Im Wohnungsbauprojekt in der Kaulsdorfer Bodo-Uhse-Straße ist die Vermietung gestartet. Die neue Wohnanlage der Stadt und Land, bestehend aus insgesamt 153 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, soll bis Ende dieses Jahres bezugsfertig sein. Das berichtet die Lokalzeitung Die Hellersdorfer. Demnach können sich Mietinteressenten ab sofort auf eine der Wohnungen in Marzahn-Hellersdorf bewerben.
Die Wohnungen verteilen sich auf zwei sechsgeschossige Gebäude mit einem Staffelgeschoss. Von den 153 Wohnungen sind 130 barrierefrei konzipiert, während vier sogar rollstuhlgerecht ausgestattet sind. Die Aufzüge führen auf alle Etagen, inklusive des Untergeschosses, wo sich Abstellräume für Rollatoren, Kinderwagen, Fahrräder sowie Mieterkeller befinden. Im Außenbereich gibt es Grünanlagen und einen Spielplatz. Zwischen den Wohngebäuden stehen 48 Parkplätze zur Verfügung, von denen vier behindertengerecht sind. Eine Arztpraxis wird die Gewerbefläche im Erdgeschoss beziehen.
Kaulsdorf: Hälfte der Wohnungen mit WBS
Jede Wohnung verfügt über Terrassen oder Balkone, offene Küchen und Fußbodenheizung. Die Badezimmer sind je nach Ausführung mit Dusche oder Wanne ausgestattet. Ungefähr die Hälfte der Wohnungen wurde mit öffentlicher Förderung errichtet und richtet sich mit günstigeren Konditionen an Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins (WBS).
Das Projekt ist im Roten Viertel angesiedelt. Der Kienberg sowie die Seilbahnstation sind in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar. In der Nähe bieten das Spree-Center und der Cecilienplatz Einkaufsmöglichkeiten sowie Cafés und Restaurants. Studierende können die Alice-Salomon-Hochschule mit der U5 in etwa 15 Minuten erreichen. Die soziale Infrastruktur der Umgebung wird kontinuierlich erweitert, etwa durch den Bau eines neuen Gymnasiums in der Erich-Kästner-Straße und die Reaktivierung einer Grundschule an der Carola-Neher-Straße. Geplant ist zudem die Errichtung einer Integrierten Sekundarschule im Auerbacher Ring.
Quelle: Die Hellersdorfer Berlin
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