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Immobilienmarkt

500.000 Wohnungen stehen leer: In diesen Ost-Regionen fallen bald die Preise

Die 20 Landkreise und kreisfreien Städte mit den höchsten Leerstandsquoten liegen in Ostdeutschland. Experten erklären, welche Regionen jetzt besonders gefährdet sind – und was mit den Preisen passiert.

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Der hohe Leerstand in Teilen Ostdeutschlands könnte für sinkende Preise am Wohnungsmarkt sorgen.

Der hohe Leerstand in Teilen Ostdeutschlands könnte für sinkende Preise am Wohnungsmarkt sorgen.

© Zoonar/picture alliance

Nirgendwo in Deutschland stehen so viele Wohnungen leer wie in Teilen Ostdeutschlands. Die 20 Landkreise und kreisfreien Städte mit den höchsten Leerstandsquoten liegen allesamt im Osten, das zeigen von der Berliner Zeitung ausgewertete Kreisdaten des Forschungsinstituts empirica. Im Altenburger Land ist fast jede siebte Wohnung unbewohnt, in Zwickau, im Erzgebirgskreis und im Vogtlandkreis mehr als jede achte.

Viele dieser Regionen verlieren zugleich weiter Einwohner. Für mehrere der betroffenen Kreise erwartet das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) im „Postbank Wohnatlas 2026“ bis 2035 reale Preisrückgänge bei Eigentumswohnungen im Bestand: von 0,8 bis 1,5 Prozent pro Jahr. Zusätzlich könnten Bestandsimmobilien aus dem Besitz älterer Menschen den Preisdruck nach Einschätzung des Instituts noch verstärken.

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