Die Staatsanwaltschaft Berlin hat bereits im April 265 Verfahren wegen Queerfeindlichkeit in diesem Jahr eröffnet. Im vergangenen Jahr wurden fast 700 Übergriffe gegen queere Menschen bei der Fachstelle Maneo gemeldet. Diese Zahlen wurden im jährlichen Bericht zu LGBTG*-feindlicher Gewalt festgehalten. Das geht aus einem Instagram-Post der Grünen Marzahn-Hellersdorf am Mittwoch hervor.
Der Bezirksverband der Partei veranstaltet am Freitag, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT), einen queeren Feierabendtreff, an dem sich auch über das Thema Queerfeindlichkeit ausgetauscht werden soll. Er findet ab 17 Uhr im Stadtteilzentrum „Mosaik“, Altlandsberger Platz 2, in Marzahn-Hellersdorf statt.
Der jährliche Bericht von Maneo dokumentiert sowohl Einzelvorfälle als auch Angriffe auf Einrichtungen wie das schwule Museum. Viele Opfer melden diese Vorfälle nicht. Etwa 40 Prozent der Betroffenen zeigen laut der Instagram-Meldung solche Übergriffe nicht an, aus Angst vor bürokratischem Aufwand, Stress oder möglichen Konsequenzen.
Seit 2023 können entsprechende Vorfälle auch in Marzahn gemeldet werden, in der Maneo Kontaktstelle im Nachbarschaftszentrum der ‚Kiek In‘ gGmbH in der Rosenbecker Straße 25/27.
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Marzahn-Hellersdorf auf Instagram
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