Corona-Maßnahmen

2G: Handel für „Bändchenlösung“ beim Einkauf

Bei dem Ansatz soll jeder Kunde nur einmal auf 2G kontrolliert werden und dann ein Bändchen, das an diesem Tag Zutritt zu allen Geschäften verschafft, erhalten.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
2 Min
Die „Bändchenlösung“ soll die 2G-Kontrollen erleichtern (Symbolbild).

Die „Bändchenlösung“ soll die 2G-Kontrollen erleichtern (Symbolbild).

© dpa/Arne Dedert

Bei der etwa in Mainz bereits praktizierten „Bändchenlösung“ wird jeder Kunde nur einmal auf 2G kontrolliert und erhält dann ein Bändchen, mit dem er an diesem Tag Zutritt zu allen Geschäften hat. Das sei für den Handel eine große Erleichterung, betonte Genth. „Die Kontrolle jedes Kunden in jedem Geschäft führt zu erheblichem Aufwand und zu Schlangenbildung vor den Ladentüren. Deshalb wäre es aus Sicht des Handels gut, die in einigen Bundesländern gültige Bändchenlösung auf das ganze Bundesgebiet auszuweiten.“

Bei den erforderlichen 2G-Kontrollen brauche der Einzelhandel allerdings dringend Unterstützung. Denn an dieser Stelle übernähmen die Unternehmen staatliche Aufgaben. Deshalb sollten hier entweder die Kommunen unterstützend tätig werden oder finanzielle Beiträge an die betroffenen Händler fließen, verlangte Genth.

Grundsätzlich müsse die 2G-Regelung im Einzelhandel wieder abgeschafft werden, verlangte Genth. Denn sie leiste keinen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie. Der Einkauf mit Maskenpflicht und Hygienekonzept sei sicher. Bei 2G haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu den Läden. Ausgenommen von der Verschärfung der Corona-Regeln sind Läden des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte und Drogerien.

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