Seit einigen Tagen sorgt die Sperrung der Ringbahnbrücke auf der A100 nicht nur bei Autofahrern, sondern auch bei Fahrgästen der öffentlichen Verkehrsmittel für Ärger. Das Land Berlin passt in Absprache mit dem Verkehrsbund Berlin-Brandenburg die Route der Ersatzbusse für die gesperrte Ringbahn in Charlottenburg an. Dies teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin mit.
Am Freitag fahren die Busse zwischen S-Bahnhof Halensee und S-Bahnhof Westend nicht mehr westlich, sondern östlich der Ringbahn über Kurfürstendamm, Lewishamstraße, Kaiser-Friedrich-Straße und Spandauer Damm. So soll die bisherige, stärker belastete Umfahrungsstrecke vermieden werden. Die Busse können vorhandene Busspuren nutzen. Dadurch sind sie weniger von Staus betroffen.
Die S-Bahnhöfe Westkreuz und Messe Nord/ZOB werden von den Ersatzbussen nicht mehr angefahren. So sollen die Busse mindestens 10 Minuten Fahrzeit einsparen. Fahrgäste erreichen den S-Bahnhof Westkreuz weiterhin mit den Stadtbahnlinien S3, S5, S7 und S9 über S Charlottenburg. Der S-Bahnhof Messe Nord/ZOB bleibt über Busse der BVG sowie den U-Bahnhof Kaiserdamm (U2) angebunden. Die Ersatzbusse halten
unterwegs am U-Bahnhof Adenauerplatz (U7), dem S-Bahnhof Charlottenburg sowie an der BVG-Haltestelle Bismarckstr./Kaiser-Friedrich-Straße (Anbindung zur U2 und U7).
A100-Chaos in Berlin: Die Nerven liegen nicht nur bei Autofahrern blank
Demo gegen Sperrung der A100-Ringbahnbrücke am Freitag: Was steckt dahinter?
Die Linienführung des Ersatzbusses lautet wie folgt:
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