Die plötzliche Sperrung der Autobahnbrücke am Dreieck Funkturm sorgt in Berlin seit dem frühen Morgen für Verkehrschaos. Autos stauten sich kilometerweit, Auswirkungen waren selbst in Neukölln und Pankow zu spüren. Nun sieht sich der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gezwungen, zu reagieren. Denn die Fahrzeuglawine sucht sich in zunehmendem Maße auch in Charlottenburger Wohnvierteln ihren Weg.
„Im Rahmen der kurzfristigen Gefahrenabwehr“ sehe sich das Bezirksamt gezwungen zu verhindern, dass der Schleich- und Umleitungsverkehr durch Wohngebiete fährt. Er äußerte heftige Kritik an den Planern. Der Bezirk nehme „mit großem Unverständnis zur Kenntnis, dass die zuständige Autobahn GmbH auch zehn Tage nach der Teilsperrung der A100 kein tragfähiges Umleitungskonzept vorlegen kann“, so die Mitteilung.
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Verkehr
Stadtautobahn gesperrt: Bezirk riegelt Wohnstraßen in Charlottenburg ab
Seitdem die A100 in Richtung Norden nicht mehr befahrbar ist, weichen Autos in Wohnviertel aus. Nun reagiert das Bezirksamt - mit heftiger Kritik am Bund.
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Die Ringbahnbrücke der A100 im Westen Berlins ist seit Mittwochabend aus Sicherheitsgründen in nördlicher Richtung voll gesperrt.
© Sebastian Gollnow/dpa