Zweite Bundesliga

Abschied per WhatsApp: Ex-Unioner Max Kruse verlässt offenbar den SC Paderborn

Einem Medienbericht zufolge ist die Liaison zwischen dem 35-Jährigen und dem Zweitligisten schon wieder vorbei. Eine Vertragsauflösung steht wohl kurz bevor.

sid
2 Min
Nimmt allem Anschein nach schon wieder Abschied aus Paderborn: Max Kruse.

Nimmt allem Anschein nach schon wieder Abschied aus Paderborn: Max Kruse.

© Taeger/Imago

Das Kapitel SC Paderborn ist für Max Kruse, der von Juli 2020 bis Januar 2022 die Farben des 1. FC Union Berlin getragen hat, nach wenigen Monaten angeblich schon wieder beendet. Wie Reviersport am Dienstagabend berichtete, soll sich der 35-Jährige bereits von seinen Teamkollegen beim Zweitligisten verabschiedet haben. Die Vertragsauflösung zwischen den Ostwestfalen und dem schillernden Offensivspieler stehe kurz bevor.

Nur 194 Minuten im Einsatz

„Jungs, ich habe leider gestern nicht alle von Euch gesehen: Deswegen verabschiede ich mich auf diesem Wege bei all denen, die ich gestern nicht gesehen habe“, soll Kruse laut Reviersport in der WhatsApp-Gruppe der Paderborner geschrieben haben: „Leider hat es nicht so funktioniert wie ich beziehungsweise der Verein es sich vorgestellt haben, aber so ist das manchmal im Fußball!“ Und: „Ihr seid eine geile Truppe, es hat sehr viel Spaß gemacht. Behaltet das auf jeden Fall bei. Ich würde nicht sagen, dass ich jetzt Paderborn-Fan bin, aber ich drücke euch die Daumen – gerade für das Pokalspiel in Leverkusen. Alles ist möglich. Wünsche jedem Einzelnen von Euch alles Gute und man sieht sich bekanntlich immer zweimal im Leben. Bis dahin - alles Gute.“

Der 14-malige Nationalspieler und 307-malige Bundesliga-Stürmer Kruse hatte im Sommer einen Einjahresvertrag in Paderborn unterschrieben, nachdem sein Kontrakt beim VfL Wolfsburg im November letzten Jahres aufgelöst worden war. Der Wechsel nach Ostwestfalen erregte großes Aufsehen, sportlich konnte Kruse dem SCP aber kaum weiterhelfen. Auch aufgrund Verletzungen kam Kruse nur auf 194 Einsatzminuten, in denen ihm eine Torvorlage gelang. Wie die Bildzeitung berichtete, soll der Verein selbst am Dienstagabend von Kruses Absichten noch nichts gewusst haben.

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