Jüterbog? Eine brandenburgische Perle mit historischem Stadtkern, wunderschöner Backsteingotik und erheblichem Anteil am Lauf der Regional- und Weltgeschichte? Jawohl, genau diese Stadt mit dem hässlichen Bahnhof, durch die der ICE auf halber Strecke nach Leipzig oder Halle durchdonnert und wo alle halbe Stunde – so die DB will – ein Regionalexpress aus Berlin ankommt. Und genau die Stadt, in der gerade eben der Landesverband der AfD seinen Parteitag abhalten konnte. Warum dort aussteigen? Es gibt gute Gründe, denn eine Stadt ist mehr als die aktuelle Gesinnung eines Teils der Bürger.
Landesgeschichte
Echt alt: Warum sich jetzt ein Besuch bei Berlins älterer Schwester Jüterbog lohnt
Jüterbog ist die zweitälteste Stadt Brandenburgs, überrascht mit intaktem mittelalterlichen Stadtkern und feiert 850 Jahre Stadtrecht mit Umzug und Spektakel.
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Das Rathaus von Jüterbog, gebaut im 13. Jahrhundert, steht im mittelalterlichen Stadtkern. Die vorgebaute Gerichtslaube hat eine wunderschön verzierte Decke. Die Stadt feiert 850 Jahre Stadtrecht.
© Maritta Tkalec/Berliner Zeitung