Der deutsche Journalismus hat seltsame Marotten. Streitigkeiten auf der Plattform X als „Aufregung im Netz“ zu betiteln, um sie dann zu gesellschaftlichen Konflikten aufzublasen, gehört sicherlich dazu. Was mitunter irreführend ist. Denn in Deutschland tummeln sich auf X überproportional viele Politik- und Medienleute, die einander beeinflussen und beeindrucken wollen. Und dabei oft weit entfernt sind von der tatsächlichen „Aufregung“ oder „Empörung“ vieler Bürger.
Bundestagswahl
Sorge wegen Abwärtstrend in Umfragen: Ohne Fraktion hätte Wagenknecht ein Problem
Wenn sie weiter aufsteigen will, muss die Wagenknecht-Partei im Bundestag bleiben. Umso besorgter sind Unterstützer wegen schwächelnder Umfragewerte. Das BSW ändert den Ton.
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Sahra Wagenknecht will die Bundespolitik verändern – dafür braucht sie das Parlament.
© Paulus Ponizak/Berliner Zeitung