Notfälle

55-Jähriger wird von Zaunstange aufgespießt - und überlebt

Gegen jede Wahrscheinlichkeit hat ein Mann einen Sturz aus vier Metern Höhe auf eine Metallstange überlebt, von der er aufgespießt wurde. Die behandelnden Är...

dpa
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HANDOUT - Patient Frank Vaorin liegt im Krankenhausbett und hält die Zaunstange in der Hand, die seinen Körper durchbohrte.  linikverbund Bremen/dpa

HANDOUT - Patient Frank Vaorin liegt im Krankenhausbett und hält die Zaunstange in der Hand, die seinen Körper durchbohrte. linikverbund Bremen/dpa

© Kerstin Hase/Gesundheit Nord - K

„Dass die Stange nicht ein einziges Organ verletzt hat, ist praktisch ein Wunder. Solch einen Fall habe ich in meiner ganzen Laufbahn noch nicht erlebt“, sagte Chefarzt Professor Hüseyin Bektas. Wäre der Mann nur etwas anders auf die Stange gefallen, hätte der Unfall den Angaben zufolge tödlich enden können. „Der Patient hatte nicht nur einen Schutzengel, das müssen ganz viele gewesen sein“, sagte Bektas. Für ihn sei der Fall so einzigartig, dass er ihn in internationalen Fachblättern beschreiben wolle.  

Der Patient war samt Stange per Rettungshubschrauber in das Klinikum gebracht worden. Zuvor hatte ihn die Feuerwehr erst vom Zaun freischneiden müssen. „Ich war die ganze Zeit bei Bewusstsein“, sagte Vaorin. Sein 21-jähriger Sohn habe den Unfall mitangesehen und die Rettungskräfte informiert. „Ich weiß noch, wie ich dort auf der Stange hing, mit den Füßen in der Luft. Mein Sohn hatte mir schnell etwas unter die Füße geschoben, damit die Stange nicht noch weiter rutscht“, sagte Vaorin. Nun müssen die Wunden verheilen und Vater sowie Sohn den Unfall seelisch verarbeiten, wie das Klinikum mitteilte. „Ich bin einfach froh, dass ich noch lebe“, betonte Vaorin.

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