Reportern ein unbekannter Spieler mit Säbelbeinen auffiel. Der Junge rannte und rannte und zeigte einen sicheren Torinstinkt. Manager Dieter Hoeneß tat erst geheimnisvoll, nannte dann aber den Namen des Spielers, den er verpflichten wollte: Danko Dikic. Danko wer?
Hoeneß, das sollte sich später herausstellen, hatte ein bisschen geflunkert. Der erst 19-Jährige hieß in Wahrheit Ivica Olic. Und da der Stürmer angeblich sehr begehrt war, wollte Hertha den Transfer zunächst geheimhalten. Dikic war übrigens der Name des Beraters von Olic. Nach der Verpflichtung kam der Kroate leider nur zu zwei kurzen Ligaeinsätzen für Hertha. Sein Potenzial entfaltete er später – bei ZSKA Moskau, in Hamburg, bei den Bayern und in Wolfsburg. Trotzdem danke, Danko.
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