Dauerstau

Verkehrschaos durch A100-Sperrung: Anwohner völlig genervt vom „ganzen Kiez voller Löcher und Baustellen“

Polizei und Ordnungsamt werden vor Ort kaum gesehen, um die neuen Verbote zu kontrollieren. Aber die Anwohner klagen vor allem über ein anderes Problem.

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Rings um die gesperrte Brücke an der A100 ist Dauerstau angesagt. Das ist besonders problematisch für Rettungskräfte.

Rings um die gesperrte Brücke an der A100 ist Dauerstau angesagt. Das ist besonders problematisch für Rettungskräfte.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Um das Verkehrschaos nach der Sperrung von Teilen der A100 aus den Kiezen fernzuhalten, hat der Bezirk für einzelne Straßen in Charlottenburg ein Abbiegeverbot erlassen. Etwa die Mindener- und die Brahestraße sind nun nicht mehr vom Tegeler Weg aus zu erreichen. Auch in den Klausenerplatz-Kiez kann aus der Sophie-Charlotten-Straße und der Schloßstraße nicht mehr gefahren werden – zumindest wenn man sich an die neuen Regeln hält. Halten sich die Berliner an die Verbote? Und wie kommt die Sperrung in den Kiezen an?

„Es nervt!“, sagt Dalnora Stefani. „Die Sperrung der Straße finde ich nicht gerade toll.“ Die 47-Jährige geht mittags gerade mit ihrem Hund Dino spazieren. Sie wohnt in der mit einem Abbiegeverbot belegten Mindener Straße. Sie versuche, sich an das Verbot zu halten. „Aber manchmal geht es nicht anders“, gibt Stefani zu. „Gerade morgens, im Berufsverkehr.“ Von verstärkten Kontrollen des Ordnungsamts an den Straßen mit Abbiegeverbot habe sie nichts mitbekommen. Eine diesbezügliche Anfrage der Berliner Zeitung an das Ordnungsamt und die Bezirksverwaltung wurde nicht beantwortet, stattdessen wurde auf die Berliner Polizei verwiesen, die für den fließenden Verkehr originär zuständig sei. Hier steht eine Antwort noch aus.

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