50 Jahre Gropiusstadt

Leben in der Umlaufbahn

Die Gropiusstadt ist über ihren Status als Trabantenstadt nie hinausgekommen. Verändert hat sie sich trotzdem, vor allem durch ihre Bewohner. Eine Reportage.

Susanne Lenz
10 Min
Blick über die Gropiusstadt. Am 7. November vor 50 Jahren wurde der Grundstein gelegt.

Blick über die Gropiusstadt. Am 7. November vor 50 Jahren wurde der Grundstein gelegt.

© imago/cathrin bach Lizenz

Aber nun waren sie frisch verheiratet und hatten keine andere Wohnung gefunden. Oder nur eine, in der sie weiter hätten Kohlen schleppen und zur Toilette über den Hof gehen müssen. So zogen die beiden in den siebten Stock des Hochhauses in der Wutzkyallee. Drei Zimmer, 72 Quadratmeter. Das warme Wasser kam aus der Wand, die Wärme aus den Heizkörpern. Gropius – der Name sagte ihnen damals nichts. „Aber die Wohnung schien uns luxuriös“, sagt Marianne Geue.

Es ist dann doch lange geworden. Marianne und Peter Geue leben heute noch in der Gropiusstadt. Ihr Essplatz mit der hölzernen Eckbank sieht so aus wie damals. Nur die vielen Nippes in den Schränken – der Papagei aus Plüsch oder das Porzellanmädchen mit der Gänseherde – haben sich erst mit den Jahren angesammelt. „Man lebt sich ein, wo man wohnt“, sagt Peter Geue. Und es wurde ja auch bald grüner, angenehmer. Als ein Jahr nach ihrem Einzug die U-Bahn-Station Wutzkyallee eröffnet wurde, stellten die beiden fest, dass es gar nicht so weit war zum Yorckschlösschen in Kreuzberg, wo sie gerne Livemusik hörten. „Und danach kamen wir zurück in unsere ruhige Stadt“, sagt Marianne Geue.

Der Chefplaner: Architekt Walter Gropius (hier in einer Aufnahme vom 15. Mai 1933) unterzeichnet am 14. Januar 1960 den Vertrag zur Erarbeitung eines Gesamtsiedlungsplans. Später wird allerdings mehr und höher gebaut als Gropius zuvor geplant hat.

Der Chefplaner: Architekt Walter Gropius (hier in einer Aufnahme vom 15. Mai 1933) unterzeichnet am 14. Januar 1960 den Vertrag zur Erarbeitung eines Gesamtsiedlungsplans. Später wird allerdings mehr und höher gebaut als Gropius zuvor geplant hat.

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Projektstart: Am 7. November 1962 wird am Grünen Weg in Neukölln der Grundstein für die Großsiedlung BBR (Britz-Buckow-Rudow) gelegt. Bei der Zeremonie ist der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt (SPD) dabei. Der Bau von Großsiedlungen in den Außenbezirken West-Berlins wird danach zum politischen Ziel des Senats. Brandt erklärt 1963 nach seiner Wiederwahl: „Wir reißen die alte Stadt ab und bauen neue Arbeiterstädte am Rand.“ Erst im September 1972 wird die Siedlung BBR in Gropiusstadt umbenannt.

Projektstart: Am 7. November 1962 wird am Grünen Weg in Neukölln der Grundstein für die Großsiedlung BBR (Britz-Buckow-Rudow) gelegt. Bei der Zeremonie ist der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt (SPD) dabei. Der Bau von Großsiedlungen in den Außenbezirken West-Berlins wird danach zum politischen Ziel des Senats. Brandt erklärt 1963 nach seiner Wiederwahl: „Wir reißen die alte Stadt ab und bauen neue Arbeiterstädte am Rand.“ Erst im September 1972 wird die Siedlung BBR in Gropiusstadt umbenannt.

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Richtfest: Zehn Jahre nach der feierlichen Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt der Gropiusstadt wird am 15. Februar 1972 das Richtfest für das Gemeinschaftshaus Lipschitzallee/Ecke Wildmeisterdamm gefeiert. Der Vertrag zur Planung des für die soziale Gemeinschaft so wichtigen Hauses war im Jahr 1965 abgeschlossen worden. Erst am 6. April 1973 wird das Gemeinschaftshaus eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt lebten viele Mieter schon rund neun Jahre in der Gropiusstadt. Die ersten Wohnungen waren im Jahr 1964 bezogen worden.

Richtfest: Zehn Jahre nach der feierlichen Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt der Gropiusstadt wird am 15. Februar 1972 das Richtfest für das Gemeinschaftshaus Lipschitzallee/Ecke Wildmeisterdamm gefeiert. Der Vertrag zur Planung des für die soziale Gemeinschaft so wichtigen Hauses war im Jahr 1965 abgeschlossen worden. Erst am 6. April 1973 wird das Gemeinschaftshaus eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt lebten viele Mieter schon rund neun Jahre in der Gropiusstadt. Die ersten Wohnungen waren im Jahr 1964 bezogen worden.

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Neue Pläne: In der Gropiusstadt soll weiter gebaut werden. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo hat jetzt Ideen vorgestellt, nach denen rund 400 Wohnungen in der Großsiedlung errichtet werden könnten. Der hier gezeigte Entwurf für eine Bebauung an der Fritz-Erler-Allee/Ecke Agnes-Straub-Weg stammt vom Architekten Christoph Mäckler. Die Neubauten sollen eine rote Fassade erhalten und zwischen drei und fünf Geschosse hoch werden. Sie sollen sich an vorhandenen Raumfluchten und Straßenkanten orientieren.

Neue Pläne: In der Gropiusstadt soll weiter gebaut werden. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo hat jetzt Ideen vorgestellt, nach denen rund 400 Wohnungen in der Großsiedlung errichtet werden könnten. Der hier gezeigte Entwurf für eine Bebauung an der Fritz-Erler-Allee/Ecke Agnes-Straub-Weg stammt vom Architekten Christoph Mäckler. Die Neubauten sollen eine rote Fassade erhalten und zwischen drei und fünf Geschosse hoch werden. Sie sollen sich an vorhandenen Raumfluchten und Straßenkanten orientieren.

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Drogenkind: Die wohl bekannteste Bewohnerin der Gropiusstadt ist in den 1970er-Jahren Christiane F., die in dem Film „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (Foto) über das Leben in der Trabantenstadt berichtet. Dass es damals in den Gängen und Hausfluren oft nach Urin stank, erklärte sie damit, dass viele Kinder es nicht rechtzeitig schafften, vom Spielplatz auf die Toilette in die elterlichen Wohnungen der Hochhäuser zu kommen. Der Name von Christiane F. steht lange Zeit als Synonym für Drogensucht und eine trostlose Kindheit in einer trostlosen Siedlung.

Drogenkind: Die wohl bekannteste Bewohnerin der Gropiusstadt ist in den 1970er-Jahren Christiane F., die in dem Film „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (Foto) über das Leben in der Trabantenstadt berichtet. Dass es damals in den Gängen und Hausfluren oft nach Urin stank, erklärte sie damit, dass viele Kinder es nicht rechtzeitig schafften, vom Spielplatz auf die Toilette in die elterlichen Wohnungen der Hochhäuser zu kommen. Der Name von Christiane F. steht lange Zeit als Synonym für Drogensucht und eine trostlose Kindheit in einer trostlosen Siedlung.

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Blick über die Gropiusstadt. Am 7. November vor 50 Jahren wurde der Grundstein gelegt.

Blick über die Gropiusstadt. Am 7. November vor 50 Jahren wurde der Grundstein gelegt.

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Die Geschichte der Geues ist beispielhaft. Viele Menschen führte diese Mischung aus Wohnungsmangel und Sehnsucht nach mehr Annehmlichkeiten in das neue Wohngebiet am Stadtrand, im Süden von Neukölln. Rund 36 000 Menschen leben dort. Die Gropiusstadt ist eine Schlafstadt. Es gibt bis heute keinen Hip-Faktor, auch wenn die Aussicht aus den oberen Stockwerken atemberaubend ist und die Architektur die Handschrift berühmter Architekten trägt, die von Walter Gropius allen voran. Die Siedlung ist das, was man als Trabantenstadt bezeichnet. Sie befindet sich in der Umlaufbahn, ohne Berlin ist sie nicht denkbar. Für Wohnraum sollte sie sorgen, und über diese Funktion ist sie bis heute nicht hinausgekommen. Viel verändert hat sich seit dem Einzug der Geues trotzdem.

Leute mit Geld zogen weg

Der erste große Umschwung kam in den 80er-Jahren, als der Senat die Fehlbelegungsabgabe einführte und Leute mit mehr Geld auch mehr Miete zahlen sollten. „Da sind viele weggezogen“, sagt Peter Geue. Die Mittelschicht also. Migranten aus Kreuzberg, aus Nord-Neukölln, aus dem Wedding rückten nach. Und später kamen deutsche Spätaussiedler aus Polen und der Sowjetunion. Fast die Hälfte der Bewohnerschaft sind Migranten, aber keine Gruppe dominiert. Seit 2005 gibt es in Teilen der Gropiusstadt ein Quartiersmanagement. Ein Hinweis auf Probleme, auf eine Abwärtsbewegung. „Es ist hemdsärmeliger geworden“, sagt Peter Geue. Auch anonymer. „Es ist ulkig, aber man sieht sich kaum.“

Julia Pankratjewa will genau das ändern. Sie möchte die Gropiusstädter zusammenbringen in dem interkulturellen Treffpunkt im Gemeinschaftshaus, den sie leitet. Die Alten, die Neuen, die Betagten, die Jungen. Wenn sie über Integration spricht, nimmt sie ihre Hände zu Hilfe. Integration gelinge am besten im Kleinen, beiläufig, sagt sie und legt den Zeige- und den Mittelfinger eng übereinander. Beim Stricken etwa. An diesem Morgen trifft sich die Handarbeitsgruppe. Die 71-jährige Marianne Gebhardt sitzt neben Mina Sayadi aus dem Iran und gibt Tipps für die Mütze, die entstehen soll. Liane ist mit ihrer Großmutter Galina Zalesskaja gekommen.

Die ist aus Kasachstan in die Gropiusstadt gezogen, ihre Tochter hat hier einen deutschen Aussiedler aus Kirgistan geheiratet. Liane ist hier geboren. Sie ist jetzt elf, hat einen dunkelblonden Pferdeschwanz und helle Augen. An diesem Tag versucht sie sich an einem paar Socken. Sonst spiele sie Tennis und Klavier, erzählt sie. Auch, dass sie Klassenbeste ist. Mit ihrer Großmutter spricht sie Russisch. Sie kann es auch schreiben, das hat sie bei einer Lehrerin im Treffpunkt gelernt. Julia Pankratjewa sagt, dass auch viele Türken und Araber in Gropiusstadt leben. Aber sie fänden den Weg in den Treffpunkt nicht.

Die Gastronomie hat es nicht leicht

Schräg gegenüber vom Gemeinschaftshaus liegt die Gaststätte „Buckower Tönnchen“. Im Fenster hängt Reklame für ein Getränk namens Sommertraum. Es besteht aus Korn und Orangensaft und kostet einen Euro. „Wir spielen Bingo“, heißt es auf einer Fotokopie an der Tür. Durch das Fenster kann man abgewetzte grüne Teppichfliesen sehen. Die Gastronomie hat es nicht leicht in der Gropiusstadt. Das Café an der Ecke Lipschitzallee/Fritz-Erler-Allee hat in den vergangenen Jahren einige Besitzerwechsel erlebt. Unlängst erst hat der Edeka-Markt am U-Bahnhof Lipschitzallee zugemacht. Jetzt gibt es an dieser Stelle nur noch einen Lidl. Die Preise passen besser zur Kaufkraft.

Aber Leerstand gibt es keinen mehr, kaum noch Fluktuation, stattdessen sogar Neubauprojekte. Die meisten Gebäude wirken gepflegt, manche sind gerade erst renoviert worden. Auch gibt es nicht nur Hochhäuser in der Gropiusstadt, sondern auch Viergeschosser und sogar Einfamilienhäuser mit Garten.

Wer sich auskennt, kann sich durch die Gropiusstadt bewegen, ohne eine Straße zu benutzen – so, als sei die Großsiedlung mitten in einen weitläufigen Park hinein gebaut worden. Wildmeisterdamm heißt eine der grünen Schneisen, nach der Landstraße, die dort einmal war. Nur die Hochhausfassaden, die hinter den Bäumen aufragen, und das Beben der unterirdisch fahrenden U-Bahn erinnern den Besucher daran, dass er in der Stadt ist. An einem dieser Parkwege müsste eigentlich auch der Grundstein liegen, der am 7. November 1962 gelegt wurde. Aber schon einen Tag nach der Grundsteinlegung war er weg, gestohlen, wird vermutet.

Eine Managerin für einen Stadtteil

Annett Biernath hat die Führung durch die grüne Gropiusstadt übernommen. Sie hält mit ihrem Rad dort an, wo einst der Mauerstreifen war und nickt nach Brandenburg hinüber. „Dort sollte eigentlich ein Park entstehen“, sagt sie. Aber man blickt in eine unwegsame Wildnis. Sie schüttelt den Kopf, aber sie kann es nicht ändern. Hier an der Grenze endet ihr Einflussgebiet. Annett Biernath ist Stadtteilmanagerin bei der Degewo, einer der großen Wohnungsbaugesellschaften in der Gropiusstadt. Exakt 4 382 Wohnungen hat sie dort.

Man könnte sagen, dass es Annett Biernaths Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass die Bewohner haben, was sie brauchen, dass sie zufrieden sind. In so einer Großsiedlung hat man da Möglichkeiten. Bei der Degewo gibt es Häuser, die vornehmlich von Menschen ohne Kinder bewohnt sind, und die sich um einen ruhigen Hof gruppieren, während anderswo ein Spielplatz in der Mitte ist. Gerade erst hat die Degewo das Einkaufszentrum am U-Bahnhof Wutzkyallee gebaut, wo es zwei Supermärkte gibt, einen Bäcker, ein asiatisches Restaurant und demnächst eine Pizzeria. Und sie hat einen Bildungsverbund in der Gropiusstadt initiiert, der den Bezirk und die Schulen an einen Tisch bringt. „Natürlich kann eine Wohnungsbaugesellschaft keinen Einfluss auf die Schulen ausüben“, sagt Annett Biernath. „Aber es bewirkt viel, die Leute einfach zusammenzubringen.“

Als Beispiel dafür, dass der Gropiusstädter manchmal an der Hand genommen wird, könnte man auch die Gropiuspassagen sehen, eine große Shopping-Mall am U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee. Wer von der Arbeit nach Hause kommt, kann dort noch einkaufen. Aber manchmal werden solche Einrichtungen auch zweckentfremdet. In den Passagen trifft sich die Jugend. Manche kommen sofort nach der Schule hierher, so wie die 16-jährige Lisa und ihre Freundinnen. Ihre Handtaschen in der Armbeuge, laufen sie im Eilschritt durch die Gänge. „Gropius gehen“, nennen sie es. „Wir gehen jeden Tag Gropius“, sagt Lisa. „Hier treffe ich immer jemanden und hier kann ich mit einem Jungen abhängen, ohne dass jemand das mitkriegt.“

Denn ihre strengen Verwandten würden in Kreuzberg und Neukölln wohnen. Auch Lisa war früher in Kreuzberg zu Hause. „Aber als mein Bruder geboren wurde, wollte meine Mutter ein besseres Umfeld für ihn“, sagt sie. So zogen sie aus der Naunynstraße in die Lipschitzallee. Sauberer sei es dort ja wirklich, sagt Lisa. Aber später würde sie am liebsten in Charlottenburg wohnen. „Es ist ein bisschen hochnäsig dort, aber ich finde es schön.“

Mareen Koch möchte nicht weg, sie ist gerade erst gekommen. Seit Anfang September bewohnt sie eine Vierzimmerwohnung im 7. Stock eines Hochhauses, auch wenn ihre Freundinnen sie für verrückt erklärt hätten ob dieses Entschlusses. Sie ist aus einem Einfamilienhaus in der Hufeisensiedlung in die Gropiusstadt gezogen. Der Garten am Haus war ihr zu viel geworden, und ihre beiden Söhne sind in einem Alter, in dem sie eher einen Fußballplatz brauchen, als ein kleines Stück Rasen hinterm Haus.

Liebe zum Bauhaus

An ihrer Wohnungstür hängt eine Holzpuppe mit einem orangefarbenem Hut. In der Hand hält sie ein Schild, auf dem „Welcome“ steht. Auf dem Balkon stehen ein Grill und Getränkekisten, die von der Einweihungsparty übrig geblieben sind. Eine Decke mit orangefarbenen Blumen liegt auf dem Wohnzimmertisch, und Mareen Koch trägt einen orangefarbenen Schal und orangefarbenen Nagellack. Sie leitet das Sanitätshaus Koch mit seinen drei Filialen. Und sie sagt, dass sie manchmal Ideen hat, mit denen sie ihrer Zeit voraus ist. Eine solche könne ihr Umzug aus dem Einfamilienhaus in die Großsiedlung gewesen sein .

Die Bauhausästhetik hat es ihr angetan, die Funktionalität, auch wenn sie froh ist, dass die Idee sich nicht durchsetzen konnte, nach der die Decken so niedrig sein sollten, dass man zum Auswechseln einer Glühbirne keine Leiter braucht. Sie erzählt, dass sie neulich an einem Sonntagmorgen aus dem Küchenfenster blickte auf die grünen Kronen der Ahornbäume, die weiße Hochhausfassade, den Schatten, den die Balkongitter warfen. Sie hat dann schnell ihren Fotoapparat geholt. „Es macht mir Spaß, in Kunst zu wohnen“, sagt sie. Wenn man Mareen Koch zuhört, kommt einem der Gedanke, dass die Gropiusstadt irgendwann ungeahnte Anziehungskraft entwickeln könnte.

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