Neukölln

21 Jahre, 1,1 Millionen Euro, ein Tempel: Berlins neues hinduistisches Heiligtum öffnet die Tore

In Neukölln steht seit dieser Woche ein 17 Meter hoher Tempelturm. Was er bedeutet – für Berlins hinduistische Gemeinde und für das Viertel.

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Sri Ganesha thront in seiner Nische an der Hasenheide: Der vierarmige Elefantengott gilt als Überwinder von Hindernissen – davon gab es beim Bau dieses Tempels reichlich.

Sri Ganesha thront in seiner Nische an der Hasenheide: Der vierarmige Elefantengott gilt als Überwinder von Hindernissen – davon gab es beim Bau dieses Tempels reichlich.

© Christian Ditsch/imago

Zwischen Hermannplatz und Hasenheide steht jetzt ein Bau, der wirkt, als hätte jemand ein Stück Südindien nach Neukölln versetzt. Blau und Gold, Figurenreliefs und Ornamente, ein 17 Meter hoher Turm: Der Sri-Ganesha-Hindu-Tempel ist kein stilles Hinterhofprojekt mehr. Er öffnet sich der Stadt. Vom 3. bis 7. Juni wird die Eröffnung mit einem mehrtägigen Fest gefeiert – Rituale, Musik, Tanz, Gebete. Der Eintritt ist frei.

Der Verein wurde am 24. September 2005 gegründet. Eingeweiht wird der Tempel am 7. Juni 2026. Dazwischen liegen 21 Jahre Arbeit, Spenden und ehrenamtliches Engagement – Genehmigungen, Geld, Baustopps, lange Lieferzeiten. „Sevā“ nennt das der Trägerverein: Dienst. Die Kosten: rund 1,1 Millionen Euro, vollständig aus Spenden finanziert.

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