Extremsport

770 Treppenstufen bis ans Limit: So hart ist der Feuerwehr-Wettkampf im Park Inn Berlin wirklich

39 Stockwerke, Atemschutz und volle Ausrüstung. So kämpfen die 800 Teilnehmer beim größten Feuerwehr-Wettbewerb Europas gegen Zeit, Schmerz und den inneren Schweinehund.

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Feuerwehrleute aus Berlin stürmen mit voller Ausrüstung das Treppenhaus im Park-Inn-Hotel am Alexanderplatz hoch.

Feuerwehrleute aus Berlin stürmen mit voller Ausrüstung das Treppenhaus im Park-Inn-Hotel am Alexanderplatz hoch.

© Henk Hogerzeil/Berliner Zeitung

Der Körper ruft: „Hör auf!“ Die Beine senden dieses Signal. Das Herz hämmert, die Lungen pumpen. Helm, Schutzkleidung, Atemschutz und Sauerstoffflasche werden gefühlt immer schwerer.

Der Kopf ruft: „Mach weiter!“ Schließlich ist der Aufstieg hinauf zur Dachterrasse des Park-Inn-Hotels am Alexanderplatz bald geschafft und das hier ein Wettbewerb: der „Berlin Firefighter Stairrun“.

Also macht Anja Minke weiter, nimmt die letzten der 770 Treppenstufen. Oben angekommen, hängt ihr jemand eine Medaille um den Hals. Sie hat es geschafft: „Den inneren Schweinehund überwunden“, so formuliert es die Berliner Feuerwehrfrau, als sie wieder zu Luft kommt, was erstaunlich schnell geht.

Die 14. Auflage des Berliner Treppenlaufs ist an diesem Sonnabend über die Bühne gegangen. Eine sehr große Bühne, es handelt sich um den Feuerwehrwettkampf mit den meisten Teilnehmern europaweit. Rund 800 haben sich dafür angemeldet, überwiegend Männer, aber auch Frauen. Sie werden zahlreicher in dem Beruf und bei diesem Lauf, der nicht nur deshalb einen direkten Bezug zum Berufsalltag der Feuerwehren in Deutschland hat.

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