Berlin

2028 wieder stabil: BVG verspricht Besserung zum 100. Geburtstag

Die BVG möchte bis 2028 wieder stabil sein. Busse und Bahnen sollen dann viel pünktlicher fahren.

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Die BVG verspricht bis 2028 eine deutliche Verbesserung

Die BVG verspricht bis 2028 eine deutliche Verbesserung

© dpa/Daniel Naupold

Wenn es um die BVG geht, gab es in den vergangenen Jahren kaum noch positive Nachrichten. Stattdessen dominieren Berichte über Verspätungen, fehlendes Personal, defekte Fahrzeuge und veraltete Technik.

Wie die Berliner Verkehrsbetriebe am Montag mitteilten, soll sich das bis zum 100. Jubiläum im Jahr 2028 grundlegend ändern. BVG-Chef Henrik Falk zog eine erste Zwischenbilanz: „Der neue Kurs wirkt.“ Die Zuverlässigkeit von Bus, Straßenbahn und U-Bahn sei gestiegen, wichtige Projekte seien angelaufen, so Falk. Bereits 2025 soll zudem mit dem Bau neuer Bahnhöfe begonnen werden.

BVG will Zuverlässigkeit von 99 Prozent

Die BVG hat sich das Ziel gesetzt, bis 2028 eine Zuverlässigkeit von 99 Prozent zu erreichen. Im Busverkehr wurde dieser Wert im ersten Halbjahr 2025 bereits erzielt. Allerdings räumt das Unternehmen ein, dass diese Quote nicht dauerhaft garantiert werden könne, auch hier bestehe noch Verbesserungsbedarf.

Deutlich kritischer ist die Lage bei der U-Bahn. Dort liegt die Zuverlässigkeit offiziell bei 93,6 Prozent. Ein Wert, der auf den ersten Blick solide erscheint. In Fachkreisen wird er jedoch als problematisch eingestuft. Es kommt weiterhin zu zahlreichen Ausfällen. Besonders betroffen ist die Linie U4. Am Montag fuhr hier nur alle 20 Minuten ein Zug. Zwei von drei Fahrten fielen aufgrund von Personalmangel aus.

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