Als Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine und die ausbleibenden russischen Gaslieferungen hat die Bundesregierung das sogenannte LNG-Beschleunigungsnetz beschlossen. Mit dem Bau von Flüssigerdgas-Terminals soll die Gasversorgung in der Bundesrepublik langfristig sichergestellt werden. Bis 2038 sollen 9,7 Milliarden Euro in die Infrastruktur fließen. Bislang haben sich die Investitionen jedoch kaum rentiert.
Wirtschaft
Millionen Steuern verschwendet? Deutsches LNG-Schiff fährt lieber ins Ausland
Das LNG-Terminal in Stade ist immer noch nicht in Betrieb. Stattdessen liefert das Schiff jetzt Flüssigerdgas nach Gibraltar. Wird die Anlage zum Minusgeschäft?
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Statt ins deutsche Netz einzuspeisen, liefert der LNG-Tanker „Energos Force“ nach Gibraltar.
© photo2000/imago